
Wenn „Antifaschisten“ die Pressefreiheit mit Füßen treten: Das beredte Schweigen des Bündnisses „Widersetzen“

Es sind Bilder, die für sich sprechen – und doch von den selbsternannten Hütern der Demokratie beharrlich ignoriert werden. Am Rande des AfD-Parteitags in Erfurt wurden drei Journalisten des Portals „Apollo News“ von einer aufgebrachten Menge regelrecht gejagt und körperlich attackiert. Ein Video, das sich viral verbreitete, zeigt die Szene in aller Deutlichkeit: „Buh“-Rufe, Geschrei, eine Frau, die „Verpisst Euch!“ brüllt – und schließlich die Eskalation. Willkommen in der Realität des Jahres 2025, in dem jene, die sich als Verteidiger der freien Gesellschaft inszenieren, offenbar selbst entscheiden möchten, welche Presse berichten darf und welche nicht.
Ein Bündnis in der Defensive – und ein Sprecher, der lieber schweigt
Das Aktionsbündnis „Widersetzen“ hatte zu Protesten und Blockaden gegen den AfD-Parteitag aufgerufen. Je nach Zählweise seien zwischen 30.000 und 50.000 Menschen dem Ruf gefolgt. Die überwiegende Mehrheit blieb friedlich – das sei ausdrücklich anerkannt. Doch was mit den drei Reportern geschah, wirft ein grelles Licht auf die Geisteshaltung mancher Akteure. Und der Umgang des Bündnisses mit den Vorfällen offenbart mehr, als seinen Vertretern lieb sein dürfte.
Auf die simple, geradezu naheliegende Frage, ob man körperliche Angriffe auf Journalisten ablehne, verweigerte Bündnissprecher Noa Sander schlicht die Antwort. In der Redaktion, die das Interview führte, blieb nur eine dürre Anmerkung: „Keine Antwort durch Noa Sander.“ Man lasse sich diesen Satz auf der Zunge zergehen. Wer sich weigert, Gewalt gegen Pressevertreter klar zu verurteilen, der duldet sie – und wer sie duldet, macht sich zum moralischen Mittäter.
Faschisten mit Presseausweis? Eine gefährliche Logik
Besonders entlarvend ist die Begründung, mit der Sander die Feindseligkeit gegenüber unliebsamen Medien rechtfertigt. „Faschisten mit Presseausweis seien immer noch Faschisten“, ließ er verlauten. Journalisten von „Apollo News“ seien „rechte Provokateure“, deren „Hetze“ zu Gewalt führe. Man erkennt das altbekannte Muster: Wer nicht ins ideologische Weltbild passt, wird kurzerhand zum Feind erklärt, dem man das Recht auf Berichterstattung abspricht.
„Sie sollen ignoriert und – ohne zu eskalieren – weggeschickt werden.“
Nicht nur „Apollo News“, sondern auch „Compact“, die „Junge Freiheit“ und sogar die auflagenstarke „Bild“ landen auf der schwarzen Liste des Bündnisses. Interessant, wie großzügig die Grenze des „Faschismus“ hier gezogen wird. Wer definiert eigentlich, welche Zeitung noch berichten darf? In einer Demokratie ist die Antwort eindeutig: niemand. Die Pressefreiheit ist ein Grundrecht – und sie gilt nicht nur für Medien, die dem linken Zeitgeist genehm sind.
Wenn Bürger sich zu Richtern über Parteien aufschwingen
Noch bemerkenswerter sind Sanders Aussagen über die AfD selbst. Die Partei, so seine Worte, „dürfe es nicht geben“ und habe „kein Recht, sich zu treffen und in Parlamenten zu sein“. Man halte einen Moment inne. Hier spricht jemand einer Partei, die von Millionen Deutschen gewählt wurde, das Recht auf Existenz und parlamentarische Vertretung ab. Über die Zulassung von Parteien entscheiden in einem Rechtsstaat das Bundesverfassungsgericht und der Wähler – nicht ein selbsternanntes Aktionsbündnis auf der Straße.
Wer meint, unliebsame politische Konkurrenz durch Blockaden, Einschüchterung und – wie im Falle der Reporter – durch Gewalt aus dem demokratischen Diskurs drängen zu dürfen, der bekämpft nicht den Extremismus, sondern verkörpert ihn. Die Ironie könnte kaum bitterer sein: Im Namen des Antifaschismus werden zutiefst antidemokratische Methoden salonfähig gemacht.
Ein Symptom eines tieferen Problems
Sander gab freimütig zu Protokoll, dass man langfristig „Widerstand“ leisten und verhindern wolle, dass die „regierenden Parteien“ die Politik der AfD übernähmen. Die Bewegung sehe sich also nicht nur gegen eine Oppositionspartei gerichtet, sondern gleich gegen den gesamten demokratisch gewählten Regierungsapparat, der aus ihrer Sicht ohnehin „versage“. Ein Anspruch von erstaunlicher Anmaßung.
Die eigentliche Tragik liegt jedoch woanders: Während Journalisten in Deutschland gejagt und geschlagen werden, hält sich die öffentliche Empörung der etablierten Medien und der Politik in engen Grenzen. Man stelle sich für einen Moment vor, drei Reporter eines linken Portals wären auf einer konservativen Demonstration attackiert worden – das Land stünde kopf. Diese Doppelmoral ist es, die viele Bürger zurecht wütend macht, und es ist keineswegs nur die Meinung unserer Redaktion, sondern die vieler Menschen in diesem Land, die das ungute Gefühl beschleicht, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.
Pressefreiheit ist kein Privileg für Gesinnungstreue. Sie ist das Fundament einer freien Gesellschaft. Wer sie nur für die Seinen einfordert und für Andersdenkende aushebeln will, hat den Kern der Demokratie nicht verstanden – oder will ihn schlicht nicht verstehen.
Was bleibt: Sicherheit in unsicheren Zeiten
In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spaltung, ausufernde Gewalt und politische Verwerfungen zunehmen, wächst bei vielen Bürgern das Bedürfnis nach Beständigkeit und Sicherheit. Wenn selbst grundlegende demokratische Prinzipien wie die Pressefreiheit ins Wanken geraten, richtet sich der Blick verstärkt auf krisenfeste Werte. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie unabhängig von politischen Stürmen ihren Wert bewahren – als solider Baustein zur Vermögenssicherung und als sinnvolle Beimischung eines breit gestreuten Portfolios.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.
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