
Mercedes zensiert eigene KI: Wenn die Wahrheit zum Politikum wird
Die KĂŒnstliche Intelligenz von Mercedes-Benz hat offenbar mehr Verstand bewiesen als das Management des Konzerns. Der hauseigene Sprachassistent wagte es doch tatsĂ€chlich, eine biologische Tatsache auszusprechen: Transfrauen seien keine Frauen. Diese Aussage löste beim schwĂ€bischen Automobilhersteller einen regelrechten Panikreflex aus â man distanzierte sich eiligst von der eigenen Technologie und programmierte die KI flugs um. Ein LehrstĂŒck darĂŒber, wie weit die ideologische Verblendung in deutschen Konzernen bereits fortgeschritten ist.
Wenn die Wahrheit zur Diskriminierung wird
Eine anonyme Informantin aus dem Mercedes-Konzern hatte der ZEIT gesteckt, was der KI-Sprachassistent auf entsprechende Fragen antwortete. Die Reaktion des Unternehmens könnte kaum verrĂ€terischer sein: âWir distanzieren uns ausdrĂŒcklich von der in Ihrer Anfrage zitierten Aussage zu trans Frauen", erklĂ€rte ein Konzernsprecher hastig. Die Aussage sei âunerklĂ€rlich und diskriminierend". UnerklĂ€rlich? Eine KI, die auf Basis von Daten und Fakten arbeitet, kommt zu einem biologisch korrekten Schluss â und das soll unerklĂ€rlich sein?
Besonders pikant: Der Sprachassistent, der auf ChatGPT von OpenAI basiert, wurde nach Bekanntwerden der âskandalösen" ĂuĂerungen umgehend umprogrammiert. Transgender gilt nun, genau wie der Klimawandel, als kontroverses Thema, zu dem das Fahrzeug besser schweigt. Man könnte meinen, Mercedes habe Angst vor der eigenen KI-Courage.
Ideologie vor Innovation
WĂ€hrend der Konzern mit massiven wirtschaftlichen Problemen kĂ€mpft und 40.000 Mitarbeitern Abfindungen in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro anbietet, beschĂ€ftigt man sich lieber mit Gender-Ideologie als mit der Rettung des Unternehmens. Die gescheiterte Luxusstrategie der vergangenen Jahre hat tiefe Spuren hinterlassen, doch statt sich auf das KerngeschĂ€ft zu konzentrieren, investiert Mercedes Zeit und Ressourcen in die politische Umerziehung seiner KĂŒnstlichen Intelligenz.
âHomophobia you're fired" â mit diesem Slogan setzte Mercedes beim Christopher Street Day 2023 in Stuttgart den Ton gegenĂŒber der eigenen Belegschaft.
Das Unternehmen hat lĂ€ngst Mercedes-Benz PRIDE ins Leben gerufen und unterhĂ€lt eine Vielzahl von âBeschĂ€ftigtennetzwerken", die die âVielfalt im Unternehmen zusĂ€tzlich sichtbar" machen sollen. Online-Trainings sollen Mitarbeiter auf die richtige ideologische Linie bringen. Nun hat man auch der KI einen Maulkorb verpasst.
Die Angst vor der Wahrheit
Besonders aufschlussreich ist, was die ZEIT ĂŒber die Programmierung des Sprachassistenten enthĂŒllte: Die KI bekundet offen, ânicht auf politische, geschlechtliche, religiöse oder kontroverse Themen" einzugehen. Auch âmögliche negative Auswirkungen der Automobilbranche" sollen zugunsten âpositiver Initiativen von Mercedes-Benz" unter den Tisch fallen. Mit anderen Worten: Die KI wird zur Propaganda-Maschine umfunktioniert, die nur noch genehme Wahrheiten aussprechen darf.
Was sagt es ĂŒber den Zustand unserer Gesellschaft aus, wenn selbst Maschinen dazu gezwungen werden mĂŒssen, biologische Fakten zu leugnen? Wenn eine KI, die auf objektiven Daten basiert, zu dem Schluss kommt, dass es nur zwei biologische Geschlechter gibt, dann ist das keine Diskriminierung, sondern schlicht Wissenschaft. Doch in Zeiten, in denen GefĂŒhle ĂŒber Fakten triumphieren, muss offenbar auch die KĂŒnstliche Intelligenz politisch korrekt umprogrammiert werden.
Der Preis der Unterwerfung
Mercedes reiht sich damit nahtlos in die Riege jener Unternehmen ein, die lieber dem Zeitgeist huldigen, als sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren. WÀhrend chinesische Hersteller wie BYD den deutschen Markt erobern und Tesla weiterhin Marktanteile gewinnt, beschÀftigt sich Mercedes mit Gender-Trainings und der politischen Umerziehung seiner Software.
Die Ironie dabei: Ausgerechnet eine Maschine, die auf Logik und Daten basiert, musste daran erinnern, dass es biologische RealitĂ€ten gibt, die sich nicht durch Sprachregelungen Ă€ndern lassen. Doch statt diese Ehrlichkeit zu wĂŒrdigen, wird die KI kurzerhand mundtot gemacht. Ein Armutszeugnis fĂŒr einen Konzern, der einst fĂŒr deutsche Ingenieurskunst und PrĂ€zision stand.
Vielleicht sollte Mercedes weniger Zeit damit verbringen, seine KI zu zensieren, und mehr Energie darauf verwenden, wieder konkurrenzfĂ€hige Autos zu bauen. Denn am Ende des Tages interessiert es die Kunden herzlich wenig, ob ihr Sprachassistent politisch korrekt antwortet â sie wollen ein zuverlĂ€ssiges, hochwertiges Fahrzeug. Aber in Zeiten, in denen Ideologie ĂŒber allem steht, scheint diese simple Wahrheit bei Mercedes in Vergessenheit geraten zu sein.
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