Kettner Edelmetalle
10.07.2026
05:49 Uhr

Londoner Elektrobus geht in Flammen auf – Das grüne Verkehrswunder brennt lichterloh

Wieder einmal liefert die vielgepriesene Elektromobilität ein Bild, das so gar nicht in die schöne heile Welt der Klimapropheten passen will. Am 24. Juni 2026 fraß sich ein Feuer durch einen elektrischen Doppeldecker im Londoner Stadtteil Westbourne Park. Der rote Bus – Symbol britischer Verkehrstradition, nun aber elektrifiziert nach dem Diktat der Klimaneutralität – ging in seinem Depot komplett in Flammen auf. Und als hätte das Schicksal einen bitteren Sinn für Ironie, zerstörte das Feuer gleich zwei Ladepunkte für Elektrofahrzeuge mit.

Vier Löschfahrzeuge gegen die Folgen der Öko-Euphorie

Die Londoner Feuerwehr rückte mit vier Löschfahrzeugen und rund 25 Einsatzkräften an. Teams aus North Kensington und Paddington kämpften gegen die Flammen, bis der Brand nach knapp einer Stunde unter Kontrolle war. Verletzte gab es zum Glück keine. Doch die Station Westbourne Park musste zeitweise dichtmachen. Der betroffene Bus gehörte zur Linie 23, die Westbourne Park mit Aldwych verbindet. Betroffen war also nicht nur ein Einzelfahrzeug, sondern ein Betriebshof mitten im laufenden Nahverkehr.

Ein Depot bündelt Busse, Batterien, Ladegeräte und gewaltige elektrische Anschlussleistung – ein Feuer dort kann weit dramatischere Folgen haben als ein Fahrzeugbrand auf offener Straße.

Die unbequeme Wahrheit hinter dem grünen Prestigeprojekt

London rühmt sich seit Jahren seiner emissionsfreien Busflotte. Über 3.000 solcher Fahrzeuge sollen mittlerweile durch die Straßen der Hauptstadt rollen – rund ein Drittel der gesamten Flotte. Ein Prestigeprojekt, gefeiert von all jenen, die den Verbrennungsmotor am liebsten schon gestern verboten hätten. Doch was passiert, wenn hunderte Batterien dicht an dicht in einem Depot stehen und eine davon durchgeht? Genau diese Frage stellt sich niemand gern, solange die politische Erzählung von der sauberen Zukunft aufrechterhalten werden muss.

Fünf Brände, viele offene Fragen

Transport for London zählte zwischen Januar 2020 und Anfang 2024 fünf Brände mit Elektrobussen. Nur in einem bestätigten Fall sei die Lithium-Ionen-Batterie betroffen gewesen. Von einer Seriengefahr könne man deshalb nicht sprechen, heißt es beschwichtigend. Doch wer die Realität nüchtern betrachtet, dem dürfte auffallen: Jeder einzelne dieser Depotbrände verlangt eine gründliche Ursachenklärung. Und die technische Untersuchung muss erst noch belegen, wo genau das Feuer diesmal begann.

Pikant: Der Brand ereignete sich an einem der heißesten Tage in Großbritannien. Das Met Office meldete in Gosport vorläufig 36,1 Grad Celsius – ein neuer Juni-Rekord. Ein direkter Zusammenhang zwischen Hitze und dem lodernden Doppeldecker ist zwar nicht belegt. Doch die Frage drängt sich auf, wie robust dicht abgestellte Elektroflotten bei solchen Temperaturen tatsächlich sind. Während man in Deutschland und Europa die Elektromobilität mit religiösem Eifer vorantreibt, bleiben unbequeme Sicherheitsfragen allzu oft im Verborgenen.

Physisches Gold – der Wert, der nicht in Flammen aufgeht

Während grüne Zukunftsversprechen im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgehen, gibt es Werte, die über Jahrtausende Bestand haben. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber brennen nicht, gehen nicht in thermisches Durchgehen über und verlieren ihren Wert nicht durch politische Moden. Wer sein Vermögen krisenfest aufstellen möchte, dem können physische Edelmetalle als solide Ergänzung eines breit gestreuten Portfolios dienen – ein Anker der Beständigkeit in einer Welt, die zunehmend auf technischem Sand gebaut ist.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt ausschließlich die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger ist verpflichtet, sich eigenständig zu informieren und trägt die volle Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

Wissenswertes zum Thema