
Terrorgefahr auf Höchststufe: Wenn der Innenminister die eigene Migrationspolitik einholt
Es ist eine bemerkenswerte Selbstoffenbarung: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Bedrohungslage in Deutschland von "abstrakt" auf "hoch" hochgestuft. Im Klartext bedeutet das nichts anderes, als dass die BĂŒrger dieses Landes fortan jederzeit mit AnschlĂ€gen rechnen mĂŒssen. Man reibt sich verwundert die Augen: Wie konnte es so weit kommen in einem Land, das sich einst als eine der sichersten Nationen der Welt rĂŒhmte?
"AnschlagsplÀne gegen unser Land sind klar erkennbar"
GegenĂŒber der "Welt am Sonntag" wĂ€hlte Dobrindt ungewöhnlich deutliche Worte. Die vermehrte Melde- und AufklĂ€rungslage habe ihn dazu bewogen, die Warnstufe anzuheben, erklĂ€rte der Minister. Die Bedrohungen richteten sich demnach nicht nur gegen die deutsche Infrastruktur, sondern auch gegen konkrete Personen und Einrichtungen.
"AnschlagsplÀne gegen unser Land sind klar erkennbar."
Ein Satz, der sitzt. Und ein Satz, der die drĂ€ngende Frage aufwirft: Wer trĂ€gt eigentlich die Verantwortung dafĂŒr, dass sich die Sicherheitslage ĂŒber Jahre hinweg derart verschlechtern konnte? Jahrelang wurden warnende Stimmen als panikmachend abgetan, wĂ€hrend die Grenzen offen blieben und Sicherheitsbehörden am ausgestreckten Arm verhungerten. Nun holt die RealitĂ€t die politisch Verantwortlichen ein.
Geheimdienste sollen zu "echten Geheimdiensten" werden
Als Reaktion plant die Bundesregierung eine weitreichende Reform des Nachrichtendienstrechts, mit der sich das Kabinett am 13. August befassen wird. Erstmals sollen die Dienste nicht mehr nur Informationen sammeln und auswerten dĂŒrfen, sondern in bestimmten Gefahrenlagen auch selbst aktiv eingreifen können.
"Mein Ziel ist es, dass wir die Nachrichtendienste weiterentwickeln zu echten Geheimdiensten, um wettbewerbsfÀhig und partnerschaftsfÀhig mit unseren befreundeten Diensten im Ausland zu sein."
Konkret könne das bedeuten, dass VerfassungsschĂŒtzer kĂŒnftig selbst Wohnungen betreten und durchsuchen dĂŒrften, sofern PolizeikrĂ€fte nicht rechtzeitig verfĂŒgbar seien. Auch das gezielte VerĂ€ndern von Informationen zur Störung von AnschlagsplĂ€nen stehe im Raum. Kontrolliert werden sollen die neuen Befugnisse durch einen UnabhĂ€ngigen Kontrollrat, der entsprechende MaĂnahmen vorab genehmigen mĂŒsse. Die Trennung zur Polizei bleibe indes bestehen: "Leute verhaften bleibt Aufgabe der Polizei", betonte Dobrindt.
SymptombekÀmpfung statt Ursachenbeseitigung
So richtig und ĂŒberfĂ€llig eine StĂ€rkung der Sicherheitsbehörden auch sein mag â man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier an Symptomen herumgedoktert wird, wĂ€hrend man die eigentliche Krankheit weiterhin geflissentlich ignoriert. Wer jahrelang eine völlig verfehlte Migrationspolitik betreibt und die Konsequenzen unter den Teppich kehrt, der muss sich nicht wundern, wenn am Ende immer schĂ€rfere Ăberwachungsbefugnisse als Pflaster auf die selbst geschlagene Wunde geklebt werden.
Die zunehmende Terrorgefahr, die Rekordzahlen bei der KriminalitĂ€t und die schier endlose Serie an Messerangriffen sind keine Naturkatastrophen, die vom Himmel fallen. Sie sind die direkte Folge politischer Entscheidungen. Ein GroĂteil der Bevölkerung hat dies lĂ€ngst erkannt und fordert mit gutem Recht eine Politik, die endlich wieder fĂŒr die Sicherheit der eigenen BĂŒrger einsteht, statt sie einer ideologisch verblendeten Willkommenskultur zu opfern.
Sicherheit beginnt bei den eigenen Werten
Deutschland braucht Politiker, die wieder fĂŒr dieses Land und nicht gegen es regieren. Solange die Ursachen der Bedrohung nicht ehrlich benannt und angepackt werden, bleiben selbst die schĂ€rfsten Geheimdienstbefugnisse nur ein Tropfen auf den heiĂen Stein.
In unsicheren Zeiten, in denen selbst der Innenminister vor AnschlĂ€gen warnt und das Vertrauen in staatliche Institutionen weiter erodiert, gewinnt ein Gedanke an Bedeutung: die Absicherung des eigenen Vermögens. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben ĂŒber Jahrtausende bewiesen, dass sie in Krisenzeiten Bestand haben â unabhĂ€ngig von politischen Verwerfungen. Als solide Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie einen greifbaren Wert, der niemandem Rechenschaft schuldig ist.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschlieĂlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist fĂŒr seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor jeder Investition eigenstĂ€ndig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.
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