
Griechenland versinkt im Chaos: Tödlicher Sturm legt das Land lahm
WĂ€hrend Europa ĂŒber Klimaziele debattiert und Milliarden in ideologische GroĂprojekte pumpt, zeigt die Natur einmal mehr, wie verletzlich unsere Zivilisation tatsĂ€chlich ist. Ein verheerender Sturm hat Griechenland in den vergangenen Tagen mit voller Wucht getroffen â und forderte nun ein erstes Todesopfer.
Mann unter Auto eingeklemmt â fast 500 Notrufe allein in Athen
Am 2. April wurde in Nea Makri, einer lÀndlichen Gemeinde nordöstlich von Athen, ein etwa 50-jÀhriger Mann tot unter einem Fahrzeug aufgefunden. Die Feuerwehr bestÀtigte den tragischen Fund. Der Mann sei offenbar durch die Gewalt des Unwetters eingeklemmt worden. Ein Schicksal, das die brutale Kraft dieser Sturmfront auf erschreckende Weise verdeutlicht.
Seit Beginn des Unwetters vor drei Tagen gingen allein im GroĂraum Athen knapp 500 Notrufe bei der Feuerwehr ein. Eine Zahl, die aufhorchen lĂ€sst. Denn sie offenbart nicht nur das AusmaĂ der Zerstörung, sondern wirft auch die Frage auf, wie gut die Infrastruktur eines EU-Mitgliedstaates auf derartige Extremwetterereignisse vorbereitet ist.
Schulen geschlossen, FĂ€hren gestrandet, FlĂŒge umgeleitet
Die Auswirkungen des Sturms erstrecken sich ĂŒber weite Teile des Landes. Ăstlich von Athen, auf den Dodekanes-Inseln, den Kykladen und der bei Touristen so beliebten Ferieninsel Kreta mussten Schulen geschlossen werden. Auf der kleinen Insel Poros riss eine Ăberschwemmung kurzerhand eine BrĂŒcke mit sich â ein Bild der VerwĂŒstung, das an die verheerenden Flutkatastrophen erinnert, die auch Deutschland in den vergangenen Jahren heimgesucht haben.
Die meisten griechischen FĂ€hren blieben am Mittwoch in den HĂ€fen vertĂ€ut. Wer auf die Schiffsverbindungen angewiesen war, stand schlicht vor dem Nichts. Hinzu kam ein Sandsturm, der am Vortag mehrere FlĂŒge nach Kreta zur Umleitung zwang. FĂŒr Reisende, die gerade ĂŒber die Osterfeiertage in den SĂŒden aufbrechen wollten, dĂŒrfte dies ein böses Erwachen gewesen sein.
Wetterdienst warnt vor weiteren Gewittern und Hagel
Der staatliche griechische Wetterdienst EMY zeichnete kein optimistisches Bild. FĂŒr den gestrigen Tag prognostizierte er in weiten Teilen des Landes âschlechtes Wetter" mit anhaltendem und starkem Regen, Gewittern sowie möglicherweise örtlichen Hagelschauern. Erst am Freitag, dem 3. April, solle sich die Sturmfront allmĂ€hlich abschwĂ€chen. Ob diese Prognose hĂ€lt, bleibt abzuwarten.
Katastrophenschutz in Europa â ein chronisches VersĂ€umnis
Was in Griechenland geschieht, ist kein isoliertes PhĂ€nomen. Quer durch Europa zeigt sich immer wieder dasselbe Muster: Wenn die Natur zuschlĂ€gt, stehen Behörden und Infrastruktur oft erschreckend hilflos da. Man erinnere sich nur an die Ahrtal-Katastrophe in Deutschland, bei der ĂŒber 180 Menschen ihr Leben verloren â auch weil Warnsysteme versagten und politische Verantwortliche zu spĂ€t reagierten.
Statt Milliarden in ideologische Prestigeprojekte zu stecken, wĂ€re es an der Zeit, den Katastrophenschutz endlich als das zu behandeln, was er ist: eine Kernaufgabe des Staates. Das Deutsche Rote Kreuz fordert nicht ohne Grund eine Milliarde Euro fĂŒr den besseren Schutz der Bevölkerung und eine verbesserte Vorsorge. Doch ob solche Forderungen in Berlin auf offene Ohren stoĂen, darf bezweifelt werden â schlieĂlich gibt es ja noch genĂŒgend Gender-LehrstĂŒhle zu finanzieren.
Griechenland steht nun vor der Aufgabe, die SchĂ€den zu beseitigen und die Sicherheit seiner BĂŒrger wiederherzustellen. FĂŒr den verstorbenen Mann in Nea Makri kommt jede Hilfe zu spĂ€t. Sein Tod sollte jedoch eine Mahnung sein â an alle europĂ€ischen Regierungen, die den Schutz ihrer Bevölkerung allzu oft als nachrangig betrachten.










