Kettner Edelmetalle
01.09.2025
12:36 Uhr

Ukraine-Krieg: US-Eliten bereiten Kurswechsel vor – Kapitulation vor Russlands Forderungen?

Ein bemerkenswertes Signal aus dem Herzen des amerikanischen Establishments erschĂŒttert die bisherige Kriegsrhetorik: Das einflussreiche Council on Foreign Relations, einer der mĂ€chtigsten außenpolitischen Thinktanks der USA, schlĂ€gt erstmals leisere Töne an. In einem kĂŒrzlich veröffentlichten Interview fehlen die sonst ĂŒblichen Durchhalteparolen und Forderungen nach einer "strategischen Niederlage Russlands". Stattdessen dominiert eine nĂŒchterne, fast resignierte Bestandsaufnahme der RealitĂ€ten.

Das Ende der Illusionen

Was sich hier abzeichnet, gleicht einem tektonischen Beben in der transatlantischen Kriegspropaganda. Das Council on Foreign Relations, das seit Jahrzehnten die US-Außenpolitik maßgeblich prĂ€gt und als streng transatlantisch gilt, lĂ€sst seinen Russland-Experten eine Analyse prĂ€sentieren, die man dort noch vor Monaten als "Kreml-Propaganda" gebrandmarkt hĂ€tte. Die Botschaft zwischen den Zeilen ist unmissverstĂ€ndlich: Die Ukraine hat verloren, und es wird Zeit, sich mit dieser bitteren RealitĂ€t zu arrangieren.

Besonders aufschlussreich ist die Feststellung, dass Putin weiterhin an seinen "Maximalpositionen" festhĂ€lt – und das offenbar mit gutem Grund. Die geforderte NeutralitĂ€t, Entmilitarisierung und territoriale Abtretungen der Ukraine werden nicht mehr als unverschĂ€mte Anmaßungen dargestellt, sondern als unverrĂŒckbare Verhandlungsgrundlage akzeptiert. Ein bemerkenswerter Sinneswandel fĂŒr einen Thinktank, der noch vor kurzem jeden Quadratmeter ukrainischen Bodens als heilig und unantastbar deklarierte.

Trumps gescheiterte Vermittlungsversuche

Die Analyse offenbart auch das Scheitern von PrĂ€sident Trumps vollmundigen AnkĂŒndigungen, den Konflikt binnen 24 Stunden beenden zu können. Seine "besondere Beziehung" zu Putin, auf die er so große StĂŒcke hielt, erweist sich als Luftschloss. Der russische PrĂ€sident zeigt sich unbeeindruckt von Sanktionsdrohungen und lĂ€sst Trump mit seinen Friedensinitiativen ins Leere laufen. Die Botschaft aus Moskau ist klar: Verhandelt wird nur zu russischen Bedingungen.

"Trump Ă€ußerte zeitweise seine Frustration ĂŒber Putins verstĂ€rkte Offensiven und stellte dessen ernsthaftes Interesse an Frieden in Frage."

Diese EinschÀtzung des Council on Foreign Relations zeigt, wie sehr sich die MachtverhÀltnisse verschoben haben. Nicht Russland bettelt um Verhandlungen, sondern der Westen sucht verzweifelt nach einem gesichtswahrenden Ausweg aus einem Konflikt, den er nicht gewinnen kann.

Die Stimmung in Russland: Ungebrochene UnterstĂŒtzung

Besonders ernĂŒchternd fĂŒr westliche Strategen dĂŒrfte die Analyse der russischen Innenpolitik sein. Trotz aller Sanktionen und internationaler Isolation genießt Putin weiterhin Zustimmungsraten von ĂŒber 80 Prozent. Die Bevölkerung ist zwar kriegsmĂŒde, aber nur bereit, den Konflikt zu Russlands Bedingungen zu beenden. Von den erhofften Protesten und dem prophezeiten Zusammenbruch der russischen Wirtschaft keine Spur.

Der Kreml hat es meisterhaft verstanden, die Kriegslasten von der breiten Bevölkerung fernzuhalten. Die Wirtschaft brummt dank massiver Staatsausgaben, der Lebensstandard steigt sogar. Besucher Moskaus berichten von einer fast surrealen NormalitĂ€t – als gĂ€be es keinen Krieg. Diese StabilitĂ€t entzieht allen westlichen Hoffnungen auf einen Regimewechsel von innen den Boden.

Europas verzweifelte Versuche

WĂ€hrend die US-Eliten offenbar beginnen, die RealitĂ€ten zu akzeptieren, klammern sich europĂ€ische Politiker noch an Illusionen. Sie versuchen "energisch", Trump von seiner realistischen EinschĂ€tzung Putins abzubringen. Doch ihre BemĂŒhungen wirken zunehmend verzweifelt. Die Diskussion ĂŒber "Artikel 5-Ă€hnliche Garantien" fĂŒr die Ukraine offenbart die ganze Hilflosigkeit: Man will Sicherheitsgarantien geben, ohne sie wirklich einlösen zu mĂŒssen.

Die bittere Ironie dabei: Russland besteht darauf, selbst zu den Garantiegebern zu gehören – mit Vetorecht ĂŒber jede militĂ€rische Hilfe fĂŒr die Ukraine. Ein Vorschlag, der die vollstĂ€ndige Unterwerfung der Ukraine unter russische Interessen zementieren wĂŒrde. Dass dies ĂŒberhaupt diskutiert wird, zeigt, wie sehr sich die KrĂ€fteverhĂ€ltnisse verschoben haben.

Die neue RealitÀt akzeptieren

Was das Council on Foreign Relations hier prĂ€sentiert, ist nichts weniger als die Vorbereitung der westlichen Öffentlichkeit auf eine bittere Niederlage. Die Ukraine wird geopfert werden mĂŒssen – nicht aus Bosheit, sondern aus schlichter Alternativlosigkeit. Die militĂ€rischen RealitĂ€ten auf dem Schlachtfeld, die ungebrochene russische Heimatfront und das Scheitern der Sanktionspolitik lassen keinen anderen Schluss zu.

FĂŒr Deutschland und Europa bedeutet dies eine fundamentale Neuausrichtung. Die Milliarden, die in ein aussichtsloses Abenteuer gepumpt wurden, sind verloren. Die moralische Überhöhung des Konflikts rĂ€cht sich nun bitter. Statt nĂŒchterner Realpolitik betrieb man Gesinnungsethik – mit katastrophalen Folgen fĂŒr die eigene Wirtschaft und Sicherheit.

Die Analyse des Council on Foreign Relations markiert einen Wendepunkt. Wenn selbst die Architekten der transatlantischen Ordnung beginnen, die weiße Fahne zu schwenken, dann ist das Ende absehbar. Die Frage ist nur noch, wie viele Leben und Milliarden bis zur unvermeidlichen Kapitulation noch geopfert werden. Die Ukraine hat verloren – es wird Zeit, dass auch ihre westlichen UnterstĂŒtzer diese bittere Wahrheit akzeptieren.

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