Kettner Edelmetalle
27.02.2024
14:33 Uhr

Die Wahrheit hinter den Zahlen: Bundesheer-Experte kontrastiert Selenskyjs Angaben

Die RealitÀt des Krieges in der Ukraine zeigt sich oft erst durch das Prisma der Experten, die hinter die Kulissen blicken. So widerlegt nun ein MilitÀrexperte des österreichischen Bundesheeres die offiziellen Angaben des ukrainischen PrÀsidenten Wolodymyr Selenskyj und legt dramatischere Zahlen offen.

Fatale Diskrepanz zwischen offiziellen und tatsÀchlichen Verlusten

WĂ€hrend Selenskyj von 31.000 gefallenen ukrainischen Soldaten spricht, zeichnet Major Albin Rentenberger von der Wiener Landesverteidigungsakademie ein dĂŒstereres Bild: Er schĂ€tzt die Zahl der gefallenen Soldaten auf ukrainischer Seite auf 70.000 – mehr als doppelt so hoch. Insgesamt seien 200.000 Soldaten ausgefallen, wobei 130.000 verletzt, vermisst oder in Kriegsgefangenschaft geraten seien.

Artillerie als Hauptursache fĂŒr hohe Verlustzahlen

Ein weiteres gravierendes Problem stellt der Mangel an Artillerie dar. Rentenberger weist darauf hin, dass 70 bis 80 Prozent der AusfĂ€lle durch Artillerie verursacht werden und Russland pro Tag bis zu 10.000 Granaten verschießt, wĂ€hrend die Ukraine nur 2000 dagegensetzen kann. Dieser Munitionsmangel zwingt die ukrainischen StreitkrĂ€fte in die Defensive und könnte zu weiteren RĂŒckzĂŒgen fĂŒhren.

Die verzweifelte Suche nach Personal

Das Personalproblem wird durch die Abwanderung junger MĂ€nner und Frauen aus der Ukraine zusĂ€tzlich verschĂ€rft. Seit Beginn der Invasion haben sechs Millionen Ukrainer das Land verlassen, was sich besonders in der Altersgruppe der knapp ĂŒber 20-JĂ€hrigen bemerkbar macht. Dies könnte die Mobilisierung weiterer MĂ€nner erschweren und die Verteidigungskraft der Ukraine weiter schwĂ€chen.

Europas Antwort auf die Krise

Europa hat zwar in die Waffenindustrie investiert, und bis zum Jahresende könnten verstĂ€rkt Waffen und Munition in der Ukraine ankommen. Doch das Personalproblem bleibt ein drĂ€ngendes Thema, das möglicherweise schwerwiegender ist als der Mangel an AusrĂŒstung.

Kritische Stimmen zur deutschen Innenpolitik

WĂ€hrend die Welt auf die Ukraine blickt, werden auch innerdeutsche Entwicklungen kritisch beĂ€ugt. So wird der Vorstoß von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) und Geheimdienstchef Thomas Haldenwang (CDU), die Meinungsfreiheit durch die Verfolgung kritischer Stimmen einzuschrĂ€nken, als Angriff auf die liberale Demokratie verurteilt. Ein solcher Schritt wĂŒrde die Gedankenfreiheit beschneiden und die Handlungsfreiheit der BĂŒrger massiv einschrĂ€nken.

Fazit: Die dringende Notwendigkeit einer politischen Lösung

Die Zahlen und Fakten, die von MilitÀrexperten prÀsentiert werden, zeichnen ein Bild von einem Konflikt, der in seiner Grausamkeit und seinen menschlichen Kosten kaum zu fassen ist. Sie zeigen die Notwendigkeit auf, dass eine politische Lösung dringender denn je ist, um weiteres Leid zu verhindern und die SouverÀnitÀt der Ukraine zu wahren, ohne dabei die Grundfesten der Demokratie und der Menschenrechte zu untergraben.

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