Kettner Edelmetalle
21.11.2025
17:19 Uhr

Selenskyj warnt vor Verlust des "wichtigsten Partners" - Trumps Friedensplan sorgt fĂŒr Panik in Kiew

Die Stimmung in Kiew könnte kaum angespannter sein. In einer dramatischen Videobotschaft warnte der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj vor einem der "schwierigsten Momente" in der Geschichte seines Landes. Seine Worte klangen wie ein verzweifelter Hilferuf an die Weltöffentlichkeit - und offenbarten gleichzeitig die schwindende Verhandlungsposition der Ukraine.

"Die Ukraine könnte jetzt vor einer sehr schwierigen Wahl stehen: entweder den Verlust ihrer WĂŒrde oder das Risiko, einen wichtigen Partner zu verlieren", erklĂ€rte Selenskyj nach einem hochrangigen GesprĂ€ch mit US-VizeprĂ€sident J.D. Vance ĂŒber den neuen amerikanischen Friedensplan. Die Botschaft zwischen den Zeilen war unmissverstĂ€ndlich: Washington erhöht massiv den Druck auf Kiew.

28 Punkte, die Selenskyjs politisches Ende bedeuten könnten

Der von der Trump-Administration vorgelegte Friedensplan umfasst 28 Punkte - und einer davon dĂŒrfte Selenskyj besonders schmerzen. Punkt 25 fordert die Abhaltung von Wahlen in der Ukraine binnen 100 Tagen nach Unterzeichnung eines Waffenstillstands. FĂŒr einen PrĂ€sidenten, dessen Amtszeit bereits im Mai 2024 abgelaufen ist und der sich unter Berufung auf das Kriegsrecht an die Macht klammert, kĂ€me dies einem politischen Todesurteil gleich.

Die Umfragewerte des einstigen Volkshelden sind im freien Fall. Korruptionsskandale erschĂŒttern seine Regierung, mehrere Minister und Berater mussten bereits zurĂŒcktreten. Das vom US-unterstĂŒtzten "Nationalen Anti-KorruptionsbĂŒro" initiierte Timing der jĂŒngsten EnthĂŒllungen wirkt im Nachhinein wie ein faktischer Putsch gegen Selenskyj - orchestriert von seinen eigenen VerbĂŒndeten.

NATO-Mitgliedschaft ade - Russlands Forderungen werden erfĂŒllt

Besonders brisant sind die Punkte des Friedensplans, die sich mit der NATO-Frage befassen. Die Ukraine solle in ihrer Verfassung verankern, niemals der NATO beizutreten. Das westliche MilitĂ€rbĂŒndnis mĂŒsse seinerseits in seinen Statuten festschreiben, die Ukraine niemals aufzunehmen. Keine NATO-Truppen in der Ukraine - all das sind langjĂ€hrige russische Forderungen.

"Es wird erwartet, dass Russland keine NachbarlĂ€nder ĂŒberfĂ€llt und die NATO sich nicht weiter ausdehnt."

Diese Formulierung aus dem Friedensplan ist bemerkenswert. Sie stellt ein stillschweigendes EingestÀndnis dar, dass die NATO-Osterweiterung tatsÀchlich eine Hauptursache des Konflikts war - etwas, was die Biden-Administration und ihre medialen Sprachrohre jahrelang als "pro-russische Propaganda" abgetan hatten.

Washingtons Drohungen zeigen Wirkung

Laut Reuters-Berichten drohen die USA damit, die Geheimdienstkooperation und Waffenlieferungen einzustellen, sollte sich die Ukraine dem Friedensplan verweigern. Insider sprechen vom grĂ¶ĂŸten Druck, den Washington je auf Kiew ausgeĂŒbt habe. PrĂ€sident Trump hat sogar bereits ein Datum ins Spiel gebracht: Thanksgiving, der 28. November, solle als Deadline fĂŒr die Unterzeichnung dienen.

Die Verzweiflung in Kiew ist greifbar. WĂ€hrend Selenskyj noch davon spricht, "Argumente vorzubringen, zu ĂŒberzeugen und Alternativen vorzuschlagen", arbeitet seine Regierung fieberhaft an einem Gegenvorschlag mit den europĂ€ischen VerbĂŒndeten Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Doch die RealitĂ€t auf dem Schlachtfeld spricht eine andere Sprache: Die ukrainischen StreitkrĂ€fte verlieren rapide an Boden, wie selbst Trump einrĂ€umt.

Das Ende einer Ära zeichnet sich ab

Was sich hier abzeichnet, ist nicht weniger als ein fundamentaler Kurswechsel in der westlichen Ukraine-Politik. Die neue US-Administration unter Trump und Vance scheint entschlossen, den Konflikt zu beenden - notfalls auch gegen den Willen der ukrainischen FĂŒhrung. Die im Friedensplan enthaltenen "Artikel-5-Ă€hnlichen" Sicherheitsgarantien mögen zwar ein Trostpflaster sein, können aber die bittere Pille des NATO-Verzichts kaum versĂŒĂŸen.

FĂŒr Selenskyj persönlich dĂŒrfte die Lage besonders prekĂ€r sein. Seine Warnung vor dem "Verlust der WĂŒrde" klingt wie das EingestĂ€ndnis eines Mannes, der weiß, dass seine Zeit ablĂ€uft. Die geforderten Wahlen wĂŒrden höchstwahrscheinlich zu jenem "Regimewechsel" fĂŒhren, den Moskau seit Beginn der "militĂ€rischen Spezialoperation" anstrebt.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich die Ukraine dem amerikanischen Druck beugt oder ob Selenskyj tatsĂ€chlich bereit ist, den "wichtigsten Partner" zu riskieren. Eines scheint jedoch klar: Die Zeit der bedingungslosen westlichen UnterstĂŒtzung neigt sich dem Ende zu. Washington hat genug von einem Konflikt, der Milliarden verschlingt und keine Aussicht auf einen militĂ€rischen Sieg bietet. Die neue RealitĂ€t in der Weltpolitik unter Trump macht sich bemerkbar - und Kiew bekommt sie als erstes zu spĂŒren.

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