Kettner Edelmetalle
26.04.2026
21:40 Uhr

Anschlag auf Trump-Gala: Manifest entlarvt christenfeindlichen Hass des SchĂŒtzen

Anschlag auf Trump-Gala: Manifest entlarvt christenfeindlichen Hass des SchĂŒtzen

Was am Samstagabend (Ortszeit) im Washington Hilton geschah, hĂ€tte beinahe in einer Katastrophe geendet. WĂ€hrend des traditionsreichen White House Correspondents' Dinner – jener Gala, an der US-PrĂ€sident Donald Trump zum ersten Mal ĂŒberhaupt als amtierender PrĂ€sident teilnahm – stĂŒrmte ein schwer bewaffneter Mann an die Sicherheitsschleuse. SchĂŒsse fielen, PersonenschĂŒtzer rissen den PrĂ€sidenten von der BĂŒhne, GĂ€ste verschanzten sich panisch unter Tischen. Erst Stunden spĂ€ter wurde klar: Hier war kein durchgeknallter Verwirrter am Werk, sondern offenbar ein Mann mit einer ideologischen Mission.

Ein Manifest voller Hass auf Christen

Der mutmaßliche TĂ€ter, Cole Tomas Allen, soll laut US-PrĂ€sident Trump in einem von Familienangehörigen an die Behörden ĂŒbergebenen SchriftstĂŒck eine unverhohlen christenfeindliche Haltung offenbart haben. „Wenn man sein Manifest liest, merkt man, dass er Christen hasst. Das steht fest, er hasst Christen“, ließ Trump im GesprĂ€ch mit Fox News verlauten. Bezeichnend ist eine Passage, in der Allen die zentrale christliche Botschaft der Feindesliebe regelrecht ins LĂ€cherliche zieht: Die andere Wange hinzuhalten sei nur etwas fĂŒr jene, die selbst unterdrĂŒckt wĂŒrden.

Allen, der laut Berichten als Lehrer und Amateur-Videospielentwickler tĂ€tig gewesen sein soll, ergeht sich in seinem Pamphlet zudem in wĂŒsten Tiraden gegen den PrĂ€sidenten. Trump bezeichnet er als „PĂ€dophilen, Vergewaltiger und VerrĂ€ter“ – eine Sprache, die exemplarisch fĂŒr jene linke Hetze steht, die seit Jahren weite Teile des politischen Diskurses vergiftet und am Ende offensichtlich auch zu Gewalttaten beitrĂ€gt.

Schrotflinte, Pistole und Messer im Hotel

Nach Angaben der Polizei fĂŒhrte Allen eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe sowie mehrere Messer mit sich – ein Arsenal, das deutlich macht, dass hier kein spontaner Wutausbruch geplant war, sondern ein gezielter Angriff. Justizminister Todd Blanche teilte mit, ersten Erkenntnissen zufolge hĂ€tten die Ermittler Hinweise darauf, dass der SchĂŒtze Mitglieder der Trump-Regierung ins Visier genommen habe. Trump selbst schloss einen Zusammenhang mit dem aktuellen Iran-Konflikt aus und beschrieb den Angreifer als „kranke Person“ und „durchgeknallten EinzeltĂ€ter“.

Die PersonenschĂŒtzer hĂ€tten, so der PrĂ€sident auf Truth Social, „fantastisch reagiert“. TatsĂ€chlich gelang es dem Sicherheitsteam, Trump, First Lady Melania und weitere hochrangige Regierungsmitglieder binnen Sekunden in Sicherheit zu bringen. Auch US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und seine Ehefrau Cheryl Hines wurden evakuiert. Die Veranstaltung wurde nach kurzer Unterbrechung schließlich vorzeitig beendet.

Eine Premiere mit bitterem Nachgeschmack

Es ist eine bittere Ironie der Geschichte: Ausgerechnet jener Abend, an dem Trump erstmals ĂŒberhaupt als PrĂ€sident an der seit ĂŒber 100 Jahren bestehenden Korrespondenten-Gala teilnahm, wurde durch einen Mordversuch ĂŒberschattet. Weder in seiner ersten noch zu Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte Trump diesen traditionellen Termin wahrgenommen – sein erster Auftritt geriet nun zur Beinahe-Tragödie.

Merz verurteilt Anschlagsversuch

Auch aus Berlin meldete sich Bundeskanzler Friedrich Merz zu Wort. Auf der Plattform X erklĂ€rte er, Gewalt habe in einer Demokratie keinen Platz; Entscheidungen wĂŒrden mit Mehrheiten getroffen, nicht mit der Waffe. Er sei froh, dass PrĂ€sident Trump, die First Lady und alle Anwesenden in Sicherheit seien. Eine Stellungnahme, die in ihrer SelbstverstĂ€ndlichkeit eigentlich ĂŒberflĂŒssig sein sollte – und doch nötig ist in Zeiten, in denen politische Mordfantasien gegen konservative Politiker lĂ€ngst zum traurigen Alltag geworden sind.

Wenn Hass salonfÀhig wird

Der Vorfall reiht sich ein in eine erschreckende Serie von Angriffen auf Trump und sein Umfeld. Bereits im Sommer 2024 hatte ein SchĂŒtze in Butler, Pennsylvania, beinahe das Leben des damaligen PrĂ€sidentschaftskandidaten ausgelöscht. Wenige Wochen spĂ€ter folgte ein weiterer mutmaßlicher Anschlagsversuch auf seinem Golfplatz in Florida. Nun also der dritte Anlauf eines offenkundig radikalisierten EinzeltĂ€ters. Wer die jahrelange DĂ€monisierung des PrĂ€sidenten in weiten Teilen linker Medien verfolgt hat, der wundert sich darĂŒber kaum noch. Wenn Politiker und Journalisten einen demokratisch gewĂ€hlten PrĂ€sidenten permanent als „Faschisten“, „Diktator“ oder „Bedrohung der Demokratie“ brandmarken, dann darf sich niemand wundern, wenn verwirrte GemĂŒter daraus eine vermeintliche Legitimation zur Tat ableiten.

Dass nun ausgerechnet das christliche Gedankengut zur Hassprojektion eines mutmaßlichen AttentĂ€ters wird, sollte aufhorchen lassen. In einer Welt, in der traditionelle Werte zunehmend verspottet, Familie und Glauben als rĂŒckstĂ€ndig diffamiert werden, scheint die Verachtung des Christlichen mehr und mehr zum Erkennungsmerkmal radikalisierter TĂ€ter zu werden. Eine Entwicklung, die nicht nur in den USA, sondern auch in Europa und Deutschland mit wachsender Sorge zur Kenntnis genommen werden sollte.

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