
Steuergeld-Skandal in Wien: Wunderheiler und Satanisten-Rocker als Kultur-Highlight

Es klingt wie eine groteske Satire, ist aber bittere RealitĂ€t in Ăsterreichs Hauptstadt: Mit stolzen 15 Millionen Euro Steuergeld jĂ€hrlich finanziert die SPĂ-dominierte Stadt Wien ein Kulturfestival, dessen Eröffnung in diesem Jahr selbst hartgesottene Kulturbeobachter sprachlos zurĂŒcklieĂ. Auf der BĂŒhne am traditionsreichen Heldenplatz: ein kroatischer Esoteriker, der mit stummen Blicken angeblich heilen kann, sowie eine norwegische Black-Metal-Truppe, die sich selbst als satanistisch-feministisches Performance-Projekt inszeniert. Willkommen bei den Wiener Festwochen 2026.
Der âgebende Blick" fĂŒr 76 Minuten
Der kroatische Esoteriker Braco, in einschlĂ€gigen Kreisen als Wunderheiler verehrt, beglĂŒckte die Besucher mit seinem sogenannten âgebenden Blick" â ganze 76 Minuten lang. Schweigend. Stumm. Ohne ein einziges Wort. Was frĂŒher allenfalls auf dem Jahrmarkt unter âKuriositĂ€tenkabinett" firmiert hĂ€tte, gilt nun in Wien als förderungswĂŒrdige Hochkultur. Zehntausende Zuschauer sollen nach Angaben der Veranstalter durch diesen mystischen Augenkontakt in einen Zustand des Wohlbefindens versetzt worden sein. Ob das Wohlbefinden auch die Steuerzahler erreicht, die diese Vorstellung finanzieren, darf bezweifelt werden.
Black Metal trifft Feminismus
Den zweiten Höhepunkt â wenn man es so nennen mag â lieferte die norwegische Gruppe âWitch Club Satan". Die Band verbindet nach Eigenbeschreibung Black Metal mit feministischer Performancekunst und okkulten Motiven. Ein Mix, der offenbar exakt dem entspricht, was Festwochen-Intendant Milo Rau unter âgesellschaftlichen Debatten" versteht. Religiöse, politische und esoterische VersatzstĂŒcke wurden zu einem Programm vermengt, das man wohlwollend als experimentell, weniger wohlwollend als geschmacklose Provokation auf Kosten der Allgemeinheit bezeichnen könnte.
FPĂ spricht von âlinker Umerziehung"
Scharfe Kritik kam erwartungsgemÀà von der FPĂ. Der Kultursprecher der Wiener Freiheitlichen, Lukas Brucker, fand deutliche Worte: WĂ€hrend die Stadt Wien bei Familien, Pensionisten und der einheimischen Bevölkerung den Sparstift ansetze, wĂŒrden MillionenbetrĂ€ge in âlinke Agitation, Esoterik-Shows und bizarre Satanisten-Performances" hinausgeworfen. BĂŒrgermeister Michael Ludwig und seine SPĂ seien âvöllig entgleist", so der FPĂ-Politiker.
Besonders Bracos Auftritt offenbare, wie weit sich die Festwochen mittlerweile von klassischer Kultur entfernt hĂ€tten. Unter Intendant Rau seien die einst renommierten Wiener Festwochen zu einem âlinksradikalen Experimentierfeld fĂŒr Provokation, politische Agitation und gesellschaftliche Umerziehung" verkommen. Brucker fordert einen sofortigen Förderstopp in der derzeitigen Form. Das Geld gehöre den Wienern zurĂŒckgegeben â âanstatt linke Kultur-Experimente zu alimentieren".
Wenn Hochkultur zur Beliebigkeit verkommt
Die Wiener Festwochen, einst gegrĂŒndet im Jahr 1951 als Leuchtturm der europĂ€ischen Hochkultur nach den Schrecken des Krieges, sollten den geistigen Wiederaufbau Ăsterreichs symbolisieren. Sie standen fĂŒr Oper, Theater, klassische Musik, kurz: fĂŒr all das, was Wien als Welthauptstadt der Kultur ausmachte. Heute, 75 Jahre spĂ€ter, erleben wir, wie eine traditionsreiche Institution zur ideologischen BĂŒhne degradiert wird. Wo einst Mahler und Mozart erklangen, dröhnt nun Black Metal ĂŒber den Heldenplatz â jenen Platz, an dem das historische Bewusstsein eines ganzen Landes verankert sein sollte.
Es offenbart sich hier ein Muster, das lĂ€ngst nicht mehr nur Wien betrifft. Quer durch Europa erleben wir, wie politisch links ausgerichtete Kultureliten mit dem Geld der BĂŒrger Veranstaltungen finanzieren, die mit dem kulturellen Erbe und dem Empfinden der breiten Bevölkerung kaum noch etwas zu tun haben. Wer dem widerspricht, wird als rĂŒckstĂ€ndig oder gar als kulturfeindlich abgestempelt. Dabei stellt sich die schlichte Frage: Warum sollen Familien, Rentner und Arbeitnehmer fĂŒr satanistische Performance-Kunst und esoterischen Hokuspokus aufkommen, wĂ€hrend gleichzeitig bei Sozialleistungen, Pensionen und Infrastruktur gespart wird?
BestÀndige Werte in unbestÀndigen Zeiten
In Zeiten, in denen öffentliche Gelder mit beiden HĂ€nden fĂŒr ideologische Projekte zum Fenster hinausgeworfen werden, in denen Inflation, Schuldenexplosion und politische Fehlentscheidungen das Vermögen der BĂŒrger schleichend entwerten, gewinnt eines immer mehr an Bedeutung: die RĂŒckbesinnung auf reale, bestĂ€ndige Werte. WĂ€hrend Politiker Millionen fĂŒr Wunderheiler und Satanisten-Bands ausgeben, suchen kluge Sparer Schutz in dem, was ĂŒber Jahrtausende seinen Wert bewahrt hat. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber waren noch nie abhĂ€ngig von der Laune einer Stadtregierung oder dem Geschmack eines Festival-Intendanten. Sie sind das, was sie sind: solide, greifbar und unabhĂ€ngig vom Wahnsinn moderner Politik.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die getroffenen Aussagen spiegeln die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der vorliegenden Informationen wider. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenstÀndig zu recherchieren und seine Anlageentscheidungen selbst zu verantworten. Bei Bedarf sollte fachlicher Rat eines unabhÀngigen Beraters eingeholt werden.










