Kettner Edelmetalle
13.06.2025
12:38 Uhr

Verbrenner-Verbot 2035: SPD blockiert Merz' Wahlversprechen – Deutschland steuert auf industriellen Selbstmord zu

Die Maske ist gefallen. Kaum im Amt, zeigt sich bereits, dass Friedrich Merz sein zentrales Wahlversprechen zur Rettung des Verbrennungsmotors nicht wird halten können. Die SPD stellt sich quer und beharrt auf dem ideologischen Irrweg einer rein elektrischen MobilitĂ€t. Was sich hier abspielt, ist nichts weniger als der Ausverkauf deutscher Ingenieurskunst auf dem Altar grĂŒner Klimareligion.

Das gebrochene Versprechen des neuen Kanzlers

Im September klang Merz noch wie ein Verteidiger deutscher Industrieinteressen. Der Verbrennungsmotor sei "modernste Technologie", tönte er vollmundig. Das EU-Verbrenner-Aus ab 2035? Ein Irrweg, der mit dem Regierungswechsel beendet wĂŒrde. Die Automobilindustrie jubelte, endlich schien jemand ihre Sprache zu sprechen. Doch was ist von diesen markigen Worten geblieben? Ein zahnloser Tiger, gefesselt von einem Koalitionspartner, der lieber dem grĂŒnen Zeitgeist huldigt als deutsche ArbeitsplĂ€tze zu sichern.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) legte vergangene Woche einen Zehn-Punkte-Plan vor, der das Reduktionsziel von minus 100 Prozent CO₂-Emissionen auf minus 90 Prozent ab 2035 absenken sollte. Eine vernĂŒnftige Forderung, die zumindest eine begrenzte Zahl neuer Verbrenner auch nach 2035 ermöglichen wĂŒrde. VDA-Chefin Hildegard MĂŒller wies zu Recht darauf hin, dass in vielen europĂ€ischen LĂ€ndern die Infrastruktur fĂŒr E-MobilitĂ€t fehle – von LadesĂ€ulen ĂŒber moderne Stromnetze bis zu Kaufanreizen.

SPD als TotengrÀber der deutschen Autoindustrie

Doch was macht die SPD? Sie blockiert. Das sozialdemokratisch gefĂŒhrte Umweltministerium spricht von "Planungsunsicherheit" und beharrt darauf, dass die "CO₂-freie MobilitĂ€tszukunft elektrisch" sei. Welch ein Hohn! Als ob Elektroautos tatsĂ€chlich CO₂-frei wĂ€ren, wenn man die Produktion der Batterien und den deutschen Strommix betrachtet. Die SPD-Fraktion verweist stur auf den Koalitionsvertrag, in dem festgeschrieben sei, an den Flottengrenzwerten festzuhalten.

Hier zeigt sich die ganze Tragik der schwarz-roten Koalition: Die Union war in den Verhandlungen daran gescheitert, eine Revision des Verbrenner-Aus durchzusetzen. Stattdessen steht im Koalitionsvertrag lediglich die vage Formulierung, Strafen gegen Autohersteller vermeiden zu wollen. Ein Papiertiger, mehr nicht.

Die wahren Profiteure: China lacht sich ins FĂ€ustchen

WĂ€hrend Deutschland seine technologische FĂŒhrungsposition beim Verbrennungsmotor aufgibt, reiben sich chinesische Hersteller die HĂ€nde. Sie dominieren bereits den E-Auto-Markt und werden die LĂŒcke fĂŒllen, die deutsche Premiumhersteller hinterlassen. Mercedes-Benz fordert zwar "FlexibilitĂ€t" fĂŒr die Transformation, doch was nĂŒtzt FlexibilitĂ€t, wenn die politischen Rahmenbedingungen in Stein gemeißelt sind?

Besonders pikant: Laut einer Analyse könnte die Lockerung der Grenzwerte die Emissionen um bis zu 31 Prozent steigen lassen. Na und? Als ob es beim Klima auf ein paar Prozentpunkte ankÀme, wenn gleichzeitig China und Indien munter neue Kohlekraftwerke bauen. Deutschland rettet nicht das Weltklima, es ruiniert nur seine eigene Industrie.

Ein Funken Hoffnung aus der Union?

Immerhin gibt es noch vernĂŒnftige Stimmen in der Union. Das CDU-gefĂŒhrte Verkehrsministerium zeigt sich grundsĂ€tzlich offen fĂŒr eine Revision. Christoph Ploß, der das Verkehrskapitel fĂŒr die CDU verhandelte, unterstĂŒtzt den VDA-Vorschlag "ausdrĂŒcklich". Die EuropĂ€ische Volkspartei will das Gesetz kippen, unterstĂŒtzt von LĂ€ndern wie Polen und Tschechien.

Doch was nĂŒtzen all diese BemĂŒhungen, wenn der Koalitionspartner mauert? Die SPD hat sich offenbar entschieden, lieber den GrĂŒnen nachzueifern als deutsche Interessen zu vertreten. Man fragt sich, ob die Sozialdemokraten vergessen haben, wer ihre StammwĂ€hler sind: Industriearbeiter, deren Jobs auf dem Spiel stehen.

Die bittere Wahrheit ĂŒber die "Technologieoffenheit"

Die Union prahlt damit, "Technologieoffenheit" in den Koalitionsvertrag verhandelt zu haben. Doch was ist diese Technologieoffenheit wert, wenn sie nicht durchgesetzt werden kann? Es ist wie mit einem Scheck ohne Deckung – schön anzusehen, aber wertlos.

Die deutsche Automobilindustrie steht am Scheideweg. Entweder sie kĂ€mpft jetzt mit allen Mitteln gegen diesen Wahnsinn, oder sie wird in zehn Jahren nur noch ein Schatten ihrer selbst sein. Die Politik hat ihre Wahl getroffen – zugunsten grĂŒner Ideologie und gegen deutsche ArbeitsplĂ€tze.

Was bleibt dem besorgten BĂŒrger? In Zeiten, in denen die Politik versagt und die Wirtschaft vor die Wand gefahren wird, sollte man ĂŒber alternative Vermögenssicherung nachdenken. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte als krisenfeste Anlage bewĂ€hrt – im Gegensatz zu den Versprechungen von Politikern.

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