Kettner Edelmetalle
28.06.2026
10:36 Uhr

Die grĂŒne E-Auto-Illusion zerbricht: Verbrenner sind wieder klar im Vorteil

Was Millionen von vernunftbegabten Autofahrern lĂ€ngst geahnt haben, bestĂ€tigt nun eine aktuelle Untersuchung des Center Automotive Research (CAR) schwarz auf weiß: Der gute alte Verbrennungsmotor ist nicht nur beim Kauf, sondern auch im laufenden Betrieb mittlerweile wieder deutlich gĂŒnstiger als das ideologisch hochsubventionierte Elektroauto. Der Traum vom gĂŒnstigen Stromer – einst als zentrales Verkaufsargument der grĂŒnen MobilitĂ€tswende gepriesen – entpuppt sich zunehmend als teures Luftschloss.

Der Preisabstand öffnet sich – und das gewaltig

Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Wer sich heute fĂŒr einen Neuwagen mit konventionellem Antrieb entscheidet, spart laut CAR-Studie im Durchschnitt rund 1.997 Euro gegenĂŒber dem vergleichbaren Elektromodell. Untersucht wurden hierfĂŒr die tatsĂ€chlich gezahlten Transaktionspreise der zwanzig meistverkauften Elektroautos und ihrer jeweiligen Verbrenner-Geschwister. Noch im Dezember 2025 lag dieser Abstand bei etwa 1.300 Euro – die Schere klafft also immer weiter auseinander.

Dabei war der Preisunterschied in den Jahren 2021 und 2022 zwischenzeitlich auf wenige Hundert Euro geschrumpft, teils hatte er sich sogar fast vollstĂ€ndig aufgelöst. Doch das war die Zeit der staatlich befeuerten Subventionsorgie, in der mit Steuergeldern kĂŒnstlich nachgeholfen wurde. Jetzt zeigt sich, was passiert, wenn der Markt wieder ein wenig durchatmen darf.

Wenn Subventionen die Rabatte fressen

Die Ursachen fĂŒr diese Entwicklung sind vielschichtig, doch ein Muster ist unverkennbar. WĂ€hrend Hersteller und HĂ€ndler bei Verbrennern ihre Rabattbereitschaft deutlich erhöht haben, fuhren die Anbieter von Elektroautos ihre Eigenrabatte zurĂŒck – und zwar genau, seit die neue staatliche KaufprĂ€mie des BAFA ab Mai 2026 angekĂŒndigt wurde. Man könnte sagen: Kaum verspricht Vater Staat seine milden Gaben, lassen die Hersteller die eigene GroßzĂŒgigkeit verschwinden.

Die durchschnittlichen Rabatte fĂŒr Elektroautos sanken von 19,5 Prozent im Januar 2026 auf 17,8 Prozent im Juni – wĂ€hrend die PreisnachlĂ€sse fĂŒr Verbrenner auf 18,4 Prozent kletterten.

Was bleibt vom vielbeschworenen Steuergeld-Segen also tatsĂ€chlich beim BĂŒrger? Wenig. Die Subvention wird schlichtweg durch reduzierte Herstellerrabatte aufgefressen. Ein Mechanismus, den aufmerksame Beobachter schon beim einstigen Umweltbonus durchschaut hatten.

Der Betrieb: Wo die LadesÀule zur Kostenfalle wird

Doch das eigentliche Drama spielt sich beim laufenden Betrieb ab – jenem Bereich, der jahrelang als unschlagbares Trumpf-Argument der E-Auto-Lobby galt. Wer sein Elektrofahrzeug bequem zu Hause an der Wallbox lĂ€dt, zahlt den regulĂ€ren Haushaltsstrompreis. Doch der lag 2025 im Jahresdurchschnitt bei stolzen 38,52 Cent pro Kilowattstunde – europĂ€ischer Negativrekord. Deutschland, einst Industrienation, leistet sich die teuersten Strompreise des Kontinents. Ein Armutszeugnis der verfehlten Energiepolitik.

Noch dramatischer wird es an öffentlichen SchnellladesĂ€ulen. Hier werden je nach Anbieter zwischen 39 und 62 Cent fĂ€llig, ohne Vertrag und an Autobahnen sogar bis zu sage und schreibe 89 Cent pro Kilowattstunde – mehr als das Doppelte des ohnehin schon teuren Haushaltsstroms.

Eine simple Rechnung, die alles aussagt

Rechnen wir es einmal nĂŒchtern durch: Ein E-Auto mit einem Verbrauch von 20 Kilowattstunden pro 100 Kilometer kostet beim Höchsttarif von 89 Cent satte 17,80 Euro auf 100 Kilometer. Ein Benziner mit sieben Litern Verbrauch kommt beim E10-Preis von 1,83 Euro dagegen auf gerade einmal 12,81 Euro. Der vermeintliche Spritsparer aus der grĂŒnen Wunschwelt ist also fast fĂŒnf Euro teurer pro 100 Kilometer. So viel zur MĂ€rchenstunde von der gĂŒnstigen ElektromobilitĂ€t.

Die Wende, die keine ist

Der Hochlauf der ElektromobilitĂ€t in Deutschland dĂŒrfte unter diesen Bedingungen kaum gelingen. Selbst die neue E-Auto-Förderung werde daran wenig Ă€ndern, prognostizieren die Forscher. Sie erzeuge lediglich einen kurzfristigen Strohfeuer-Effekt, der die Absatzzahlen vorĂŒbergehend ankurbele. Nach dem Auslaufen der Subvention verpuffe der Schwung jedoch erneut – ganz so wie schon nach dem Ende des Umweltbonus im Jahr 2023.

Es ist das altbekannte Spiel der Planwirtschaft: Mit Steuermilliarden wird ein Markt kĂŒnstlich am Leben gehalten, der ohne diese KrĂŒcke schlichtweg nicht funktioniert. Statt auf technologische Offenheit und die Vernunft des freien Marktes zu setzen, klammert sich die Politik an ein ideologisches Projekt, das an den BedĂŒrfnissen der BĂŒrger vorbeigeht. Der Durchschnittsverdiener mit seinen 2.250 bis 2.800 Euro netto soll sich also ein 30.000- bis 40.000-Euro-Fahrzeug aufschwatzen lassen, dessen Betrieb dann auch noch teurer ist als der eines Verbrenners. Wer dieses Konzept fĂŒr gelungene Wirtschaftspolitik hĂ€lt, hat die LebensrealitĂ€t der hart arbeitenden Menschen in diesem Land schon lange aus den Augen verloren.

Fazit: Vertrauen in das Greifbare

Die Episode rund um das Elektroauto ist ein LehrstĂŒck darĂŒber, wie schnell politisch herbeigefĂŒhrte Werte zerbröseln, sobald die Subventionsmaschinerie ins Stocken gerĂ€t. Was heute mit Milliarden gestĂŒtzt wird, kann morgen wertlos sein. Genau hier zeigt sich der Unterschied zu echten, bestĂ€ndigen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber unterliegen keiner staatlichen Förderkulisse, die jederzeit gestrichen werden kann. Sie sind unabhĂ€ngig von LadesĂ€ulen-Tarifen, EU-Vorgaben und ideologischen Modeerscheinungen. Wer sein hart erarbeitetes Vermögen krisenfest aufstellen möchte, tut gut daran, ein breit gestreutes Portfolio durch die Beimischung physischer Edelmetalle zur langfristigen Vermögenssicherung zu ergĂ€nzen.

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