
Kanzler Merz im Fadenkreuz des eigenen Systems â und er merkt es nicht einmal
Deutschland im Februar 2026: Ein Land, das sich in einem Zustand institutioneller Erosion befindet, wie ihn selbst pessimistische Beobachter vor wenigen Jahren kaum fĂŒr möglich gehalten hĂ€tten. Gerichte, die zunehmend im Sinne der Staatsmacht urteilen. Medien, die brutale Verbrechen in verharmlosende WorthĂŒlsen verpacken. Und eine politische Klasse, die ihre SolidaritĂ€t nicht etwa mit den Opfern von Gewalt erklĂ€rt, sondern mit verurteilten StraftĂ€tern. Mittendrin: ein Bundeskanzler, der offenbar nicht begreift, dass der von ihm selbst mitgetragene âKampf gegen Rechts" lĂ€ngst auch ihn ins Visier genommen hat.
Wenn Mord zur Randnotiz wird
Die FĂ€lle hĂ€ufen sich in einer Geschwindigkeit, die einem den Atem raubt. In einer Hamburger U-Bahn-Station stirbt eine 18-jĂ€hrige Frau â und groĂe Leitmedien beschreiben den Vorfall in einer Sprache, als sei eine Naturkatastrophe ĂŒber die junge Frau hereingebrochen. âZwei Menschen sind gestorben, als eine U-Bahn einfuhr", heiĂt es dann lapidar, als hĂ€tte niemand eine Schuld, als gĂ€be es keinen TĂ€ter, keine Verantwortung. Diese systematische Verharmlosung von Gewaltverbrechen ist kein journalistisches Versehen. Sie ist Methode.
Andernorts wird ein Schaffner totgeprĂŒgelt â sein Vergehen: Er wollte Fahrkarten kontrollieren. Ein Mann, der seinen Dienst tat, der fĂŒr Ordnung sorgen wollte in einem Land, das Ordnung offenbar als Provokation empfindet. Doch statt eines Aufschreis der Empörung herrscht betretenes Schweigen in den RegierungsbĂ€nken.
SolidaritÀt mit StraftÀtern statt mit Opfern
Besonders entlarvend ist der Fall des Linksextremisten Simeon T., der in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt wurde. Was folgte, war kein Aufatmen darĂŒber, dass ein gewalttĂ€tiger Extremist seiner gerechten Strafe zugefĂŒhrt wurde. Nein â es folgten Proteste in ganz Deutschland. Politiker von SPD und GrĂŒnen erklĂ€rten ihre SolidaritĂ€t mit dem Verurteilten. Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: GewĂ€hlte Volksvertreter stellen sich demonstrativ an die Seite eines verurteilten GewalttĂ€ters, wĂ€hrend die Opfer politisch motivierter Gewalt im besten Fall ignoriert werden.
Dass Teile der politischen Linken ganz offen mit terroristischen Organisationen kokettieren, wird dabei kaum noch als Skandal wahrgenommen. Es ist zur NormalitĂ€t geworden â eine NormalitĂ€t, die jeden freiheitlich denkenden BĂŒrger zutiefst beunruhigen sollte.
Der Kanzler in der gepanzerten Blase
Und Friedrich Merz? Der Kanzler duckt sich weg. Er hat PersonenschĂŒtzer, eine gepanzerte Limousine und â das ist vielleicht das Entscheidende â keinerlei Kontakt zu jenen Menschen, die auf offener StraĂe angegriffen werden. Die CDU gilt im Koordinatensystem der deutschen Linken nach wie vor als ârechts", und damit als legitimes Ziel. Doch Merz scheint nicht zu begreifen, dass die Brandmauer, die er so eifrig gegen die AfD errichtet hat, ihn selbst nicht schĂŒtzt. Im Gegenteil: Sie macht ihn zum nĂŒtzlichen Idioten eines Systems, das am Ende auch ihn verschlingen wird.
Man erinnere sich: Vor gerade einmal einem Jahr gingen allein in Berlin 160.000 Menschen gegen den damaligen Unionskanzlerkandidaten auf die StraĂe. Die CDU-Zentrale wurde belagert. âFaschisten" und âNazis" â so lauteten die Rufe. Der Grund? Die Union hatte es gewagt, gemeinsam mit der AfD fĂŒr eine schĂ€rfere Migrationspolitik zu stimmen. Was daraus geworden ist, wissen wir alle: nichts. Absolut gar nichts. Keine einzige substanzielle VerschĂ€rfung wurde umgesetzt. Die Abschiebezahlen bleiben erbĂ€rmlich. Selbst StraftĂ€ter befinden sich nach schweren Delikten âauf freiem FuĂ".
Machterhalt um jeden Preis
Die bittere Wahrheit ist: Friedrich Merz treibt offenbar nur eines an â das Kanzleramt. Endlich dort angekommen, durch die Welt tingeln, sich wichtig fĂŒhlen. Deutschland selbst scheint dabei bestenfalls Kulisse zu sein. Die Koalition mit der SPD unter Lars Klingbeil gibt ihm den perfekten Vorwand: Man wĂŒrde ja gerne, aber der Koalitionspartner blockiert. Ein bequemes Arrangement, bei dem beide Seiten profitieren â nur eben nicht der deutsche BĂŒrger.
WÀhrend Merz reist und reprÀsentiert, ruiniert die SPD ungestört die Staatsfinanzen. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen, das kommende Generationen mit Zinszahlungen belasten wird, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Wirtschaftspolitik? Fehlanzeige. Kraftwerke werden abgeschaltet, die Energiepreise steigen, und die Industrie wandert ab. Aber Hauptsache, die Brandmauer steht.
Ein Land am Scheideweg
Deutschland steht am Rande einer Entwicklung, die man ohne Ăbertreibung als gefĂ€hrlich bezeichnen muss. Wenn der Staat seine SolidaritĂ€t mit GewalttĂ€tern erklĂ€rt, wenn Medien Morde verharmlosen, wenn Gerichte zunehmend als verlĂ€ngerter Arm der Exekutive agieren â dann sind die Institutionen nicht mehr Garanten der Freiheit, sondern ihre TotengrĂ€ber.
Die zunehmende KriminalitĂ€t, die Messerangriffe, die alltĂ€gliche Gewalt auf unseren StraĂen â all das ist kein Naturereignis. Es ist das direkte Ergebnis einer jahrelangen politischen Fehlsteuerung, die von der Merkel-Ăra bis in die heutige GroĂe Koalition reicht. Und es entspricht nicht nur der Meinung unserer Redaktion, sondern der eines GroĂteils der deutschen Bevölkerung, dass wir Politiker brauchen, die endlich wieder fĂŒr Deutschland regieren â und nicht gegen seine BĂŒrger.
Wer die Brandmauer gegen demokratische Opposition höher baut als die Schutzmauern fĂŒr seine eigenen BĂŒrger, hat seine PrioritĂ€ten auf fatale Weise verwechselt.
Friedrich Merz tĂ€te gut daran, aus seiner gepanzerten Blase herauszutreten und sich der RealitĂ€t zu stellen. Denn eines ist gewiss: Der âKampf gegen Rechts", den er so bereitwillig mittrĂ€gt, kennt keine VerbĂŒndeten â nur Ziele. Und das nĂ€chste Ziel könnte er selbst sein. Doch solange der Kanzler lieber den Scheinriesen gibt, als echte Reformen anzupacken, wird Deutschland weiter abstĂŒrzen. Herbst, Winter, Sommer â alles gleich. Nur schlimmer.









