
Tödliches Versagen in Southampton: Polizisten ignorierten verzweifelte Hilferufe eines verblutenden Studenten

Es sind Audioaufnahmen, die einen erschĂŒttern. Sie offenbaren ein Polizeiversagen, das man in einem Rechtsstaat westlicher PrĂ€gung fĂŒr unmöglich gehalten hĂ€tte. Der 18-jĂ€hrige Henry Nowak, ein britischer Erstsemesterstudent, lag in seinem eigenen Blut, gefesselt von jenen Beamten, die ihn eigentlich hĂ€tten schĂŒtzen sollen. WĂ€hrend er mehrfach hervorstieĂ, er könne nicht atmen, er sei erstochen worden, antwortete einer der Polizisten lediglich: âDas glaube ich dir nicht, Kumpel.â
Der tödliche Heimweg nach einer Feier
Im Dezember vergangenen Jahres befand sich Nowak nach einer Feier mit den Kollegen seines FuĂballteams auf dem Heimweg, als er aus dem Nichts angegriffen worden sei. Der Sikh Vikram Digwa habe mit einer 20 Zentimeter langen zeremoniellen âShastaâ-Klinge auf den jungen Mann eingestochen. In Todesangst habe Nowak noch versucht, ĂŒber einen Zaun zu fliehen â vergeblich. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurde nicht der Angreifer mit dem Dolch in Handschellen gelegt, sondern das blutende, sterbende Opfer. Der Grund? Digwa hatte behauptet, rassistisch beleidigt worden zu sein. Diese bloĂe Behauptung genĂŒgte den Beamten offenbar, um die RealitĂ€t vor ihren Augen vollstĂ€ndig auszublenden.
âI canât breatheâ â die ignorierten letzten Worte
Vor dem Southport Crown Court wurden nun laut dem Southern Daily Echo Bodycam-Aufnahmen vorgespielt, die das ganze AusmaĂ des Versagens dokumentierten. Wiederholt habe Nowak den Beamten zugerufen, er sei erstochen worden, er bekomme keine Luft mehr. Selbst der Vater des mutmaĂlichen TĂ€ters, der nach einem Anruf seines Sohnes zum Tatort gefahren war, habe gegenĂŒber den Polizisten festgestellt: âEr fĂ€llt immer wieder um, deshalb versuche ich nur, ihn oben zu halten.â Dennoch klickten die Handschellen. Einer der Beamten habe dem Studenten lapidar mitgeteilt, er sei wegen des Verdachts der Beleidigung verhaftet worden.
Als Nowak erneut hervorstieĂ, er könne nicht atmen â jene Worte, die seit dem Fall George Floyd zum globalen Symbol angeblicher Polizeigewalt wurden â antwortete die MĂ€nnerstimme abweisend mit dem zynischen âKumpelâ. Welch bittere Ironie: Die Parole, die jahrelang weltweit fĂŒr angeblich rassistische Polizeigewalt gegen Minderheiten instrumentalisiert wurde, verhallte ungehört, als ein weiĂer Brite sie buchstĂ€blich mit seinen letzten AtemzĂŒgen aussprach.
Selbst Bewusstlosigkeit wurde geleugnet
Doch die Tonaufnahmen werden noch makaberer. Als Nowak schlieĂlich das Bewusstsein verlor, soll einer der Beamten geĂ€uĂert haben: âEr ist nicht bewusstlos, Kumpel, er atmet nur nicht.â Eine Aussage, die in ihrer abgrundtiefen RealitĂ€tsverweigerung beinahe komisch wirken wĂŒrde, wĂ€re sie nicht so tödlich gewesen. Auch ein per Hubschrauber eingeflogener Notarzt konnte dem 18-JĂ€hrigen nicht mehr helfen. Kurz vor ein Uhr nachts wurde Henry Nowak fĂŒr tot erklĂ€rt â verblutet in Handschellen, festgenommen auf Basis einer unbewiesenen Behauptung seines Mörders.
Die ideologische Brille tötet
Was sich hier abgespielt habe, sei nicht das Versagen einzelner ĂŒberforderter Beamter. Es sei das Ergebnis jahrelanger ideologischer Umerziehung westlicher Polizeibehörden, die gelernt hĂ€tten, dass die bloĂe Behauptung eines Angehörigen einer âgeschĂŒtzten Minderheitâ schwerer wiege als ein offensichtlich blutender, sterbender Mensch vor ihren Augen. Eine Schule des vorauseilenden Gehorsams, in der die Angst vor dem Vorwurf des Rassismus offensichtlich gröĂer geworden sei als die Pflicht, Leben zu retten.
Diese verheerende Schieflage existiert keineswegs nur auf der Insel. Auch in Deutschland erleben wir, wie ideologische Voreingenommenheit zunehmend die Arbeit von Behörden, Justiz und Medien durchdringt. Wer als TĂ€ter ins falsche Schema passt, wird vorsorglich vom Tatort entfernt; wer ins richtige Opferschema passt, kann fast nach Belieben handeln. Die Folgen dieser Verzerrung sind in den Kriminalstatistiken lĂ€ngst ablesbar â ein GroĂteil der BĂŒrger empfindet die Lage als unhaltbar.
Mutter half angeblich beim Verstecken der Tatwaffe
Inzwischen sitzen sowohl Digwa als auch dessen Mutter auf der Anklagebank. Der Mutter wird vorgeworfen, das blutige Messer nach der Tat vom Tatort entfernt und in der Familienwohnung versteckt zu haben. Als Digwa selbst am Tatort erfuhr, er sei wegen versuchten Mordes verhaftet, soll er unglĂ€ubig nachgefragt haben: âWas meinen Sie mit versuchtem Mord?â Eine Reaktion, die viel ĂŒber das SelbstverstĂ€ndnis dessen aussagt, der eben noch behaupten konnte, das eigentliche Opfer zu sein.
Die unbeantwortete Frage: Welche Konsequenzen fĂŒr die Beamten?
Bislang sei unklar, ob und welche Konsequenzen die beteiligten Polizisten zu erwarten hĂ€tten. In einem funktionierenden Rechtsstaat mĂŒsste mindestens der Vorwurf der unterlassenen Hilfeleistung im Raum stehen â sofern das britische Strafrecht diesen Tatbestand ĂŒberhaupt kennt. Die Wahrheit aber ist: Solange westliche Gesellschaften ihre Beamten in einer AtmosphĂ€re erziehen, in der politische Korrektheit ĂŒber Menschenleben gestellt wird, werden FĂ€lle wie der von Henry Nowak keine bedauerlichen EinzelfĂ€lle bleiben.
Der Tod des jungen Studenten ist die bittere Quittung einer Gesellschaft, die ihre MaĂstĂ€be verloren hat. Er ist Mahnung und Anklage zugleich â an eine Politik, die ihre eigenen BĂŒrger lĂ€ngst nicht mehr in den Mittelpunkt stellt, sondern sie zu Statisten in einem ideologischen TheaterstĂŒck degradiert hat, dessen Drehbuch tĂ€glich neue Opfer fordert.
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