Kettner Edelmetalle
27.07.2025
11:10 Uhr

Putins Prunkparade fÀllt ins Wasser: Wenn der Kriegsherr vor Drohnen kapituliert

Was fĂŒr eine Schmach fĂŒr den selbsternannten Zaren im Kreml! Ausgerechnet die pompöse Flottenparade in St. Petersburg, dieses alljĂ€hrliche Spektakel militĂ€rischer Machtdemonstration, muss Wladimir Putin absagen. Der Grund? Die "allgemeine Lage", wie Kremlsprecher Dmitri Peskow nebulös verlauten ließ. Übersetzt heißt das: Die ukrainischen Drohnen haben dem russischen PrĂ€sidenten die Show vermasselt.

Man stelle sich das vor: Der Mann, der im Februar 2022 vollmundig verkĂŒndete, die Ukraine binnen weniger Tage zu "entnazifizieren" und Russlands Sicherheit zu garantieren, muss nun seine eigene Parade absagen – aus SicherheitsgrĂŒnden! Die Ironie könnte kaum beißender sein. WĂ€hrend Putin seinen Angriffskrieg als notwendige Maßnahme zum Schutz Russlands verkaufte, fliegen nun ukrainische Drohnen ungeniert ĂŒber St. Petersburg und zwingen den Kreml in die Knie.

Wenn die RealitĂ€t die Propaganda ĂŒberholt

Allein am Morgen der geplanten Parade wurden im Leningrader Gebiet mehr als zehn Drohnen abgeschossen. Eine Frau wurde durch herabfallende TrĂŒmmer verletzt, der Flughafen Pulkowo musste stundenlang gesperrt werden. Landesweit meldete das russische MilitĂ€r den Abschuss von 99 Drohnen – eine Zahl, die eher nach verzweifelter Abwehrschlacht als nach kontrollierter MilitĂ€roperation klingt.

Die Flottenparade, die Putin 2017 einfĂŒhrte, sollte eigentlich Russlands maritime StĂ€rke demonstrieren. Stramm stehende Matrosen, imposante Kriegsschiffe, der oberste Kriegsherr in Uniform – ein Fest fĂŒr patriotische Russen und die staatliche Propaganda. Doch was bleibt von dieser Inszenierung, wenn der Hauptdarsteller aus Angst vor feindlichen Drohnen die BĂŒhne nicht betreten kann?

Die Bilanz des Scheiterns

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Laut der unabhĂ€ngigen Plattform Oryx hat Russland seit Beginn der "Spezialoperation" bereits 28 Marineschiffe verloren. Das sind keine Ruderboote, sondern Kriegsschiffe einer vermeintlichen Supermacht. WĂ€hrend Putin noch 2023 vollmundig 30 neue Kriegsschiffe fĂŒr seine Marine versprach, scheint die RealitĂ€t eine andere zu sein: Die russische Flotte blutet aus, und die ukrainischen Drohnen tanzen dem Kreml auf der Nase herum.

Besonders pikant: Noch im Juli vergangenen Jahres lobte Putin seine "tapfere" Flotte und versprach massive AufrĂŒstung. Ein Jahr spĂ€ter kann er nicht einmal mehr eine sichere Parade in der eigenen Heimat garantieren. Die ukrainischen Drohnenangriffe, die sich in den vergangenen Monaten hĂ€ufen, haben aus dem JĂ€ger einen Gejagten gemacht.

Das Ende der Illusionen

Was diese Absage wirklich bedeutet, geht weit ĂŒber eine verpasste Propagandashow hinaus. Sie markiert einen Wendepunkt in Putins Krieg. Der Mann, der auszog, die Ukraine zu unterwerfen, muss nun zusehen, wie der Krieg in sein eigenes Land zurĂŒckkehrt. Die Sicherheit, die er zu garantieren versprach, existiert nicht einmal mehr in St. Petersburg.

WĂ€hrend aus dem Kreml weiterhin die MĂ€r verbreitet wird, man sei dabei, "alle Kriegsziele zu erreichen", erzĂ€hlt die RealitĂ€t eine andere Geschichte. Ein PrĂ€sident, der seine eigene MilitĂ€rparade aus Angst absagen muss, hat bereits verloren – nicht nur militĂ€risch, sondern vor allem in den Köpfen seiner eigenen Bevölkerung.

Die Absage der Flottenparade ist mehr als nur ein logistisches Problem. Sie ist ein Symbol fĂŒr das Scheitern von Putins GrĂ¶ĂŸenwahn. Wenn selbst die inszenierte Machtdemonstration der RealitĂ€t des Krieges weichen muss, dann ist das Ende der Illusionen erreicht. Die Frage ist nur, wie lange es noch dauert, bis auch der letzte Russe begreift, dass ihr PrĂ€sident sie in eine Sackgasse gefĂŒhrt hat, aus der es keinen ehrenvollen Ausweg mehr gibt.

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