Kettner Edelmetalle
04.11.2025
14:06 Uhr

Brandanschlag auf AfD-Politiker: Wenn politischer Hass zur Gewalt wird

Die Flammen, die das Auto des AfD-Bundestagsabgeordneten Bernd Baumann verschlangen, sind mehr als nur ein krimineller Akt – sie sind ein Fanal fĂŒr den Zustand unserer angeblich so toleranten Demokratie. WĂ€hrend die politische Elite seit Jahren predigt, wie gefĂ€hrlich die AfD fĂŒr unsere Gesellschaft sei, scheint sie blind fĂŒr die wahre Bedrohung zu sein, die von links kommt.

Ein Minister findet klare Worte – endlich

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) verurteilte den Anschlag mit ungewöhnlich deutlichen Worten. "Das ist schwerwiegendes Unrecht", stellte er gegenĂŒber dem Nachrichtensender "Welt" fest. Man mĂŒsse die AfD nicht mögen, er selbst lehne sie politisch ab, aber das rechtfertige niemals Gewalt. Diese Klarheit ĂŒberrascht – kommt sie doch aus einer CDU, die unter Merz zwar konservativer auftritt, aber immer noch zu oft beide Augen zudrĂŒckt, wenn es um linke Gewalt geht.

Poseck ging sogar noch weiter und benannte das Problem beim Namen: Der Linksextremismus sei "eine große Gefahr fĂŒr unsere Sicherheit" und erstarke zusehends. In Hessen hĂ€tten linksextreme Straftaten zugenommen, es gebe gefĂ€hrliche neue Verbindungen zu radikalen KrĂ€ften der pro-palĂ€stinensischen Bewegung und der Klimabewegung. Auch der tief verwurzelte Antisemitismus im linksextremen Spektrum finde endlich ErwĂ€hnung.

Die Verharmlosung hat System

Besonders bemerkenswert ist Posecks EingestĂ€ndnis, dass "die Gefahren des Linksextremismus an der einen oder anderen Stelle in den letzten Monaten auch verharmlost worden" seien. Er sehe "jedenfalls in Teilen des politischen Spektrums links von der Mitte eine falsche Toleranz gegenĂŒber dem Linksextremismus". Diese Worte treffen ins Schwarze – jahrelang wurde weggeschaut, wenn die selbsternannten "Antifaschisten" Autos anzĂŒndeten, BĂŒros verwĂŒsteten oder Menschen bedrohten.

"Wir leben in einer friedlichen Demokratie und da gilt es, die Mittel der Demokratie zu nutzen. Und das kann niemals Gewalt sein."

Diese Mahnung des Ministers klingt fast wie eine SelbstverstĂ€ndlichkeit, doch in Zeiten, in denen linke Gewalt als "ziviler Ungehorsam" verklĂ€rt und rechte MeinungsĂ€ußerungen als "Hass und Hetze" kriminalisiert werden, ist sie bitter nötig.

Die Antifa als terroristische Vereinigung?

Auf die Frage, ob die Antifa verboten gehöre, wich Poseck aus – das mĂŒsse "vor allen Dingen die Justiz entscheiden". Dabei lĂ€gen die Fakten auf dem Tisch: systematische Gewalt, konspirative Strukturen, ideologisch motivierte AnschlĂ€ge. Was braucht es noch, um diese Gruppierungen als das zu bezeichnen, was sie sind – terroristische Vereinigungen?

Der Verfassungsschutz beobachte die Szene genau, versicherte der Minister und verwies auf 20 Seiten zum Linksextremismus im aktuellen Verfassungsschutzbericht. Doch was nĂŒtzen Berichte, wenn keine Konsequenzen folgen? WĂ€hrend bei rechten Gruppierungen schon bei kleinsten Vergehen mit der vollen HĂ€rte des Gesetzes durchgegriffen werde, dĂŒrften linke GewalttĂ€ter oft mit milden Urteilen oder gar FreisprĂŒchen rechnen.

Gießen als nĂ€chster Brennpunkt

Die nĂ€chste BewĂ€hrungsprobe steht bereits bevor: Ende November plant die AfD ihren GrĂŒndungsparteitag fĂŒr ihre neue Jugendorganisation in Gießen. Die linksextreme Szene rufe bereits jetzt zu Gewaltanwendungen auf, warnte Poseck. Man werde mit einem hohen Polizeiaufgebot prĂ€sent sein, um die Versammlungsfreiheit zu schĂŒtzen.

Doch warum mĂŒssen in Deutschland im Jahr 2025 demokratisch gewĂ€hlte Parteien unter massivem Polizeischutz ihre Versammlungen abhalten? Warum können linke Extremisten ungestraft zu Gewalt aufrufen? Die Antwort liegt in jahrelanger Verharmlosung und falscher Toleranz gegenĂŒber allem, was sich als "antifaschistisch" tarnt.

Zeit fĂŒr konsequentes Handeln

Der Brandanschlag auf Baumanns Auto ist kein Einzelfall, sondern Teil einer besorgniserregenden Entwicklung. WĂ€hrend die Ampel-Koalition zerbrach und die neue Große Koalition unter Friedrich Merz noch ihre Richtung sucht, eskaliert die politische Gewalt von links. Die zunehmende Radikalisierung, befeuert durch eine einseitige mediale Berichterstattung und politische Hetze gegen alles Konservative, trĂ€gt ihre giftigen FrĂŒchte.

Es reicht nicht, Gewalt zu verurteilen – es mĂŒssen endlich Taten folgen. Die linksextreme Szene muss mit derselben Konsequenz verfolgt werden wie rechtsextreme Gruppierungen. Richter mĂŒssen aufhören, politische Gewalt von links als Kavaliersdelikt zu behandeln. Und die Politik muss endlich verstehen, dass ihre stĂ€ndige DĂ€monisierung demokratisch gewĂ€hlter Parteien den NĂ€hrboden fĂŒr solche Gewalttaten bereitet.

Deutschland braucht keine Brandstifter – weder physische noch verbale. Was wir brauchen, sind Politiker, die fĂŒr alle BĂŒrger regieren, nicht gegen sie. Die wieder Recht und Ordnung durchsetzen, statt ideologische GrabenkĂ€mpfe zu befeuern. Nur so kann unsere Demokratie ĂŒberleben.

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