
IS-Terroristen mitten unter uns: Wie zwei Iraker jahrelang unerkannt in Schleswig-Holstein lebten
Es ist eine dieser Meldungen, die man am liebsten für einen bösen Scherz halten möchte – und die doch bittere Realität sind. Am vergangenen Mittwoch nahmen Beamte des Bundeskriminalamts im schleswig-holsteinischen Kreis Stormarn zwei irakische Staatsangehörige fest. Der Vorwurf wiegt schwer: Beide sollen der berüchtigten Terrormiliz Islamischer Staat angehört und im Irak an blutigen Kampfhandlungen teilgenommen haben. Willkommen im Deutschland des Jahres 2026, in dem sich mutmaßliche Gotteskrieger offenbar bequem im ländlichen Norden einrichten konnten.
Vom IS-Kommandeur zum Bürger im deutschen Sozialstaat?
Laut Mitteilung der Generalbundesanwaltschaft sollen sich die beiden Beschuldigten – Khaled Al H. und Mahmoud A. – bereits im Juni 2014 dem IS angeschlossen haben. Mahmoud A. war demnach als sogenannter Schariapolizist und als Kommandeur einer Kampfeinheit tätig. Man lasse sich das auf der Zunge zergehen: ein Mann, der über Jahre hinweg im Namen einer der brutalsten Terrororganisationen der jüngeren Geschichte agiert und mindestens bis Juli 2017 an Gefechten teilgenommen haben soll.
Auch der zweite Beschuldigte, Khaled Al H., soll an Kampfhandlungen mitgewirkt haben. Ihm wird zusätzlich ein Kriegsverbrechen gegen Eigentum zur Last gelegt. Konkret habe er an der Besetzung einer Erdölraffinerie in Baidschi mitgewirkt, die dem irakischen Staat gehört. Grundlage der Festnahmen war ein Haftbefehl, den der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs am 24. Juni ausgestellt hatte.
Die Aktivitäten endeten nicht an der deutschen Grenze
Besonders brisant: Nach ihrer Einreise nach Deutschland sollen die beiden ihre IS-Aktivitäten keineswegs eingestellt haben. Khaled Al H. habe fortlaufend IS-Propaganda verbreitet. Man fragt sich unweigerlich: Wie kann es sein, dass ein solcher Mann in einem funktionierenden Rechtsstaat ungestört Terrorpropaganda verbreiten kann?
Immer wieder sind auf diese Weise in den vergangenen Jahren mutmaßliche Mitglieder des IS als vermeintliche Flüchtlinge nach Deutschland eingereist – ein Muster, das sich mit erschreckender Regelmäßigkeit wiederholt.
Wie genau die beiden nach Deutschland gelangten und ob sie hier unter ihren echten Identitäten lebten, teilte die Behörde nicht mit. Doch genau hier liegt der wunde Punkt, auf den Kritiker einer weichgespülten Migrationspolitik seit Jahren mit dem Finger zeigen. Unzureichende Identitätsprüfungen, kaum kontrollierbare Grenzen, ein Asylsystem, das offenbar auch Gefährder und Terroristen durchwinkt – das sind keine Verschwörungstheorien, sondern die bittere Bilanz einer verfehlten Politik.
Wer schützt eigentlich noch den deutschen Bürger?
Während der brave Steuerzahler an Bahnhöfen und Flughäfen durch immer strengere Taschenkontrollen faktisch entwaffnet wird und man ihm bei jeder Gelegenheit die angebliche Gefahr „von rechts“ vorbetet, konnten sich mutmaßliche IS-Kämpfer über Jahre hinweg im Land einnisten. Die eigentliche Bedrohung, so zeigt sich, lauert nicht in fernen Ländern – sie lebt mitunter im Nachbarort.
Es wäre naiv zu glauben, dass es sich hier um bedauerliche Einzelfälle handelt. Der Verdacht, dass die staatlichen Kontrollmechanismen in den Krisenjahren der Massenmigration schlicht versagt haben, drängt sich geradezu auf. Und dieser Eindruck ist keineswegs allein die Meinung unserer Redaktion – ein Großteil der deutschen Bevölkerung teilt längst die Sorge, dass die innere Sicherheit dieses Landes einer ideologischen Willkommensromantik geopfert wurde.
Ein Weckruf, der ernst genommen werden muss
Die Festnahme der beiden Iraker ist zwar ein Erfolg der Ermittler – doch sie legt gnadenlos offen, wie durchlässig unsere Sicherheitsarchitektur geworden ist. Deutschland braucht endlich eine Politik, die den Schutz seiner Bürger über abstrakte Ideale stellt. Konsequente Grenzkontrollen, lückenlose Identitätsprüfungen und die zügige Ausweisung von Gefährdern dürfen keine Reizworte sein, sondern müssen selbstverständliche Grundpfeiler eines wehrhaften Staates werden.
In unsicheren Zeiten, in denen das Vertrauen in staatliche Institutionen und die Stabilität ganzer Gesellschaftsordnungen ins Wanken gerät, suchen viele Menschen nach handfesten Möglichkeiten, ihr Vermögen zu bewahren. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte hinweg als bewährter Anker in stürmischen Zeiten erwiesen und können eine sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten, krisenfesten Vermögensportfolio darstellen – unabhängig davon, wie es um die politische Großwetterlage bestellt ist.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Rechts- oder Anlageberatung dar. Jeder Leser ist angehalten, sich eigenständig zu informieren und für seine Entscheidungen selbst Verantwortung zu übernehmen.
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