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27.01.2026
12:11 Uhr

Trumps knallhartes Ultimatum: Ukraine soll Donbass aufgeben – oder keine Sicherheitsgarantien

Trumps knallhartes Ultimatum: Ukraine soll Donbass aufgeben – oder keine Sicherheitsgarantien

Die diplomatischen BemĂŒhungen um ein Ende des Ukraine-Krieges nehmen eine dramatische Wendung. Nach Informationen der renommierten „Financial Times" hat die US-Regierung unter PrĂ€sident Donald Trump der ukrainischen FĂŒhrung unmissverstĂ€ndlich signalisiert, dass Sicherheitsgarantien an einen bitteren Preis geknĂŒpft sind: den Verzicht auf die ostukrainische Donbass-Region. Ein Dokument ĂŒber entsprechende Garantien sei bereits vollstĂ€ndig ausgearbeitet und unterzeichnungsreif, bestĂ€tigte der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj.

Washington erhöht den Druck auf Kiew

Acht mit den GesprĂ€chen vertraute Personen bestĂ€tigten gegenĂŒber der britischen Wirtschaftszeitung, dass Washington der Regierung in Kiew klargemacht habe: Ein Friedensabkommen werde wahrscheinlich die Abtretung des Donbass an Russland erfordern. Russland kontrolliert bereits rund 90 Prozent dieser strategisch bedeutsamen Region. Putins Forderung, dass die Ukraine auch die verbliebenen Gebiete abtreten mĂŒsse, bleibt der zentrale Streitpunkt aller Verhandlungen.

Der Kreml macht derweil keinen Hehl aus seiner Position. „Ein RĂŒckzug aus dem Donbass ist der Weg zum Frieden fĂŒr die Ukraine", verkĂŒndete Kirill Dmitrijew, Sondergesandter des russischen PrĂ€sidenten, provokant auf der Plattform X. PrĂ€sidialamtssprecher Dmitri Peskow bezeichnete die Gebietsfrage als „von grundlegender Bedeutung" fĂŒr Moskau und sprach gleichzeitig von „konstruktiven GesprĂ€chen".

Trilaterale GesprÀche: Hoffnungsschimmer oder Trugbild?

Die jĂŒngsten Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine in Abu Dhabi haben nach amerikanischen Angaben durchaus Fortschritte gebracht. US-Vertreter zeigten sich gegenĂŒber dem Portal „Axios" ĂŒberraschend optimistisch. Man habe einen Weg eingeschlagen, um die Differenzen bei der territorialen Kontrolle zu verringern. „Alles wurde besprochen. Keine Seite war von den Diskussionen abgeschreckt", erklĂ€rte ein US-Vertreter.

Bemerkenswert sei, so der Sicherheitsexperte Nico Lange, dass nun das MilitĂ€r die Verhandlungen ĂŒbernommen habe – und nicht mehr der als „Propagandist" bezeichnete Dmitrijew. Der Chef des russischen MilitĂ€rgeheimdienstes fĂŒhre nun die GesprĂ€che, auf allen Seiten sĂ€ĂŸen sehr viele MilitĂ€rs. Am Ende des zweiten Verhandlungstages hĂ€tten alle drei Delegationen sogar gemeinsam zu Mittag gegessen. „Es gab einen Moment, in dem alle fast wie Freunde wirkten", berichtete ein US-Vertreter.

Russlands brutale RealitÀt auf dem Schlachtfeld

WĂ€hrend die Diplomaten verhandeln, setzt Moskau seine militĂ€rische Offensive mit unverminderter HĂ€rte fort. Generalstabschef Waleri Gerassimow verkĂŒndete stolz, Russland habe allein im Januar 17 Ortschaften erobert und mehr als 500 Quadratkilometer unter seine Kontrolle gebracht. In Slowjansk wurde ein Ehepaar durch eine russische Gleitbombe getötet, ihr 20-jĂ€hriger Sohn ĂŒberlebte verletzt. In Odessa wurden bei einem Drohnenangriff ĂŒber 20 Menschen verletzt.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius kritisierte diese Angriffe als „besonders zynisch". WĂ€hrend bei den Verhandlungen ĂŒber eine mögliche Waffenruhe gesprochen werde, bombardiere Russland „mit unerbittlicher HĂ€rte und BrutalitĂ€t in einem bitterkalten Winter" die zivile Energieinfrastruktur.

Europa ohne Amerika? „TrĂ€umen Sie weiter!"

NATO-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte erteilte allen europĂ€ischen UnabhĂ€ngigkeitsphantasien eine schallende Ohrfeige. Auf die Frage, ob Europa sich ohne die USA verteidigen könne, antwortete er vor EU-Parlamentariern mit beißender Ironie: „TrĂ€umen Sie weiter. Wir können es nicht." Europa wĂŒrde den US-Atomschirm verlieren. „Viel GlĂŒck", fĂŒgte er sarkastisch hinzu.

Sollte Europa tatsĂ€chlich „alleine weitergehen" wollen, mĂŒssten die Verteidigungsausgaben auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigen – nicht wie vereinbart auf fĂŒnf Prozent. Der Aufbau eigener nuklearer FĂ€higkeiten koste „Milliarden und Abermilliarden Euro". Frankreichs Außenminister Jean-NoĂ«l Barrot widersprach zwar: „Die EuropĂ€er können und mĂŒssen ihre Sicherheit selbst in die Hand nehmen." Doch diese Worte klingen angesichts der europĂ€ischen RealitĂ€t wie Wunschdenken.

Kreml verhöhnt EU-FĂŒhrung

Der Kreml nutzte die Gelegenheit fĂŒr einen Rundumschlag gegen die europĂ€ische FĂŒhrung. Sprecher Peskow bezeichnete die EU-Spitze als „ungebildete inkompetente FunktionĂ€re, die nicht in die Zukunft schauen können". Besonders die estnische EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas wurde attackiert: „Mit ihr werden wir nie auch nur irgendetwas besprechen." Moskau werde einfach abwarten, bis sie ihren Posten rĂ€ume.

Die nĂ€chste Verhandlungsrunde ist fĂŒr den 1. Februar in Abu Dhabi angesetzt. Selenskyj forderte „echte Ergebnisse" und warnte, Moskau dĂŒrfe die GesprĂ€che nicht als Verzögerungstaktik missbrauchen. Die Frage bleibt: Wird die Ukraine gezwungen sein, Territorium gegen Sicherheit zu tauschen? Und was wĂ€re eine solche Sicherheitsgarantie wert, wenn sie von einem Amerika kommt, das seine VerbĂŒndeten offenbar als Verhandlungsmasse betrachtet?

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