
Goldkäufe der Zentralbanken erreichen historische Dimensionen – China führt den Kaufrausch an

Während die Mainstream-Medien sich in endlosen Debatten über Klimaziele und Gendersternchen verlieren, vollzieht sich im Hintergrund eine monetäre Revolution von epochalem Ausmaß. Die Zentralbanken dieser Welt kaufen Gold, als gäbe es kein Morgen – und das trotz Rekordpreisen, die jeden rationalen Investor eigentlich abschrecken müssten. Was wissen diese Institutionen, was dem gewöhnlichen Bürger verborgen bleibt?
Chinas unersättlicher Goldhunger
Die People's Bank of China hat ihre Goldkäufe auf beeindruckende 14 Monate in Folge ausgeweitet. Allein im vergangenen Monat wanderten weitere 30.000 Feinunzen in die Tresore der chinesischen Zentralbank. Seit November 2024 summieren sich die Käufe auf rund 1,35 Millionen Unzen – das entspricht stolzen 42 Tonnen des gelben Edelmetalls. Doch hier wird es interessant: Experten von Goldman Sachs schätzen, dass die tatsächlichen Käufe Chinas deutlich höher liegen als offiziell gemeldet. Im September soll Peking etwa 15 Tonnen Gold erworben haben, während offiziell lediglich eine Tonne zu Buche stand.
Diese Diskrepanz zwischen offiziellen Zahlen und geschätzter Realität wirft unbequeme Fragen auf. Bereitet sich China auf eine Neuordnung des globalen Währungssystems vor? Oder handelt es sich schlicht um eine Absicherung gegen die zunehmend aggressive Sanktionspolitik des Westens?
Der Goldpreis kennt nur eine Richtung
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Von etwa 2.030 Dollar Anfang 2024 ist der Goldpreis auf mittlerweile 4.426 Dollar gestiegen. Eine Entwicklung, die selbst hartgesottene Edelmetall-Enthusiasten in Erstaunen versetzt. Das Edelmetall verzeichnete seine beste Jahresperformance seit 1979 – einem Jahr, das nicht zufällig ebenfalls von geopolitischen Verwerfungen und Inflationsängsten geprägt war.
Besonders bemerkenswert ist dabei die Gleichzeitigkeit von steigenden Aktienmärkten und haussirendem Gold. Traditionell galten diese beiden Anlageklassen als Gegenspieler – entweder Risiko oder Sicherheit. Dass beide parallel steigen, deutet auf fundamentale Verwerfungen im globalen Finanzsystem hin, die von den Zentralbanken offenbar sehr ernst genommen werden.
Philippinen verzeichnen Rekordanstieg
Auch kleinere Volkswirtschaften folgen dem Trend. Die Goldreserven der philippinischen Zentralbank stiegen im vergangenen Jahr um nahezu 70 Prozent auf einen historischen Höchststand von 18,6 Milliarden US-Dollar. Der Anteil an den Gesamtreserven liegt mit 17 Prozent deutlich über dem von der Zentralbank als ideal erachteten Korridor von 8 bis 12 Prozent.
Die wahren Gründe hinter dem Kaufrausch
Die Motivation der Zentralbanken liegt auf der Hand, auch wenn sie selten offen ausgesprochen wird. Die ausufernde Geldmenge, die fragwürdige Tragfähigkeit des globalen Währungssystems und die astronomische US-Staatsverschuldung von mittlerweile 39 Billionen Dollar treiben die Notenbanker in die Arme des einzigen Geldes, das seit Jahrtausenden seinen Wert bewahrt hat.
Allein die jährlichen Zinszahlungen der USA auf ihre Staatsschulden belaufen sich auf 1,4 Billionen Dollar – dreimal so viel wie vor zehn Jahren. Diese Entwicklung ist schlicht nicht nachhaltig, und die Zentralbanken wissen das besser als jeder andere.
Für den deutschen Sparer ergibt sich daraus eine klare Botschaft: Wenn selbst die Hüter des Papiergeldes massiv in physisches Gold investieren, sollte der mündige Bürger diesem Beispiel folgen.
Physische Edelmetalle als Vermögenssicherung
In Zeiten, in denen Zentralbanken weltweit ihre Goldreserven aufstocken und das Vertrauen in Papierwährungen schwindet, erscheint die Beimischung physischer Edelmetalle zu einem breit gestreuten Anlageportfolio als sinnvolle Strategie zur Vermögenssicherung. Gold und Silber haben über Jahrtausende ihren Wert bewahrt – eine Eigenschaft, die keine Fiat-Währung je vorweisen konnte.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Investitionsentscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.










