Kettner Edelmetalle
29.07.2025
10:12 Uhr

Putins Kriegsterror: 16 Tote bei feigem Angriff auf ukrainisches GefÀngnis

Die russische Kriegsmaschinerie hat erneut ihre hÀssliche Fratze gezeigt. Bei einem brutalen Luftangriff auf eine Haftanstalt nahe Saporischschja wurden 16 Insassen getötet und 35 weitere verletzt. Der Angriff, der mit Gleitbomben aus sicherer Distanz erfolgte, reiht sich ein in die endlose Liste russischer Kriegsverbrechen gegen die ukrainische Zivilbevölkerung.

Feiger Angriff aus der Ferne

MilitĂ€rgouverneur Iwan Fedorow bestĂ€tigte die erschĂŒtternden Zahlen auf Telegram. Die GebĂ€ude des GefĂ€ngnisses seien vollstĂ€ndig zerstört worden. Ob die Haftanstalt absichtlich ins Visier genommen wurde oder ein "Kollateralschaden" darstellt, bleibe zunĂ€chst unklar. Als ob das einen Unterschied machen wĂŒrde – tote Zivilisten sind tote Zivilisten, egal wie man es dreht und wendet.

Die russischen Aggressoren nutzten fĂŒr ihren Angriff Gleitbomben – eine besonders perfide Waffe. Diese werden von Kampfjets aus sicherer Entfernung hinter der Front abgeworfen, sodass die Piloten außerhalb der Reichweite ukrainischer Luftabwehr bleiben. Die Bomben gleiten dann ĂŒber Dutzende Kilometer zu ihren Zielen. Eine Vorwarnung fĂŒr die Bevölkerung? Fehlanzeige. Die Menschen haben keine Chance, sich in Sicherheit zu bringen.

Systematischer Terror gegen die Zivilbevölkerung

Das Umland von Saporischschja wurde in der Nacht insgesamt achtmal aus der Luft angegriffen. Auch WohnhĂ€user in der Nachbarschaft des GefĂ€ngnisses wurden beschĂ€digt. Im benachbarten Gebiet Dnipropetrowsk kamen mindestens zwei weitere Menschen durch russische Raketenangriffe ums Leben, fĂŒnf wurden verletzt.

Diese Angriffe zeigen einmal mehr: Putin fĂŒhrt keinen Krieg gegen das ukrainische MilitĂ€r, sondern gegen die gesamte ukrainische Bevölkerung. Es ist ein Vernichtungskrieg, der sich gegen alles richtet, was ukrainisch ist.

Saporischschja im Fadenkreuz

Die Region Saporischschja steht seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 im Zentrum der KÀmpfe. Die gleichnamige Stadt, ein wichtiges Industriezentrum, befindet sich zwar noch unter ukrainischer Kontrolle, liegt aber gefÀhrlich nahe an der Front. Teile der Region, darunter das von Russland besetzte Atomkraftwerk, gelten als strategisch besonders wichtig.

Immer wieder greifen russische Truppen Infrastruktur, Wohngebiete und zivile Einrichtungen in der Region an. Besonders umkĂ€mpft sind Orte wie Orichiw und Tokmak im SĂŒden der Oblast. Die Zivilbevölkerung lebt in stĂ€ndiger Angst vor den nĂ€chsten Angriffen.

Wo bleibt die entschlossene Antwort des Westens?

WĂ€hrend Putin seine Terrorkampagne gegen ukrainische Zivilisten fortsetzt, diskutiert man in Berlin und BrĂŒssel immer noch ĂŒber die nĂ€chsten Sanktionspakete. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, die Ukraine entschlossener zu unterstĂŒtzen. Doch wo sind die versprochenen Taurus-Marschflugkörper? Wo ist die klare Ansage an Moskau, dass solche Kriegsverbrechen Konsequenzen haben werden?

Stattdessen erleben wir das ĂŒbliche politische Gezerre. Die SPD bremst, die CDU laviert, und am Ende passiert wieder nichts Entscheidendes. WĂ€hrenddessen sterben in der Ukraine tĂ€glich Menschen durch russische Bomben. Es ist beschĂ€mend, wie zögerlich Deutschland und Europa auf diesen Vernichtungskrieg reagieren.

Zeit fĂŒr klare Kante

Es reicht nicht, Betroffenheit zu Ă€ußern und ein paar Millionen Euro Hilfsgelder zu ĂŒberweisen. Putin versteht nur eine Sprache: die der StĂ€rke. Die Ukraine braucht moderne Waffensysteme, um sich gegen die russischen Gleitbomben verteidigen zu können. Sie braucht Luftabwehrsysteme, die auch die feigen Bomber erreichen können, die aus sicherer Distanz Tod und Zerstörung sĂ€en.

Der Angriff auf das GefĂ€ngnis bei Saporischschja ist kein Einzelfall, sondern Teil einer systematischen Terrorkampagne. Jeder Tag des Zögerns kostet Menschenleben. Es ist höchste Zeit, dass der Westen seine ZurĂŒckhaltung aufgibt und der Ukraine die Mittel zur VerfĂŒgung stellt, die sie zur Verteidigung ihrer Bevölkerung braucht. Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung angesichts eines Völkermords.

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