Kettner Edelmetalle
27.06.2025
11:54 Uhr

Geschlechtertrennung an deutschen Unis: Der schleichende RĂŒckschritt ins Mittelalter

Was sich derzeit an deutschen UniversitĂ€ten abspielt, hĂ€tte man vor wenigen Jahren noch fĂŒr einen schlechten Scherz gehalten. Nach Kiel und Berlin sorgt nun auch die Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen fĂŒr Schlagzeilen – allerdings nicht mit wissenschaftlichen DurchbrĂŒchen, sondern mit mittelalterlichen Praktiken. Die dortige Muslimische Hochschulgruppe veranstaltet Events, bei denen MĂ€nner und Frauen strikt getrennt sitzen mĂŒssen. Fotos auf Instagram dokumentieren diese befremdliche RealitĂ€t an einer deutschen Bildungseinrichtung.

Von der AufklĂ€rung zurĂŒck in die Steinzeit

Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache: MĂ€nner vorne, Frauen hinten – als wĂ€ren wir nicht im Jahr 2025, sondern irgendwo im tiefsten Mittelalter. Die Muslimische Hochschulgruppe Göttingen bewirbt sogar explizit "BrĂŒder-Abende", zu denen Frauen keinen Zutritt haben. Man fragt sich unwillkĂŒrlich: Ist das noch die UniversitĂ€t, die einst Gauß und Heisenberg hervorbrachte, oder haben wir es hier mit einer religiösen Parallelgesellschaft zu tun?

Besonders pikant wird die Angelegenheit, wenn man bedenkt, dass deutsche UniversitĂ€ten sich gerne als Horte der Gleichberechtigung und des Fortschritts inszenieren. WĂ€hrend man einerseits mit Gendersternchen um sich wirft und "DiversitĂ€t" predigt, duldet man andererseits Praktiken, die Frauen zu Menschen zweiter Klasse degradieren. Diese Doppelmoral ist nicht nur verlogen, sie ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die jahrzehntelang fĂŒr echte Gleichberechtigung gekĂ€mpft haben.

Ein bundesweites PhÀnomen

Göttingen ist dabei kein Einzelfall. An der UniversitĂ€t Kiel sorgte die "Islamwoche" fĂŒr Aufsehen, bei der MĂ€nner und Frauen getrennte EingĂ€nge nutzen mussten. An der renommierten Berliner CharitĂ© praktiziert die Gruppe "MedSlam Collective" Ă€hnliche Trennungen. Man stelle sich vor, eine christliche Hochschulgruppe wĂŒrde solche Praktiken einfĂŒhren – der Aufschrei wĂ€re ohrenbetĂ€ubend. Doch bei muslimischen Gruppen drĂŒckt man beide Augen zu, aus Angst, als "islamophob" gebrandmarkt zu werden.

Die Kapitulation der UniversitÀtsleitungen

Was tun die UniversitĂ€tsleitungen? Sie schweigen, lavieren, winden sich. Die Uni Kiel kĂŒndigte nach massiver Kritik an, "alle Seiten hören" zu wollen – als gĂ€be es bei der Geschlechtertrennung zwei gleichberechtigte Positionen. Die CharitĂ© hĂŒllt sich gleich ganz in Schweigen. Diese Feigheit ist beschĂ€mend. Statt klare Kante zu zeigen und zu sagen: "An unseren UniversitĂ€ten gilt das Grundgesetz, nicht die Scharia", versteckt man sich hinter politischer Korrektheit.

Die BegrĂŒndung fĂŒr diese Geschlechtertrennung folgt stets demselben Muster: Es gehe um "Schamhaftigkeit" und darum, "sexuelle Versuchung" zu vermeiden. Mit anderen Worten: MĂ€nner werden als triebgesteuerte Wesen dargestellt, die sich beim Anblick einer Frau nicht beherrschen können, und Frauen als wandelnde Versuchungen, die man verstecken muss. Diese Sichtweise ist nicht nur zutiefst frauenfeindlich, sie ist auch eine Beleidigung fĂŒr jeden Mann mit einem Funken Anstand und Selbstbeherrschung.

Der Import fremder Wertvorstellungen

Besonders beunruhigend ist, dass diese Praktiken keineswegs auf religiöse RĂ€ume beschrĂ€nkt bleiben. Sie dringen in den akademischen Alltag ein, in HörsĂ€le und SeminarrĂ€ume. Hier werden Wertvorstellungen importiert, die mit unserem Grundgesetz und unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung unvereinbar sind. In Saudi-Arabien oder Afghanistan mag Geschlechtertrennung zur Tagesordnung gehören – in Deutschland hat sie nichts verloren.

Die Ironie dabei: Viele der Studenten, die diese Trennung praktizieren, profitieren von einem Bildungssystem, das auf AufklĂ€rung, Gleichberechtigung und wissenschaftlichem Fortschritt basiert. Sie nutzen die Freiheiten unserer Gesellschaft, um eben diese Freiheiten fĂŒr andere einzuschrĂ€nken. Das ist nicht nur undankbar, es ist ein Verrat an den Werten, die unser Land stark gemacht haben.

Zeit fĂŒr klare Ansagen

Es wird höchste Zeit, dass Politik und UniversitĂ€tsleitungen aus ihrer Schockstarre erwachen. Wer an deutschen UniversitĂ€ten studieren will, muss sich an deutsche Gesetze und Werte halten. Geschlechtertrennung bei universitĂ€ren Veranstaltungen ist mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes unvereinbar und muss konsequent unterbunden werden. Keine falsche Toleranz gegenĂŒber der Intoleranz!

Die Entwicklung zeigt einmal mehr, wie dringend Deutschland eine politische Wende braucht. Die aktuelle Bundesregierung unter Friedrich Merz mag zwar konservativer auftreten als ihre VorgĂ€nger, doch bei der Verteidigung unserer Grundwerte zeigt auch sie zu wenig RĂŒckgrat. Wir brauchen Politiker, die den Mut haben zu sagen: Integration bedeutet nicht, dass wir unsere Werte aufgeben, sondern dass Zuwanderer unsere Werte ĂŒbernehmen.

Wenn wir jetzt nicht handeln, werden aus vereinzelten Geschlechtertrennungen bald flĂ€chendeckende Parallelgesellschaften. Die UniversitĂ€t sollte ein Ort sein, an dem junge Menschen lernen, kritisch zu denken und die Werte der AufklĂ€rung zu leben – nicht ein Ort, an dem mittelalterliche Geschlechterbilder zementiert werden. Es ist höchste Zeit, dass wir uns wieder auf das besinnen, was Deutschland groß gemacht hat: Bildung, Gleichberechtigung und der Mut, fĂŒr diese Werte einzustehen.

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