Kettner Edelmetalle
05.01.2026
13:41 Uhr

Spektakulärer Zugriff: US-Militär schnappt Venezuelas Diktator Maduro in Caracas

Was wie ein Drehbuch aus einem Hollywood-Thriller klingt, ist bittere Realität für Nicolás Maduro geworden. Der venezolanische Machthaber, der sein Land über Jahre hinweg in den wirtschaftlichen Abgrund geführt hat, sitzt nun in einer New Yorker Haftanstalt. Ein beispielloser Militäreinsatz der Vereinigten Staaten hat den 63-Jährigen mitten in der Nacht aus seiner Hauptstadt Caracas geholt – ein Signal, das weit über Südamerika hinaus hallt.

Der Zugriff: Präzision wie aus dem Lehrbuch

In der Nacht zum Samstag schlug das US-Militär zu. Maduro und seine Ehefrau wurden in Caracas gefangen genommen und umgehend außer Landes gebracht. Die Operation verlief offenbar reibungslos, wenngleich Berichte aus Havanna von 32 getöteten Kubanern bei dem Einsatz sprechen. Am Wochenende erreichte der gestürzte Staatschef schließlich amerikanischen Boden.

Die Bilder, die CNN übertrug, zeigten ein beeindruckendes Sicherheitsaufgebot: Gepanzerte Fahrzeuge, Helikopter und Beamte der berüchtigten US-Drogenpolizei DEA begleiteten den Transport zum Bundesgericht in New York. Um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit sollte Maduro dort erstmals vor einem Richter erscheinen.

Die Anklage: „Drogenterrorismus" als Hauptvorwurf

Die amerikanische Justiz wirft dem ehemaligen Busfahrer, der sich zum Präsidenten aufschwang, schwerwiegende Verbrechen vor. „Drogenterrorismus" lautet der zentrale Anklagepunkt. Nach Erkenntnissen der US-Behörden soll Maduro sein – aus amerikanischer Sicht illegal erlangtes – Amt systematisch missbraucht haben, um den Transport tausender Tonnen Kokain in die Vereinigten Staaten zu ermöglichen.

Dabei habe er nicht nur weggeschaut, sondern aktiv profitiert. Die Anklage zeichnet das Bild eines Staatschefs, der sich mit Drogenkartellen verbündete und Venezuela zur Drehscheibe des internationalen Kokainhandels machte. Mitangeklagt sind seine Ehefrau sowie sein Sohn – ein Familienbetrieb der besonderen Art, wenn man den Vorwürfen Glauben schenkt.

Ein Signal an die Welt

Dieser Zugriff ist mehr als nur eine Strafverfolgungsmaßnahme. Er demonstriert eindrucksvoll, dass die Trump-Administration bereit ist, auch unkonventionelle Wege zu gehen, um amerikanische Interessen durchzusetzen. Analysten sehen in der Aktion ein unmissverständliches Signal an China und Russland, die beide enge Beziehungen zum Maduro-Regime pflegten.

Während in Europa noch über diplomatische Noten debattiert wird, schaffen die USA Fakten. Man mag von den Methoden halten, was man will – die Entschlossenheit, mit der Washington gegen einen Diktator vorgeht, der sein Volk ins Elend gestürzt hat, verdient zumindest Respekt. Millionen Venezolaner sind vor dem sozialistischen Experiment geflohen, die Wirtschaft liegt am Boden, und die Menschenrechtslage ist katastrophal.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich dieser beispiellose Fall entwickelt. Eines steht jedoch fest: Die Zeiten, in denen sich Despoten hinter ihrer Staatsmacht verstecken konnten, scheinen zumindest in der westlichen Hemisphäre vorbei zu sein.

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