
NATO-Chef Rutte kapituliert vor Russland: Ukraine-Gebiete als Verhandlungsmasse
Die Kapitulation des Westens vor Russland nimmt immer konkretere Formen an. NATO-GeneralsekretĂ€r Mark Rutte hat nun öffentlich eingerĂ€umt, was viele befĂŒrchtet haben: Bei kĂŒnftigen Friedensverhandlungen wĂŒrden ukrainische Gebietsabtretungen an Russland faktisch unvermeidbar sein. Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die USA unter PrĂ€sident Trump ihre finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die Ukraine komplett einstellen wollen.
Die bittere RealitÀt der westlichen SchwÀche
âWir mĂŒssen im Moment zur Kenntnis nehmen, dass Russland einen Teil des ukrainischen Territoriums kontrolliert", erklĂ€rte Rutte dem US-Sender ABC News. Was fĂŒr eine diplomatische BankrotterklĂ€rung! Der NATO-Chef versucht zwar, zwischen einer âde facto" und einer âde jure" Anerkennung zu unterscheiden, doch diese juristische Spitzfindigkeit Ă€ndert nichts an der brutalen RealitĂ€t: Der Westen ist bereit, Putins Landraub hinzunehmen.
Besonders zynisch wirkt Ruttes Verweis auf die jahrzehntelange sowjetische Besetzung der baltischen Staaten. Als ob diese historische Ungerechtigkeit ein Vorbild fĂŒr die Zukunft der Ukraine sein sollte! Die baltischen Völker mussten Jahrzehnte unter sowjetischer Knute leiden, bevor sie ihre Freiheit wiedererlangten. Soll dies nun das Schicksal der Ukrainer sein?
Amerika zieht den Stecker
Noch deutlicher wurde US-VizeprĂ€sident J.D. Vance, der unverblĂŒmt erklĂ€rte: âDie USA sind mit der Finanzierung des Ukraine-KriegsgeschĂ€fts durch." Diese Wortwahl allein â âKriegsgeschĂ€ft" â zeigt, wie die neue US-Administration den verzweifelten Kampf der Ukraine um ihre Existenz wahrnimmt. Nicht als Verteidigung westlicher Werte, nicht als Kampf gegen imperialistische Aggression, sondern als lĂ€stiges âGeschĂ€ft", das man beenden möchte.
âDie Amerikaner seien es leid, weiter ihre Steuergelder fĂŒr diesen konkreten Konflikt auszugeben", so Vance.
Man könnte meinen, die Geschichte hĂ€tte uns nichts gelehrt. Appeasement-Politik hat noch nie funktioniert. Wer glaubt, Putin wĂŒrde sich mit einem Teil der Ukraine zufriedengeben, der irrt gewaltig. Die Geschichte zeigt: Diktatoren interpretieren Nachgiebigkeit als SchwĂ€che und werden dadurch nur zu weiteren Aggressionen ermutigt.
Europa allein gelassen
Die Botschaft aus Washington ist unmissverstĂ€ndlich: Europa soll sich selbst um den Konflikt âdirekt vor seiner HaustĂŒr" kĂŒmmern. Vance forderte die EuropĂ€er auf, sich âdirekter und substanzieller" zu beteiligen â natĂŒrlich vorzugsweise durch den Kauf amerikanischer Waffen. Die transatlantische SolidaritĂ€t, einst Grundpfeiler der westlichen Sicherheitsarchitektur, scheint endgĂŒltig der Vergangenheit anzugehören.
Besonders brisant: Am Freitag wollen Trump und Putin in Alaska ĂŒber eine âFriedenslösung" verhandeln. Der ukrainische PrĂ€sident Selenskyj ist nicht eingeladen. Ein Treffen ĂŒber das Schicksal der Ukraine â ohne die Ukraine. Kann es eine deutlichere Missachtung der ukrainischen SouverĂ€nitĂ€t geben?
Die EU in der Defensive
EU-AuĂenbeauftragte Kaja Kallas warnte, dass âEuropas Kerninteressen auf dem Spiel" stĂŒnden. Eine Untertreibung! Wenn Russland mit seiner Aggression durchkommt, welches Signal sendet das an andere autoritĂ€re Regime? China beobachtet genau, wie der Westen auf Putins Landraub reagiert. Taiwan könnte das nĂ€chste Opfer westlicher SchwĂ€che werden.
Die fĂŒr Montag anberaumte Sondersitzung der EU-AuĂenminister wirkt wie ein verzweifelter Versuch, noch irgendeinen Einfluss auf die Entwicklungen zu nehmen. Doch was kann Europa ohne amerikanische UnterstĂŒtzung ausrichten? Die militĂ€rische SchwĂ€che Europas, jahrzehntelang unter dem amerikanischen Schutzschirm kultiviert, rĂ€cht sich nun bitter.
Ein gefÀhrlicher PrÀzedenzfall
Was hier geschieht, ist nicht weniger als die Aufgabe fundamentaler Prinzipien der internationalen Ordnung. Die territoriale IntegritĂ€t souverĂ€ner Staaten, einst unantastbar, wird zur Verhandlungsmasse. Wenn Aggression sich lohnt, wenn Landraub legitimiert wird durch âde facto"-Anerkennung, dann ist die regelbasierte internationale Ordnung am Ende.
Die Konsequenzen werden weit ĂŒber die Ukraine hinausreichen. Jeder Diktator, jeder Autokrat wird die Lektion lernen: Mit genĂŒgend BrutalitĂ€t und Durchhaltevermögen kann man sich fremdes Territorium aneignen. Der Westen wird irgendwann mĂŒde, gibt nach, sucht den âFrieden" â koste es, was es wolle.
Die bittere Ironie: WĂ€hrend der Westen vor Putin kapituliert, leiden die Menschen in der Ukraine weiter. Jeden Tag sterben Soldaten und Zivilisten fĂŒr ihre Freiheit, fĂŒr ihr Recht auf Selbstbestimmung. Ihre Opfer werden verraten durch eine Politik der Nachgiebigkeit, die sich als âRealismus" tarnt.
Es bleibt zu hoffen, dass Europa endlich aufwacht und erkennt, dass seine eigene Sicherheit auf dem Spiel steht. Denn eines ist sicher: Ein siegreicher Putin wird nicht an den Grenzen der Ukraine haltmachen. Die Geschichte lehrt uns, dass Appeasement den Appetit von Aggressoren nur vergröĂert. Wer heute die Ukraine opfert, wird morgen um die eigene Freiheit kĂ€mpfen mĂŒssen.
- Themen:
- #Wahlen










