
Kirchlicher Zensurwahn: Wenn Pfarrer zu Plakat-Polizisten werden
Was sich ein Kölner Pfarrer namens Franz Meurer erlaubt hat, spottet jeder demokratischen Grundordnung. Der Mann Gottes hat sich zum selbsternannten Wahlkampf-WĂ€chter aufgeschwungen und AfD-Plakate eigenhĂ€ndig abgehĂ€ngt. Seine BegrĂŒndung? Er habe dies âaus demokratischen GrĂŒnden" getan. Man möchte laut auflachen, wĂ€re die Sache nicht so ernst.
Die Kirche als moralische Instanz? Ein schlechter Witz!
Ausgerechnet die katholische Kirche, die sonst bei jeder Gelegenheit von Toleranz, NĂ€chstenliebe und Vergebung predigt, zeigt ihr wahres Gesicht. Wenn es um die AfD geht, ist es mit der christlichen Barmherzigkeit offenbar vorbei. Da mutiert der Gottesmann zum politischen Aktivisten, der sich anmaĂt, darĂŒber zu entscheiden, welche demokratisch legitimierte Partei ihre Botschaften verbreiten darf.
Die Doppelmoral könnte kaum offensichtlicher sein: WĂ€hrend die Kirche bei kriminellen Migranten stets fĂŒr VerstĂ€ndnis wirbt und jeden Abschiebungsversuch als unmenschlich brandmarkt, wird bei einer konservativen Partei kurzerhand die Axt angelegt. Demokratie nach Gutsherrenart â so stellt sich offenbar Pfarrer Meurer die politische Willensbildung vor.
Ein Frontalangriff auf unsere Grundrechte
Was hier geschehen ist, ist nichts anderes als ein direkter Angriff auf die Meinungsfreiheit und das Recht auf politische Teilhabe. In einer funktionierenden Demokratie entscheiden die BĂŒrger an der Wahlurne, nicht selbsternannte Moralapostel mit Priesterkragen. Doch genau das scheint vielen sogenannten âDemokratieverteidigern" nicht zu passen: Sie wollen nur jene Meinungen zulassen, die in ihr enges Weltbild passen.
âAus demokratischen GrĂŒnden" â diese Phrase entlarvt das ganze Elend unserer Zeit. Demokratie wird zur WorthĂŒlse degradiert, die man nach Belieben mit eigenen Inhalten fĂŒllt.
Die wahren Feinde der Demokratie
Es sind nicht die Parteien am rechten Rand des politischen Spektrums, die unsere Demokratie gefĂ€hrden. Die wahre Gefahr geht von jenen aus, die glauben, sie könnten bestimmen, welche Meinungen legitim sind und welche nicht. Ein Pfarrer, der Wahlplakate abhĂ€ngt, ist kein Held der Demokratie â er ist ihr TotengrĂ€ber.
Man stelle sich nur einmal vor, ein AfD-Sympathisant wĂŒrde Plakate der GrĂŒnen oder der SPD entfernen. Der Aufschrei wĂ€re ohrenbetĂ€ubend, die Staatsanwaltschaft wĂŒrde ermitteln, und die Medien wĂŒrden tagelang ĂŒber den âAngriff auf die Demokratie" berichten. Doch wenn es gegen die AfD geht, scheint alles erlaubt zu sein.
Zeit fĂŒr klare Konsequenzen
Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie tief die Spaltung in unserem Land bereits fortgeschritten ist. Wenn selbst Geistliche zu Selbstjustiz greifen und sich ĂŒber geltendes Recht hinwegsetzen, dann lĂ€uft etwas gewaltig schief. Es wird höchste Zeit, dass solche Ăbergriffe konsequent geahndet werden â unabhĂ€ngig davon, wer sie begeht und gegen wen sie sich richten.
Die BĂŒrger dieses Landes haben ein Recht darauf, sich umfassend zu informieren und ihre Wahlentscheidung frei zu treffen. Wer ihnen dieses Recht nehmen will â sei es ein Pfarrer, ein Aktivist oder sonst wer â stellt sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung. Und das sollte Konsequenzen haben, auch fĂŒr MĂ€nner im Talar.
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