Kettner Edelmetalle
18.09.2025
05:18 Uhr

Drohnen-Chaos ĂŒber Deutschland: Wenn der Staat beim Luftschutz versagt

Die deutschen FlughĂ€fen schlagen Alarm – und das zu Recht. WĂ€hrend die Bundesregierung noch ĂŒber ZustĂ€ndigkeiten diskutiert, schwirren immer mehr illegale Drohnen ĂŒber unseren Köpfen herum. Der Flughafenverband ADV fordert nun endlich konsequenten Schutz vor den fliegenden Bedrohungen. Doch was macht die Politik? Sie redet, wĂ€hrend die Gefahr tĂ€glich wĂ€chst.

Verantwortung? Fehlanzeige!

ADV-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Ralph Beisel bringt es auf den Punkt: Die FlughĂ€fen tun, was sie können – aber die hoheitliche Verantwortung liege beim Staat. Und genau hier offenbart sich das ganze Dilemma unserer trĂ€gen BĂŒrokratie. WĂ€hrend private Betreiber lĂ€ngst handeln wĂŒrden, verstrickt sich die Politik in endlosen Kompetenzgerangel. Beisel fordere daher völlig zu Recht "eine Beendigung der Diskussion um ZustĂ€ndigkeiten". Wie lange soll das noch dauern? Bis die erste Drohne in ein Triebwerk gerĂ€t?

Die Forderung nach einer "staatlich finanzierten technischen Ausstattung" mag zunĂ€chst nach noch mehr Staatsausgaben klingen. Doch hier geht es um elementare Sicherheit – eine der wenigen Kernaufgaben, fĂŒr die der Staat tatsĂ€chlich zustĂ€ndig sein sollte. Stattdessen verpulvert die Regierung Milliarden fĂŒr ideologische Projekte, wĂ€hrend unsere kritische Infrastruktur schutzlos dasteht.

Dobrindts WorthĂŒlsen statt Taten

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt von der CSU liefert die ĂŒblichen Politikerphrasen: Man wolle die "Drohnenabwehr durch engere Zusammenarbeit zwischen Bund und LĂ€ndern" stĂ€rken. Kompetenzen wĂŒrden "gebĂŒndelt" und neue AbwehrfĂ€higkeiten "entwickelt". Klingt nach viel, bedeutet wenig. WĂ€hrend Dobrindt von einem "Technologiewettlauf" faselt, haben andere LĂ€nder lĂ€ngst funktionierende Systeme installiert.

"Wir befinden uns in einem Technologiewettlauf zwischen Drohnenbedrohung und Drohnenabwehr. Deswegen rĂŒsten wir auf mit neuer Abwehrtechnik gegen Drohnenattacken."

Diese Aussage des Ministers zeigt die ganze Hilflosigkeit: Man "rĂŒste auf" – aber womit genau? Wann? Und vor allem: Warum erst jetzt? Die Drohnenproblematik ist nicht neu. Schon vor Jahren warnten Sicherheitsexperten vor den Gefahren. Doch wie so oft in diesem Land wurde gewartet, diskutiert und vertagt.

Die wahren Gefahren werden verschwiegen

Was Dobrindt und Co. verschweigen: Die Bedrohung durch Drohnen ist lÀngst real. Nicht nur Hobby-Piloten, die sich verirren, sondern auch kriminelle Banden und potenzielle Terroristen nutzen die fliegenden GerÀte. In Zeiten, in denen die innere Sicherheit durch eine verfehlte Migrationspolitik ohnehin auf wackeligen Beinen steht, kommt nun auch noch die Gefahr von oben dazu.

Die Technologie fĂŒr effektive Drohnenabwehr existiert lĂ€ngst. Israel beispielsweise setzt seit Jahren erfolgreich auf modernste Detektions- und Abwehrsysteme. Doch wĂ€hrend andere LĂ€nder handeln, debattiert Deutschland ĂŒber ZustĂ€ndigkeiten. Ein Trauerspiel, das symptomatisch fĂŒr den Zustand unseres Landes ist.

Zeit fĂŒr echte Lösungen

Was wir brauchen, sind keine weiteren Arbeitskreise oder Bund-LĂ€nder-Kommissionen. Wir brauchen sofortige Maßnahmen: Moderne Detektionssysteme an allen großen FlughĂ€fen, klare rechtliche Befugnisse fĂŒr SicherheitskrĂ€fte und vor allem den politischen Willen, diese Bedrohung ernst zu nehmen.

Die Flughafenbetreiber haben recht: Der Staat muss endlich seiner Schutzpflicht nachkommen. Statt Milliarden in fragwĂŒrdige Klimaprojekte zu pumpen, sollte die Regierung lieber in die Sicherheit ihrer BĂŒrger investieren. Denn eines ist klar: Die nĂ€chste Drohne kommt bestimmt – die Frage ist nur, ob wir dann vorbereitet sind oder weiter auf die nĂ€chste Konferenz warten.

Es ist höchste Zeit, dass Deutschland aufwacht und handelt. Die Sicherheit unserer FlughĂ€fen – und damit die Sicherheit von Millionen Reisenden – darf nicht lĂ€nger dem politischen Hickhack geopfert werden. Wir brauchen Politiker, die Probleme lösen, statt sie zu verwalten. Politiker, die fĂŒr Deutschland arbeiten, nicht gegen Deutschland.

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