Kettner Edelmetalle
19.05.2026
16:56 Uhr

Lauterbachs nächster Panik-Coup: WHO soll globalen Klima-Notstand verhängen

Lauterbachs nächster Panik-Coup: WHO soll globalen Klima-Notstand verhängen

Kaum war Karl Lauterbach als Gesundheitsminister von der politischen Bühne abgetreten, ist er auch schon wieder da – diesmal in noch luftigeren Höhen. Eine sogenannte «Paneuropäische Kommission Klima und Gesundheit», bei der der ehemalige SPD-Minister federführend mitwirkt, fordert die Weltgesundheitsorganisation WHO dazu auf, einen globalen Gesundheitsnotstand wegen der Klimakrise auszurufen. Es solle dieselbe höchste Alarmstufe gelten, die zuletzt während der Corona-Pandemie verhängt worden war. Wer die Vergangenheit kennt, dem dürfte angesichts dieser Forderung ein kalter Schauer den Rücken hinunterlaufen.

Der ewige Apokalyptiker meldet sich zurück

Laut Berichten erklärte Lauterbach, der Klimawandel müsse «ganz oben auf der Agenda der WHO stehen», weil vor allem die gesundheitlichen Folgen gefährlich seien. Die Kommission warnt, die Klimakrise bedrohe bereits heute Gesundheit und Leben von Millionen Menschen. Allein im Jahr 2024 seien in Europa rund 63.000 Menschen an hitzebedingten Ursachen gestorben. Europa erwärme sich angeblich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt.

Doch wer rechnet eigentlich die jährlich vielfach höhere Zahl an Kältetoten dagegen? Eine vielzitierte Langzeitstudie im renommierten Fachjournal «The Lancet» kam zu dem Ergebnis, dass weltweit jedes Jahr rund 4,6 Millionen Menschen an Kältefolgen sterben – aber lediglich rund 200.000 an Hitzefolgen. Davon hört man bei der Kommission selbstverständlich kein Wort. Es passt schlicht nicht in das Narrativ.

Ein WHO-Wahrheitsministerium gegen «Klimaleugner»?

Besonders pikant: Die Kommission schlägt allen Ernstes ein WHO-Informationszentrum für Klima und Gesundheit vor. Dieses solle Regierungen mit Daten und «Argumentationshilfen gegen Klimaleugner» versorgen. Wer also künftig kritisch nachfragt, ob die Modelle des Weltklimarats wirklich halten, was sie versprechen, soll mit von der WHO geliefertem Munitionsmaterial niedergeschrieben werden. Das erinnert in seiner offenen Ehrlichkeit weniger an seriöse Wissenschaft als an die Wahrheitsministerien dystopischer Romane.

Zudem sollen die Staaten ihre Subventionen für fossile Brennstoffe abbauen und die Gesundheitssysteme stärker auf Hitzewellen vorbereiten. Bislang sehen die WHO-Regularien einen globalen Klimanotstand gar nicht vor. Genau das soll sich nach dem Willen der Kommission ändern: Die Organisation hätte dann das Mandat, bei extremen Klimaereignissen «koordinierte Gegenmaßnahmen» einzuleiten. Was das in der Praxis bedeuten könnte, hat die Welt während der Corona-Jahre zur Genüge gelernt.

Erinnerungen an Corona – und ein bedenkliches Muster

Es ist dasselbe Muster: Eine schwammig definierte Bedrohung, Expertenkommissionen ohne demokratische Legitimation, eine internationale Organisation, die nach immer mehr Befugnissen greift, und am Ende ein Bürger, der zu Hause sitzen, frieren und zahlen darf. Wer die Corona-Jahre miterlebt hat, kennt das Drehbuch auswendig. Damals wie heute treibt Lauterbach mit weit aufgerissenen Augen den Alarmismus voran – nur dass diesmal kein Virus, sondern das Wetter zum globalen Feindbild aufgebaut werden soll.

Bemerkenswert ist auch der zeitliche Zusammenhang: Während der Weltklimarat IPCC sein extremes Horrorszenario RCP 8.5 in den vergangenen Monaten leise zurückgenommen und seine eigenen Prognosen deutlich nach unten korrigiert hat, läuft Lauterbach in die entgegengesetzte Richtung. Während also selbst die Hohepriester des Klimaalarmismus zurückrudern, will der deutsche Dauer-Mahner die Eskalationsspirale weiterdrehen. Glaubwürdigkeit sieht anders aus.

Wer profitiert wirklich?

Stellen wir die unbequeme Frage: Wem nützt das alles? Sicher nicht dem deutschen Mittelständler, der unter explodierenden Energiepreisen ächzt. Nicht dem Rentner, der sich im Winter überlegen muss, ob er heizen oder essen soll. Nicht dem Familienvater, dessen Verbrenner per Brüsseler Federstrich enteignet wurde. Profitieren werden – wie schon bei der Pandemie – Bürokraten, NGOs, internationale Organisationen, Berater und ein gigantisches Subventionsnetzwerk. Die Rechnung zahlt, wie immer, der Bürger.

Der Bericht wird in Genf vorgestellt, wo die Weltgesundheitsversammlung über die künftige Ausrichtung der WHO berät. Es ist genau jene WHO, die schon einmal Pandemie-Verträge durchdrücken wollte, mit denen nationale Souveränitäten weiter ausgehöhlt würden. Wer den Schweizer Kommentaren unter dem ursprünglichen Bericht folgt, der erkennt: Auch dort wächst der Unmut über eine Organisation, die sich anschickt, mit ungewählten Funktionären über Wohl und Wehe ganzer Nationen zu entscheiden.

Sachverstand statt Klima-Hysterie

Was uns dieser neuerliche Vorstoß lehrt, ist simpel: Wer sein Vermögen einer Politik anvertraut, die jederzeit bereit ist, den Ausnahmezustand auszurufen, lebt riskant. Während Regierungen mit jeder neuen «Krise» die Geldschleusen weiter öffnen, neue Schulden auftürmen und die Inflation befeuern, suchen kluge Sparer nach Werten, die sich solchem Zugriff entziehen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie weder von Notstandsverordnungen noch von alarmistischen Kommissionen entwertet werden können. Sie sind kein politisches Versprechen, sie sind reale Substanz – und gerade in Zeiten, in denen Notstandsdenken zur politischen Daueroption zu werden droht, eine bewährte Säule jedes durchdachten und breit gestreuten Vermögensportfolios.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jeder Leser ist angehalten, sich vor Investitionsentscheidungen eigenständig zu informieren oder einen qualifizierten Berater seines Vertrauens zu konsultieren. Eine Haftung für Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, ist ausgeschlossen.

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