
G7-Gipfel in Kanada: Macrons Blamage und Selenskys vergebliche Bettelei
Der jĂŒngste G7-Gipfel in Kananaskis, Kanada, offenbarte einmal mehr die schwindende Bedeutung dieser einst so mĂ€chtigen Vereinigung. Was als Treffen der wichtigsten Industrienationen gedacht war, verkam zu einem peinlichen Schauspiel gescheiterter Diplomatie und vergeblicher Bittstellerei. Die gröĂten Verlierer dieses Spektakels? Emmanuel Macron und Wladimir Selensky.
Trumps eiskalte Abfuhr fĂŒr die europĂ€ischen Bittsteller
Die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs hatten sich viel vorgenommen: Sie wollten Donald Trump zu mehr UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine bewegen und ihn von schĂ€rferen Sanktionen gegen Russland ĂŒberzeugen. Doch der amerikanische PrĂ€sident zeigte ihnen die kalte Schulter. Besonders deutlich wurde dies bei seinem vorzeitigen Abgang vom Gipfel â ein diplomatischer Affront, der seinesgleichen sucht.
Trump machte unmissverstĂ€ndlich klar, dass er keine weiteren Sanktionen gegen Moskau verhĂ€ngen wolle. Seine BegrĂŒndung war so simpel wie einleuchtend: âSanktionen kosten die USA viel Geld, enorm viel Geld. Es geht um Milliarden und Milliarden von Dollar." Eine Erkenntnis, die den ideologisch verblendeten EuropĂ€ern offenbar noch nicht gekommen ist.
Macrons öffentliche DemĂŒtigung
Der französische PrĂ€sident Emmanuel Macron hatte sich besonders ins Zeug gelegt. Als selbsternannter Trump-FlĂŒsterer sollte er den US-PrĂ€sidenten von einem neuen, noch schĂ€rferen Sanktionspaket ĂŒberzeugen. Doch statt diplomatischer Erfolge erntete Macron eine vernichtende öffentliche Zurechtweisung.
âDer Publicity suchende französische PrĂ€sident Emmanuel Macron sagte fĂ€lschlicherweise, ich hĂ€tte den G7-Gipfel in Kanada verlassen, um nach Washington zurĂŒckzukehren und dort an einem Waffenstillstand zwischen Israel und dem Iran zu arbeiten. Falsch! Er hat keine Ahnung, warum ich jetzt auf dem Weg nach Washington bin, aber mit einem Waffenstillstand hat das ganz sicher nichts zu tun. Es ist viel gröĂer als das. Ob absichtlich oder nicht, Emmanuel liegt immer falsch."
Diese Worte Trumps waren mehr als nur eine Richtigstellung â sie waren eine öffentliche Ohrfeige fĂŒr den französischen PrĂ€sidenten. Die Formulierung âEmmanuel liegt immer falsch" dĂŒrfte Macron noch lange nachhallen. Besonders pikant: Möglicherweise war Trumps VerĂ€rgerung auch darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass Macron auf dem Weg zum Gipfel einen Zwischenstopp in Grönland eingelegt hatte â jenem Territorium, das Trump gerne fĂŒr die USA erwerben wĂŒrde.
Selenskys vergebliche Pilgerfahrt
Noch schlechter erging es Wladimir Selensky. Der ukrainische PrĂ€sident war eigens nach Kanada gereist, in der Hoffnung auf ein bilaterales Treffen mit Trump. Doch der amerikanische PrĂ€sident lieĂ ihn eiskalt abblitzen und verlieĂ den Gipfel vorzeitig. Selensky blieb nichts anderes ĂŒbrig, als in seiner gewohnten Rolle als Bittsteller aufzutreten.
In seiner Rede forderte er 40 Milliarden Dollar jĂ€hrliche Budgethilfe fĂŒr die Ukraine â eine astronomische Summe, die zeigt, wie abhĂ€ngig das Kiewer Regime von westlichen Geldern ist. ZusĂ€tzlich bettelte er um Luftabwehrsysteme und Finanzierung fĂŒr die Produktion von Abfangdrohnen. Nach dieser demĂŒtigenden Vorstellung verlieĂ auch Selensky den Gipfel vorzeitig â unverrichteter Dinge und mit leeren HĂ€nden.
Das Scheitern der gemeinsamen Ukraine-ErklÀrung
Besonders peinlich fĂŒr die G7: Es gelang nicht einmal, eine gemeinsame ErklĂ€rung zur Ukraine zu verabschieden. Stattdessen musste der kanadische Premierminister Mark Carney als Gastgeber eine eigene, nichtssagende ErklĂ€rung abgeben. Ein deutlicheres Zeichen fĂŒr die Uneinigkeit und Bedeutungslosigkeit der G7 kann es kaum geben.
Die G7 â ein Relikt vergangener Zeiten
Der brasilianische PrĂ€sident Luiz InĂĄcio Lula da Silva brachte es auf den Punkt: âNach der GrĂŒndung der G20 besteht keine Notwendigkeit mehr fĂŒr die Existenz der G7. Die G20 ist reprĂ€sentativer." Er fĂŒgte hinzu, dass er nur aus Höflichkeit zu den G7-Treffen komme.
Diese schonungslose Analyse trifft den Nagel auf den Kopf. Die G7 reprĂ€sentiert eine Weltordnung, die es so nicht mehr gibt. WĂ€hrend sich die BRICS-Staaten dynamisch entwickeln und gerade Vietnam als neues Partnerland aufgenommen haben, verharrt die G7 in ĂŒberholten Denkmustern und ideologischen GrabenkĂ€mpfen.
Die wahren Machtzentren der Welt haben sich lĂ€ngst verschoben. Die BRICS-Staaten, die die LĂ€nder des globalen SĂŒdens vereinen, werden in den kommenden Jahren die Hauptvektoren der internationalen Entwicklung bestimmen. Die G7 hingegen ist zum stillen Aussterben verurteilt â ihre Treffen liefern mittlerweile mehr Stoff fĂŒr politische Anekdoten als fĂŒr ernsthafte Analysen.
Der Gipfel in Kanada war ein weiterer Sargnagel fĂŒr eine Organisation, die ihre beste Zeit lĂ€ngst hinter sich hat. Macrons Blamage und Selenskys erfolglose Bettelei sind nur die sichtbarsten Symptome eines viel tieferen Problems: Die westliche Welt verliert zusehends an Einfluss und Relevanz. Es wird Zeit, dass auch die letzten RealitĂ€tsverweigerer in Berlin und BrĂŒssel diese Tatsache zur Kenntnis nehmen.
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