Kettner Edelmetalle
02.06.2026
07:32 Uhr

Raketenhagel über Kiew: Russland setzt seinen Vernichtungsfeldzug fort – Polen schickt Kampfjets in die Luft

Raketenhagel über Kiew: Russland setzt seinen Vernichtungsfeldzug fort – Polen schickt Kampfjets in die Luft

Während Europas politische Elite weiter von Klimaneutralität, Gendersternchen und Sondervermögen in Milliardenhöhe träumt, brennt es an der Ostflanke des Kontinents lichterloh. In der vergangenen Nacht hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit einem massiven Schlag aus Raketen und Drohnen überzogen. Im Herzen der Dreimillionenmetropole erschütterten heftige Detonationen die Häuserschluchten, dichte Rauchsäulen stiegen über dem Stadtzentrum empor. Tausende Menschen flüchteten in der Dunkelheit in U-Bahn-Schächte und Luftschutzkeller – ein Bild, das man in Europa längst überwunden glaubte.

Eine Stadt im Bunker, ein Hochhaus in Trümmern

Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte über den Kurznachrichtendienst Telegram, die Luftabwehr habe sich im Dauereinsatz befunden. Mehrere Brände seien ausgebrochen, teils ausgelöst durch herabstürzende Trümmer abgeschossener Raketen. Besonders dramatisch: Augenzeugen berichteten, eine Rakete sei in ein 24-stöckiges Wohnhaus eingeschlagen, das daraufhin in Teilen kollabiert sei. Es bedarf wenig Fantasie, um sich auszumalen, was das für die Bewohner bedeutet haben muss.

Nach Angaben ukrainischer Behörden kamen bei den nächtlichen Angriffen mindestens drei Menschen ums Leben, knapp dreißig wurden verletzt. Im Osten des Landes starben vier weitere Menschen. Auch die Großstädte Charkiw, Dnipro und Saporischschja meldeten Einschläge. Die ukrainische Luftwaffe berichtete vom Einsatz ballistischer Raketen – jener gefürchteten Waffen, die kaum abzufangen sind.

Polen lässt die Triebwerke heulen

Im westlichen Nachbarland Polen ließ man es nicht bei besorgten Mienen bewenden. Das Militär teilte auf der Plattform X mit, die Luftabwehr befinde sich angesichts der russischen Attacken in Alarmbereitschaft, Militärflugzeuge seien aufgestiegen. Ein Vorgang, der sich bei größeren Angriffen mittlerweile mit beklemmender Regelmäßigkeit wiederholt – mitunter steigen dabei auch Kampfjets der NATO-Partner in den Himmel. Wie nahe der Krieg inzwischen an die Grenzen des Bündnisses herangerückt ist, lässt sich kaum eindrücklicher illustrieren.

Selenskyjs Warnung – und das peinliche Schweigen des Westens

Der Angriff kam nicht aus heiterem Himmel. Bereits seit Ende vergangener Woche hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eindringlich vor einem erneuten Großangriff gewarnt.

Die Information des Geheimdienstes über einen möglichen massiven Angriff bleibt aktuell.

So habe der Staatschef es in einer Videobotschaft formuliert und seine Landsleute beschworen, den Luftalarm keinesfalls zu ignorieren. Zwar sei die Flugabwehr in Bereitschaft – doch dann folgte das eigentlich Brisante: Der fehlende Nachschub aus dem Westen bereite bei der Abwehr ballistischer Raketen und Marschflugkörper erhebliche Probleme, habe Selenskyj eingeräumt.

Und hier liegt der wunde Punkt. Während in Berlin über die richtige Schreibweise von Beamtentiteln debattiert wird und Milliarden in ideologische Prestigeprojekte fließen, fehlt es der angegriffenen Ukraine offenbar am Allernötigsten. Man fragt sich unweigerlich: Wo bleibt die vielbeschworene Verlässlichkeit jener Partner, die so gerne in Sonntagsreden Solidarität gelobt haben?

Vier Jahre Krieg – und kein Ende in Sicht

Seit mehr als vier Jahren verteidigt sich die Ukraine mit westlicher Unterstützung gegen die russische Invasion. Beide Kriegsparteien setzen mittlerweile massiv auf Drohnen und Raketen, mit denen sie tief im gegnerischen Hinterland zuschlagen. Was als regionaler Konflikt begann, hat sich längst zu einem Abnutzungskrieg von erschreckendem Ausmaß entwickelt – ein Mahnmal dafür, wie schnell der vermeintlich ewige Frieden auf europäischem Boden zur Illusion werden kann.

Für den nüchtern denkenden Beobachter bleibt eine bittere Erkenntnis: In Zeiten geopolitischer Verwerfungen, in denen Raketen über europäische Hauptstädte fliegen und ganze Volkswirtschaften ins Wanken geraten, gewinnt die Frage nach echter Wertsicherung neue Brisanz. Während Papierversprechen und Schuldenberge im Krisenfall zu Makulatur werden können, haben physische Edelmetalle wie Gold und Silber über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie Stürme überdauern. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Vermögen können sie ein solides Fundament bilden – gerade dann, wenn die Welt aus den Fugen zu geraten droht.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und trägt für seine Investitionsentscheidungen die alleinige Verantwortung. Im Zweifel sollte fachkundiger Rat eingeholt werden.

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