
Deutschland verliert wieder einen WeltmarktfĂŒhrer: Mayer & Cie kapituliert nach 120 Jahren vor politischem Versagen
Es ist ein weiterer schwarzer Tag fĂŒr den Wirtschaftsstandort Deutschland: Der traditionsreiche Strickmaschinen-Hersteller Mayer & Cie aus dem schwĂ€bischen Albstadt muss nach 120 Jahren seine Pforten schlieĂen. Was einst als stolzer WeltmarktfĂŒhrer fĂŒr Rundstrick- und Flechtmaschinen glĂ€nzte, fĂ€llt nun der desaströsen Wirtschaftspolitik zum Opfer. Das am 23. September 2025 eröffnete Insolvenzverfahren in Eigenregie konnte das Unternehmen nicht mehr retten â kein internationaler Investor wollte in das marode Deutschland investieren.
270 Familien vor dem Nichts
FĂŒr rund 270 BeschĂ€ftigte und ihre Familien bricht eine Welt zusammen. Sanierungsexperte Martin Mucha bestĂ€tigte, dass der GroĂteil der Belegschaft bis Anfang Februar 2026 vor die TĂŒr gesetzt werde. Ein kleines Restteam soll noch die letzten AuftrĂ€ge abarbeiten, bevor auch sie gehen mĂŒssen. Danach folgt die Verschleuderung des Maschinenparks, der Immobilien und der LagerbestĂ€nde â vermutlich zu Spottpreisen an chinesische AufkĂ€ufer, die sich ĂŒber die deutsche Dummheit die HĂ€nde reiben dĂŒrften.
Die Geschichte von Mayer & Cie liest sich wie ein Lehrbuch ĂŒber deutschen Unternehmergeist und politisches Versagen. 1905 gegrĂŒndet, erlebte das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg einen beispiellosen Aufschwung. 1968 verlieĂ die 10.000. Maschine die Produktion, 1998 wurde die beeindruckende Marke von 50.000 ausgelieferten Maschinen erreicht. Doch dann begann der schleichende Niedergang: Bereits 2005, im Jahr des 100. FirmenjubilĂ€ums, mussten 100 Stellen gestrichen werden. 2009 folgte eine erste Planinsolvenz, die damals noch abgewendet werden konnte.
Die wahren Schuldigen sitzen in Berlin
Mucha sprach von einem Umsatzeinbruch von annĂ€hernd 50 Prozent im vergangenen Jahr bei gleichzeitig steigenden Kosten. Doch die wahren GrĂŒnde fĂŒr das Firmensterben liegen tiefer: Es sind die katastrophalen Rahmenbedingungen am Standort Deutschland, die ein Unternehmen nach dem anderen in die Knie zwingen. Explodierende Energiekosten durch die verfehlte Energiewende, eine erstickende BĂŒrokratie, die jeden unternehmerischen Impuls im Keim erstickt, und SteuersĂ€tze, die international nicht mehr konkurrenzfĂ€hig sind.
WĂ€hrend China seine Industrie mit allen Mitteln fördert und schĂŒtzt, zerstört Deutschland systematisch seine industrielle Basis. Die ExportbeschrĂ€nkungen der Volksrepublik fĂŒr kritische Rohstoffe treffen deutsche Unternehmen ins Mark â eine Konsequenz jahrelanger NaivitĂ€t gegenĂŒber dem kommunistischen Regime. Gleichzeitig verteuert die ideologiegetriebene Klimapolitik jeden Produktionsschritt und macht deutsche Produkte auf dem Weltmarkt unverkĂ€uflich.
Ein Muster, das sich wiederholt
Mayer & Cie reiht sich ein in eine endlose Liste deutscher Traditionsunternehmen, die in den letzten Jahren aufgeben mussten. Ob Automobilindustrie, Chemiebranche, Stahlhersteller oder Einzelhandel â ĂŒberall dasselbe Bild: Firmen, die ĂŒber Generationen aufgebaut wurden, werden binnen weniger Jahre durch politische Fehlentscheidungen zerstört. Die neue GroĂe Koalition unter Friedrich Merz hatte versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Stattdessen plant sie nun ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur â nichts anderes als neue Schulden, die kommende Generationen belasten werden.
Die Ironie der Geschichte: WĂ€hrend in Berlin ĂŒber KlimaneutralitĂ€t bis 2045 philosophiert wird, wandert die Produktion nach China ab, wo sie unter deutlich schlechteren Umweltbedingungen fortgefĂŒhrt wird. Das Klima profitiert nicht, aber deutsche ArbeitsplĂ€tze sind weg. Ein SchildbĂŒrgerstreich sondergleichen, der zeigt, wie weit sich die politische Klasse von der RealitĂ€t entfernt hat.
Die Zukunft ist dĂŒster
Was bei Mayer & Cie passiert, ist kein Einzelfall, sondern Symptom einer tiefgreifenden Krise. Deutschland deindustrialisiert sich im Rekordtempo. Die geopolitischen Verwerfungen â der Handelskrieg zwischen den USA und China, der Ukraine-Konflikt, die Inflation in wichtigen AbsatzmĂ€rkten â treffen auf ein Land, das durch jahrelange Fehlpolitik geschwĂ€cht ist. Statt gegenzusteuern, verschĂ€rft die Politik die Probleme noch: höhere Steuern, mehr BĂŒrokratie, teurere Energie.
Die 270 Mitarbeiter von Mayer & Cie werden sich neue Jobs suchen mĂŒssen â in einem Land, in dem immer mehr Unternehmen schlieĂen. Ihre Expertise, ihr Können, ihre Erfahrung â all das interessiert in Berlin niemanden. Hauptsache, die CO2-Bilanz stimmt. Dass dafĂŒr ganze Existenzen vernichtet werden, scheint den politisch Verantwortlichen egal zu sein.
Es ist höchste Zeit, dass die BĂŒrger aufwachen und erkennen, was hier gespielt wird. Die systematische Zerstörung des Wirtschaftsstandorts Deutschland ist kein Zufall, sondern Folge einer Politik, die Ideologie ĂŒber Vernunft stellt. Mayer & Cie wird nicht das letzte Opfer sein â es sei denn, es kommt endlich zu einem grundlegenden Politikwechsel. Die Zeit drĂ€ngt, denn bald könnte es zu spĂ€t sein.
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