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09.01.2026
17:04 Uhr

Linksextremer Terroranschlag auf Berliner Stromnetz: Behinderte Menschen als vergessene Opfer der Krise

Linksextremer Terroranschlag auf Berliner Stromnetz: Behinderte Menschen als vergessene Opfer der Krise

Was sich in den vergangenen Tagen im Berliner Südwesten abspielte, offenbart ein erschreckendes Bild deutscher Krisenbewältigung. Ein linksextremistischer Anschlag auf das Stromnetz legte ganze Stadtteile lahm – und traf dabei jene am härtesten, die ohnehin schon mit den Widrigkeiten des Alltags kämpfen: Menschen mit Behinderungen. Während sich Politiker vor Kameras in Notunterkünften zeigten, blieben die wahren Tragödien im Verborgenen.

Gefangen in der eigenen Wohnung: Wenn der Strom zum Überlebensgaranten wird

Thomas Seerig, Vorsitzender des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen, erlebte den Albtraum am eigenen Leib. Der an Muskeldystrophie erkrankte Mann saß plötzlich in völliger Dunkelheit – elektrische Jalousien heruntergefahren, Telefon tot, Klingel stumm. Nur durch einen glücklichen Zufall konnte seine Frau außerhalb des Blackout-Gebiets eine SMS an den Sohn absetzen. Wie viele andere hatten dieses Glück nicht?

Noch dramatischer gestaltete sich die Situation eines ALS-Patienten, der buchstäblich um sein Leben rang. Als Feuerwehrleute ihn endlich erreichten und an das Beatmungsgerät im Rettungswagen anschlossen, zeigte sein eigenes Gerät nur noch zwei Minuten Restlaufzeit an. Zwei Minuten zwischen Leben und Tod – das ist die bittere Realität, wenn ideologische Verblendung auf mangelnde Krisenvorsorge trifft.

Gendern wichtiger als Katastrophenschutz?

Der renommierte Katastrophenschutzexperte Albrecht Broemme, ehemaliger THW-Chef, findet deutliche Worte für das Versagen der Behörden. Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf habe sich nie sonderlich für Katastrophenschutz interessiert, so sein vernichtendes Urteil. Stattdessen seien andere Prioritäten gesetzt worden: „Gendern und die Breite von Radwegen waren dort wichtiger als der Katastrophenschutz."

Diese Aussage trifft den Nerv einer Gesellschaft, die sich zunehmend in ideologischen Grabenkämpfen verliert, während die grundlegende Daseinsvorsorge vernachlässigt wird. Während man sich in Berliner Amtsstuben offenbar intensiv mit geschlechtergerechter Sprache beschäftigte, blieben elementare Fragen der Krisenbewältigung unbeantwortet. Warum wurde die Feuerwehr zur Bürgerinformation eingesetzt, obwohl das Bezirksamt über 2000 Mitarbeiter verfügt, die hätten mobilisiert werden können?

Systemversagen auf allen Ebenen

Besonders pikant erscheint die Tatsache, dass Innensenatorin Iris Spranger anderthalb Tage benötigte, um die Großschadenslage auszurufen. Erst dieser Schritt ermöglichte den Zugriff auf Ressourcen von Bundeswehr, anderen Bundesländern und Hilfsorganisationen. Selbst die grüne Bezirksbürgermeisterin Maren Schellenberg kritisierte im RBB, dass das Land schneller hätte Verantwortung übernehmen müssen. Wenn sogar Parteifreunde der Ampel-Ideologie solche Kritik äußern, spricht das Bände.

Gehörlose Menschen konnten die Lautsprecherdurchsagen der Polizei nicht wahrnehmen. Blinde Menschen konnten mit verteilten Infozetteln nichts anfangen. Gesundheitssenatorin Ina Czyborra musste eingestehen, dass es keine gesetzliche Grundlage für ein behördliches Register hilfsbedürftiger Personen gibt. „Man kann sich freiwillig registrieren lassen als hilfsbedürftige Person, wir haben aber keine gesetzliche Grundlage, als Behörde ein Register zu führen. Das ist ein Problem", räumte sie ein.

Die wahren Opfer linksextremer Gewalt

Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, welche verheerenden Konsequenzen politisch motivierte Gewalt haben kann. Während sich linksextreme Täter vermutlich als Kämpfer für eine vermeintlich bessere Welt sehen, sind es die Schwächsten der Gesellschaft, die unter ihren Aktionen leiden. Eine 97-jährige bettlägerige Frau auf einem Campingbett in einer Turnhalle, ein ALS-Patient am Rande des Erstickungstodes, ein Rollstuhlfahrer gefangen in seiner verdunkelten Wohnung – das sind die realen Gesichter dieses Terrors.

Die Aufarbeitung dieser Krise muss schonungslos erfolgen. Es reicht nicht, wenn Senatorin Spranger von „guter Zusammenarbeit" spricht und gegenseitige Schuldzuweisungen ablehnt. Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, warum ein Bezirksamt mit 2000 Mitarbeitern nicht in der Lage war, seine Einwohner angemessen zu schützen. Sie haben ein Recht darauf zu wissen, warum ideologische Spielereien offenbar Vorrang vor der Sicherheit der Bevölkerung hatten.

Deutschland braucht eine Rückbesinnung auf das Wesentliche: funktionierende Infrastruktur, effektiven Katastrophenschutz und eine Politik, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen orientiert – nicht an den Wunschvorstellungen einer abgehobenen Elite.

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