Kettner Edelmetalle
31.01.2025
08:16 Uhr

Silberpreis vor dramatischem Anstieg: Geopolitische Spannungen und Industrienachfrage treiben den Markt

Die geopolitischen Entwicklungen und der wachsende industrielle Bedarf könnten den Silberpreis in bisher ungeahnte Höhen treiben. Besonders die angespannte Situation zwischen den USA und China sowie die zunehmende Nachfrage aus der Technologiebranche dĂŒrften dem Edelmetall starken Auftrieb verleihen.

Drohende Handelskonflikte belasten den Markt

Mit der bevorstehenden AmtseinfĂŒhrung von Donald Trump als US-PrĂ€sident verschĂ€rft sich die handelspolitische Rhetorik merklich. Seine angekĂŒndigten Zölle und protektionistischen Maßnahmen sorgen bereits jetzt fĂŒr erhebliche Unruhe an den MĂ€rkten. Besonders der Edelmetallsektor reagiert Ă€ußerst sensibel auf diese Entwicklung.

Dramatische Verschiebungen im Silbermarkt

Gut informierte Kreise berichten von massiven Silbertransfers aus den Tresoren der London Bullion Market Association (LBMA) in die Vereinigten Staaten. Diese Bewegungen seien eine direkte Reaktion auf die drohenden HandelsbeschrĂ€nkungen. Eine solche Entwicklung könnte zu einer dramatischen Verknappung des physischen Silberangebots fĂŒhren.

Technischer Ausbruch steht bevor

Die Chartanalyse zeigt deutliche Anzeichen fĂŒr einen bevorstehenden Ausbruch. Bei Überschreiten der wichtigen 31-Dollar-Marke je Feinunze wĂ€ren die nĂ€chsten Kursziele bei 35 und 37 Dollar zu erwarten. Ein explosionsartiger Anstieg in Richtung 40 Dollar erscheint durchaus realistisch.

Industrielle Nachfrage treibt den Markt

Der technologische Fortschritt erweist sich als wichtigster Preistreiber fĂŒr Silber. Die Photovoltaikindustrie verbrauchte bereits 2022 ĂŒber 140 Millionen Unzen. Prognosen deuten darauf hin, dass bis 2050 etwa 98% der bekannten SilbervorrĂ€te allein fĂŒr Solar- und PV-Module benötigt werden könnten.

Die ideologisch motivierte Energiewende der Ampelregierung könnte sich als fataler Bumerang erweisen. Ohne ausreichende Silberversorgung droht der gesamten "grĂŒnen Transformation" ein jĂ€hes Ende.

Alarmierendes Defizit verschÀrft sich

Das Silver Institute prognostiziert fĂŒr 2024 ein physisches Defizit von 182 Millionen Feinunzen - das vierte Defizitjahr in Folge. Die industrielle Nachfrage soll dabei auf ein Rekordhoch von 700 Millionen Unzen steigen, was einem Plus von fast 7% entspricht.

Warnung an Anleger

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar, sondern spiegelt lediglich die EinschÀtzung unserer Redaktion wider. Investments in Edelmetalle und Rohstoffe bergen erhebliche Risiken und sollten gut durchdacht sein.

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