Kettner Edelmetalle
01.07.2025
06:27 Uhr

Luftweg als neue Schleuser-Route: Bundesregierung versagt bei Grenzschutz an FlughÀfen

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 12.858 illegale Migranten sind in den vergangenen zwölf Monaten per Flugzeug nach Deutschland eingereist – und die Bundespolizei darf sie nicht zurĂŒckweisen. Was sich hier abspielt, ist ein Trauerspiel deutscher Sicherheitspolitik, das seinesgleichen sucht. WĂ€hrend Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) medienwirksam von verschĂ€rften Grenzkontrollen spricht, lĂ€sst er gleichzeitig ein Schlupfloch in der GrĂ¶ĂŸe eines Scheunentors offen.

Die neue Masche der Schleuser

Allein im Mai 2025 kamen 977 illegale Einwanderer ĂŒber deutsche FlughĂ€fen ins Land – das entspricht mehr als 20 Prozent aller festgestellten unerlaubten GrenzĂŒbertritte. Die tatsĂ€chlichen Zahlen dĂŒrften noch weitaus höher liegen, denn innerhalb des Schengenraums mĂŒssen Reisende keinen Ausweis vorzeigen. Ein Paradies fĂŒr Schleuser, die ihre "Kunden" einfach in ein Flugzeug setzen und nach Deutschland schicken.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) schlĂ€gt Alarm: Vorstand Heiko Teggatz berichtet von einem massiven Anstieg der SekundĂ€rmigration ĂŒber die FlughĂ€fen. Besonders betroffen seien mittelgroße VerkehrsflughĂ€fen wie Hannover. Doch statt zu handeln, bindet die Bundesregierung der Bundespolizei die HĂ€nde.

Dobrindts fatale Weisungslage

Auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Innenpolitikers Gottfried Curio kam die erschĂŒtternde Wahrheit ans Licht: Die verschĂ€rften Kontrollen und ZurĂŒckweisungen gelten ausschließlich fĂŒr die Landgrenzen. An den FlughĂ€fen? Fehlanzeige. Dobrindt hat es schlichtweg versĂ€umt, die Luftgrenzen in seine Weisungen einzubeziehen. Ob aus Inkompetenz oder KalkĂŒl, bleibt sein Geheimnis.

"Die Weisungslage bezieht sich ausschließlich auf die Landgrenzen"

Diese lapidare Antwort des Innenministers offenbart das ganze Ausmaß des Versagens. WĂ€hrend hunderte Bundespolizisten an deutschen Airports Dienst schieben, dĂŒrfen sie bei illegalen Einreisen aus dem Schengenraum nur zuschauen. Ein Hohn fĂŒr jeden Beamten, der seinen Job ernst nimmt.

Ein Geschenk fĂŒr Schleuserbanden

Was wir hier erleben, ist nichts anderes als eine Einladung an kriminelle Netzwerke. Seit die neue Große Koalition unter Friedrich Merz die ZurĂŒckweisungen an den Landgrenzen verstĂ€rkt hat, weichen Schleuser einfach auf den Luftweg aus. Die Rechnung ist simpel: Ein Flugticket innerhalb Europas kostet oft weniger als die riskante Schleusung ĂŒber grĂŒne Grenzen.

Die Ironie dabei: Dobrindt hatte die ZurĂŒckweisungen ordnungsgemĂ€ĂŸ bei der EU angemeldet – aber eben nur fĂŒr die Landgrenzen. Warum die FlughĂ€fen außen vor blieben, darĂŒber schweigt sich der Minister aus. War es Schlamperei? Oder steckt System dahinter?

Die Quittung fĂŒr politisches Versagen

Es verwundert niemanden mehr, dass die BĂŒrger das Vertrauen in die etablierte Politik verlieren. Wenn selbst ein CSU-Innenminister, der sich gerne als Hardliner inszeniert, solche eklatanten SicherheitslĂŒcken zulĂ€sst, dann lĂ€uft etwas gewaltig schief in diesem Land. Die Kommentare unter dem ursprĂŒnglichen Bericht sprechen BĂ€nde: "Und so geht die Verarsche der WĂ€hler weiter", schreibt ein Leser treffend.

Die Bundesregierung muss endlich handeln. Es kann nicht sein, dass illegale Migration einfach auf andere Wege ausweicht, wĂ€hrend die Politik tatenlos zusieht. Die BĂŒrger haben ein Recht auf Sicherheit und Kontrolle darĂŒber, wer in unser Land kommt. Alles andere ist ein Verrat an den Interessen der deutschen Bevölkerung.

Was jetzt geschehen muss

Die Lösung liegt auf der Hand: Die Weisungslage muss sofort auf alle Grenzen ausgeweitet werden – Land, Luft und Wasser. Jeder illegale Einreisende muss konsequent zurĂŒckgewiesen werden können, egal ob er zu Fuß, mit dem Auto oder per Flugzeug kommt. Nur so lĂ€sst sich die Kontrolle ĂŒber unsere Grenzen zurĂŒckgewinnen.

Doch solange Politiker wie Dobrindt lieber Symbolpolitik betreiben statt echte Lösungen zu liefern, wird sich nichts Ă€ndern. Die Zeche zahlen am Ende die BĂŒrger – durch steigende KriminalitĂ€t, ĂŒberlastete Sozialsysteme und den Verlust des SicherheitsgefĂŒhls im eigenen Land. Es ist höchste Zeit, dass die Politik endlich im Interesse Deutschlands handelt.

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