Kettner Edelmetalle
15.04.2026
05:13 Uhr

Elektroautos als Geldvernichtungsmaschinen: Bis zu 70 Prozent Wertverlust in nur drei Jahren

Elektroautos als Geldvernichtungsmaschinen: Bis zu 70 Prozent Wertverlust in nur drei Jahren

Wer sich in den vergangenen Jahren von der politisch orchestrierten Euphorie rund um die Elektromobilität hat anstecken lassen und einen nagelneuen Stromer erwarb, der dürfte beim Blick auf den aktuellen Wiederverkaufswert seines Fahrzeugs eine böse Überraschung erleben. Eine aktuelle Analyse der Online-Gebrauchtwagen-Plattform Carvago offenbart, was viele Kritiker der forcierten Elektrowende seit langem befürchtet haben: Neue Elektroautos verlieren in Deutschland dramatisch schneller an Wert als vergleichbare Verbrenner. In Einzelfällen sind nach gerade einmal drei Jahren fast 70 Prozent des ursprünglichen Kaufpreises schlicht verpufft.

Die Zahlen sprechen eine brutale Sprache

Die tschechische Plattform Carvago – wohlgemerkt kein Lobbyverband und kein Hersteller – hat zehn Vergleichspaare aus jeweils ähnlichen Elektro- und Verbrennermodellen zusammengestellt. Verglichen wurden die Anschaffungspreise von Ende 2022 mit den Medianpreisen dreijähriger Gebrauchtwagen im vierten Quartal 2025. Das Ergebnis ist so eindeutig wie ernüchternd: In ausnahmslos allen zehn Vergleichspaaren verloren die Elektrofahrzeuge stärker an Wert als ihre Pendants mit Verbrennungsmotor.

Besonders dramatisch traf es die Mercedes EQE Limousine. Stolze 69,7 Prozent ihres Neuwerts lösten sich binnen drei Jahren in Luft auf. Die vergleichbare E-Klasse mit konventionellem Antrieb kam auf „nur" 49,3 Prozent – ein Unterschied von über zwanzig Prozentpunkten. Auch der Citroën e-Berlingo mit 57,9 Prozent Wertverlust, der einst als Sportwagen-Revolution gefeierte Porsche Taycan mit 56,6 Prozent und der Peugeot e-208 mit 53,6 Prozent schnitten deutlich schlechter ab als ihre jeweiligen Verbrenner-Geschwister. Selbst der VW ID.3, einst als „Volks-Elektroauto" angepriesen, büßte 51,2 Prozent ein, während der gute alte Golf bei 41,3 Prozent landete.

Technologischer Fortschritt als Fluch für Besitzer

Die Ursache für diesen massiven Wertverfall ist so paradox wie bezeichnend für die gesamte Elektro-Debatte. Ausgerechnet der rasante technische Fortschritt – Batteriekapazität, Reichweite, Ladeleistung, Software – macht ältere Modelle binnen kürzester Zeit zu technischen Auslaufmodellen. Was vor drei Jahren noch als Spitzentechnologie galt, wirkt heute bereits veraltet. Bei Verbrennern hingegen hat sich die Antriebstechnik über Jahrzehnte nur inkrementell weiterentwickelt, weshalb ein drei Jahre alter Diesel oder Benziner kaum als „technisch überholt" wahrgenommen wird.

Hinzu kommt eine spürbare Zurückhaltung vieler Gebrauchtwagenkäufer gegenüber Batteriefahrzeugen. Die Sorge vor teuren Batteriedefekten, unzureichender Ladeinfrastruktur und der Unsicherheit über die tatsächliche Restlebensdauer des Akkus drückt die Nachfrage – und damit die Preise – zusätzlich nach unten.

Ein teures Lehrstück für Neuwagenkäufer

Besonders pikant: Viele der untersuchten Elektrofahrzeuge wiesen laut Carvago sogar geringere Laufleistungen auf als die Verbrenner – und verloren trotzdem stärker an Wert. Wer also dachte, er könne seinen Stromer durch wenig Fahren wertmäßig schonen, sieht sich getäuscht. Der Markt bewertet offenbar nicht primär den Kilometerstand, sondern den technologischen Generationensprung.

Viele Käufer weichen deshalb auf Leasing aus. Doch auch das ist keine echte Lösung, denn der erwartete Wertverlust steckt bereits in den monatlichen Raten. Am Ende zahlt der Kunde so oder so – nur eben in anderer Form.

Die politische Dimension: Wer zahlt die Zeche der Elektro-Ideologie?

Man darf an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, wer die politische Verantwortung für diese Entwicklung trägt. Jahrelang wurde die Elektromobilität mit Milliarden an Steuergeldern subventioniert, wurden Kaufprämien ausgeschüttet und Verbrennerverbote diskutiert. Die Bürger wurden regelrecht in den Kauf von Elektrofahrzeugen gedrängt – durch steuerliche Anreize, moralischen Druck und das Versprechen einer grünen Zukunft. Nun stehen Hunderttausende Deutsche mit Fahrzeugen da, die in atemberaubendem Tempo an Wert verlieren.

Es ist ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte politisch motivierter Fehlsteuerungen, bei denen am Ende stets der Bürger die Rechnung begleicht. Während die Politik sich mit Klimazielen und Transformationsrhetorik schmückte, blieb die nüchterne ökonomische Realität auf der Strecke. Der Gebrauchtwagenmarkt lügt nicht – und er sendet ein unmissverständliches Signal: Die erzwungene Elektrowende kostet den deutschen Autofahrer bares Geld.

Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte sich nicht blind auf politische Versprechen verlassen, sondern auf bewährte Werte setzen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg ihre Wertbeständigkeit bewiesen – ganz im Gegensatz zu so manchem technologischen Trendprodukt, das nach wenigen Jahren nur noch einen Bruchteil seines ursprünglichen Preises wert ist.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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