Kettner Edelmetalle
17.05.2026
10:13 Uhr

Aus „I hate it" wird „Ich hasse sie": Wie das ZDF aus einer Britin im Handumdrehen eine Migrantenhasserin macht

Es ist eine dieser kleinen Übersetzungen, die alles verändert. Ein winziges Wort, gerade einmal zwei Buchstaben lang, entscheidet darüber, ob eine Frau als kritische Bürgerin oder als hasserfüllte Fremdenfeindin dasteht. Das ZDF, jener öffentlich-rechtliche Koloss, der sich Jahr für Jahr mit Milliarden an Zwangsgebühren mästet, hat dieses kleine Wort kurzerhand umgedeutet – und damit eine Teilnehmerin des „Unite the Kingdom"-Marsches in London zur erklärten Muslimhasserin gestempelt.

Das Original und die Fälschung

Auf dem englischen Originalton sagte die Britin klar und deutlich: „I hate it." Auf Deutsch also: „Ich hasse es." Gemeint war damit die gesellschaftliche Entwicklung ihres Landes, die zunehmende Islamisierung, der schleichende Verlust dessen, was Großbritannien einmal ausgemacht habe. Was machte das ZDF daraus? „Ich hasse sie." Das hätte im Englischen „I hate them" geheißen – ein Satz, den die Frau nachweislich nie ausgesprochen hat. Mit einem einzigen Federstrich wurde aus einer Kritik an Verhältnissen eine pauschale Verdammung von Menschen.

Der Sender blendete diese Übersetzung sowohl als Untertitel ein als auch als gesprochenen Kommentar. Der Eindruck war perfekt: Da steht eine wütende Britin, die offen ihren Hass gegen Muslime hinausposaune. Dass die Realität anders aussah, fiel unter den Tisch. Wer das Originalmaterial nicht akribisch prüft, wird die Frau für eine Eiferin halten. Genau das dürfte der erwünschte Effekt sein.

Handwerklicher Fauxpas oder System?

Man könnte das Ganze für einen ungeschickten Übersetzungsfehler halten. Ein Praktikant, ein hektischer Schnitt, ein Versehen – schon ist die Sache erklärt. Doch wer die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der vergangenen Jahre verfolgt hat, dem fällt ein bemerkenswertes Muster auf: Diese „Fehler" laufen erstaunlich konsequent in eine Richtung. Sie treffen nie jene, die der politischen Linie des Mainstreams entsprechen. Sie treffen mit beinahe statistischer Regelmäßigkeit Konservative, Migrationskritiker, Rechte.

Und wer beim öffentlich-rechtlichen Personal arbeitet, dürfte den Unterschied zwischen „it" und „them" eigentlich kennen. Schulenglisch der achten Klasse. Dass ausgerechnet ein milliardenschwer alimentierter Sender, dessen Auslandskorrespondenten regelmäßig die Welt erklären, an einer solchen Trivialität scheitert – wirklich? Oder ist es vielleicht doch das altbekannte journalistische Handwerk des sogenannten Framings, bei dem die unliebsame Realität so lange zurechtgebogen wird, bis sie das gewünschte Narrativ stützt?

Der „Unite the Kingdom"-Marsch und seine Bedeutung

Der Hintergrund: In London hatten sich am vergangenen Samstag zehntausende Briten versammelt, um gegen die Einwanderungspolitik der Regierung Starmer auf die Straße zu gehen. Organisiert wurde die Demonstration vom Aktivisten Tommy Robinson. Offiziell sprach man von über 60.000 Teilnehmern – Beobachter vor Ort schätzten die tatsächliche Zahl weit höher. Premierminister Keir Starmer reagierte erwartbar: Er verurteilte die Demonstration und warf den Organisatoren vor, „Hass und Spaltung" zu verbreiten.

Bemerkenswert auch, wie die britischen Behörden mit Rednern aus dem Ausland umgingen. Der AfD-Europaabgeordnete Petr Bystron, der als Redner geladen war, wurde gar nicht erst ins Land gelassen. Begründung: Sein Aufenthalt sei „dem öffentlichen Wohl nicht dienlich". Wenn die Meinungsfreiheit auf einer Insel endet, die einst als Mutter aller Parlamente galt, dann darf man sich fragen, wie weit es mit der vielzitierten westlichen Demokratie noch her ist.

Warum das mehr ist als ein Übersetzungsfehler

Der Vorfall offenbart das tiefere Problem: Ein Sender, der sich aus zwangserhobenen Rundfunkbeiträgen finanziert – aktuell 18,36 Euro im Monat von jedem Haushalt – sollte zu Objektivität verpflichtet sein. Stattdessen wird subtil, manchmal auch grob, in die Berichterstattung eingegriffen, um politische Botschaften zu transportieren. Was bei der einen Frau in London passiert ist, passiert in tausenden anderen Beiträgen täglich. Mal ist es eine schiefe Bildauswahl, mal eine suggestive Frage, mal eine ungenaue Übersetzung. Im Einzelfall verzeihlich. In der Summe untragbar.

Wer Migrationspolitik kritisiert, wird im öffentlich-rechtlichen Diskurs gerne in die Ecke der Rassisten gestellt. Wer auf Probleme hinweist, sei es Kriminalität, Parallelgesellschaften oder kulturelle Verwerfungen, wird zum Hasser umetikettiert. Dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung dieses Spiel inzwischen durchschaut hat, zeigt sich an den sinkenden Vertrauenswerten der etablierten Medien.

Vertrauen, das verspielt wurde

Es sind Vorfälle wie dieser, die das letzte Restvertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zermürben. Eine Institution, die mit ihrer Größe, ihrer finanziellen Ausstattung und ihrem gesetzlich verankerten Auftrag eigentlich der Goldstandard journalistischer Qualität sein müsste, leistet sich Patzer, die in jedem Volontärsseminar zur Abmahnung führen würden. Doch in Mainz und Hamburg sitzt man die Empörung aus. Morgen ist die nächste Nachricht da, übermorgen der nächste „handwerkliche Fehler".

In unsicheren Zeiten, in denen Medien manipulieren, Regierungen Schulden auftürmen und politische Eliten den Kontakt zur Lebenswirklichkeit der Bürger verloren haben, suchen viele Menschen nach Beständigkeit. Nach etwas, das nicht über Nacht umgedeutet, weginterpretiert oder fehlübersetzt werden kann. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit Jahrtausenden genau das: ein verlässlicher Anker in unruhiger See, eine sinnvolle Ergänzung zur Absicherung des eigenen Vermögens, die niemand mit einem Tastendruck auf null setzen kann. Wer auf solche Werte setzt, braucht keine Übersetzungshilfe – das Vertrauen ist physisch greifbar.

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