
Deutschlands erster Landrat mit Migrationshintergrund packt aus: âParallelmilieus sind das Problem"
Ali DoÄan macht Schluss mit der Kuschelpolitik. Der SPD-Politiker, seit 2023 Deutschlands erster Landrat mit Migrationshintergrund, spricht endlich aus, was viele denken, aber kaum jemand zu sagen wagt: Die Integration in Deutschland sei gescheitert, weil der Staat jahrzehntelang weggeschaut habe. Seine Forderung nach einer âDoppelstrategie" dĂŒrfte in Berlin fĂŒr Unbehagen sorgen â zeigt sie doch schonungslos das Versagen der bisherigen Migrationspolitik auf.
Klartext statt Multikulti-Romantik
Der 43-jĂ€hrige Landrat des Kreises Minden-LĂŒbbecke bricht mit einem Tabu, das die deutsche Politik seit Jahren lĂ€hmt. âWir haben viel zu lange geschwiegen, wenn es um âschwarze Schafe' unter Menschen mit Migrationshintergrund geht", erklĂ€rt DoÄan im Interview mit dem âCicero". Eine Aussage, die in Zeiten politischer Korrektheit fast schon revolutionĂ€r anmutet. Noch bemerkenswerter: Der Mann mit alevitisch-tĂŒrkischen Wurzeln beklagt, dass jeder kritische VorstoĂ sofort als rechtsextrem gewertet werde.
Hier spricht endlich jemand aus, was Millionen Deutsche tĂ€glich erleben, aber nicht aussprechen dĂŒrfen. Die reflexhafte Nazi-Keule, die bei jeder Kritik an gescheiterter Integration geschwungen wird, habe die notwendige Debatte jahrelang verhindert. DoÄan bestĂ€tigt, was konservative Stimmen seit Jahren predigen: Die Mehrheit der gut integrierten Migranten unterstĂŒtze eine hĂ€rtere Gangart gegen Kriminelle und Integrationsverweigerer.
Die unbequeme Wahrheit ĂŒber islamistische Netzwerke
Besonders brisant sind DoÄans Aussagen zu den islamistischen Strukturen in Deutschland. âWir haben leider in Deutschland viel zu viele islamistische Parallelmilieus, auf die wir jahrzehntelang keinen Blick geworfen haben", konstatiert er schonungslos. Er nennt Ross und Reiter: die Islamische Gemeinschaft Milli GörĂŒs, die MuslimbrĂŒder und die tĂŒrkischen Grauen Wölfe. Organisationen, die unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit ungestört ihre antiwestlichen Ideologien verbreiten konnten.
âWer rassistisch, antisemitisch und homophob ist, hat in unserem Land nichts zu suchen."
Diese klaren Worte dĂŒrften bei den GrĂŒnen und Linken fĂŒr Schnappatmung sorgen. Jahrelang haben sie jeden als Rassisten gebrandmarkt, der auf diese Probleme hinwies. Nun kommt die Kritik aus den eigenen Reihen â von einem SPD-Politiker mit Migrationshintergrund, dem man schwerlich Fremdenfeindlichkeit unterstellen kann.
Fördern und Fordern â aber richtig
DoÄans âDoppelstrategie" klingt zunĂ€chst nach dem altbekannten Mantra von âFördern und Fordern". Doch der Teufel steckt im Detail. Einerseits fordert er mehr Investitionen in Bildung und Qualifizierung â soweit nichts Neues. Andererseits verlangt er konsequente Abschiebungen von StraftĂ€tern mit auslĂ€ndischer StaatsbĂŒrgerschaft. âSchnellstmöglich", betont er. Keine endlosen Verfahren, keine falschen RĂŒcksichtnahmen.
Der Landrat spricht damit aus, was die Ampel-Koalition nie wahrhaben wollte: Integration funktioniere nur mit klaren Regeln und harten Konsequenzen bei VerstöĂen. Sein Verweis auf die âpatriarchalen Strukturen" bestimmter Migrantengruppen trifft einen weiteren wunden Punkt. WĂ€hrend Gender-Aktivisten hierzulande gegen vermeintliche Mikroaggressionen kĂ€mpfen, importieren wir massenhaft Menschen aus Kulturen, in denen Frauen als Menschen zweiter Klasse gelten.
Das Versagen des âblauĂ€ugigen Staates"
Besonders bitter fĂ€llt DoÄans Abrechnung mit der deutschen FlĂŒchtlingspolitik aus. Der Staat sei âblauĂ€ugig" gewesen, habe nicht einmal mit kurdischen Behörden zusammengearbeitet, um TĂ€ter von Opfern zu unterscheiden. âWie einfach wĂ€re es gewesen zu identifizieren, ob ein GeflĂŒchteter tatsĂ€chlich als Opfer flieht oder selbst TĂ€ter gegen Minderheiten war", klagt er an.
Diese NachlĂ€ssigkeit rĂ€cht sich nun. Die Kriminalstatistiken sprechen eine deutliche Sprache, auch wenn sie von der Politik gerne relativiert werden. Die zunehmenden Messerangriffe, die explodierende Gewalt in deutschen InnenstĂ€dten â all das sei die Quittung fĂŒr jahrzehntelange Vogel-StrauĂ-Politik.
Die unbequemen Wahrheiten der Experten
DoÄan steht mit seiner Kritik nicht allein. GĂŒner Balci, Integrationsbeauftragte in Berlin-Neukölln, bestĂ€tigt das politische Versagen: Integrationspolitik sei fĂŒr Politiker nicht âErfolg versprechend". Man scheue das heiĂe Eisen, weil es âDurchhaltevermögen, Mut und Fachkenntnis" erfordere â Eigenschaften, die in der heutigen Politik offenbar Mangelware sind.
Noch deutlicher wird OECD-Bildungsdirektor Andreas Schleicher. Er bescheinigt dem deutschen Bildungssystem âgravierende MĂ€ngel" im Umgang mit Migrantenkindern. Ganze Schulen gerieten aus dem Gleichgewicht â âin Deutschland leider viel zu oft der Fall". Die Folgen dieser Fehlentwicklung tragen alle: sinkende Bildungsstandards, ĂŒberforderte Lehrer, frustrierte Eltern.
Professor Bernd RaffelhĂŒschen aus Freiburg bringt es auf den Punkt: Deutschland profitiere von Migration nur, wenn âjunge, tatsĂ€chlich qualifizierte Menschen" kĂ€men. Stattdessen erleben wir das Gegenteil: âMĂ€nner kommen zu viele", konstatiert er trocken. Eine unbequeme Wahrheit, die den Multikulti-TrĂ€umern nicht schmecken dĂŒrfte.
Zeit fĂŒr einen Kurswechsel
Ali DoÄans schonungslose Analyse zeigt: Die Zeit der SchönfĂ€rberei muss vorbei sein. Wenn selbst ein SPD-Politiker mit Migrationshintergrund die gescheiterte Integrationspolitik so deutlich kritisiert, kann die etablierte Politik nicht lĂ€nger wegschauen. Seine Warnung, dass âdiejenigen, die ganz einfache und extremistische Antworten liefern", von diesem Versagen profitieren wĂŒrden, sollte allen demokratischen Parteien zu denken geben.
Die neue GroĂe Koalition unter Friedrich Merz tĂ€te gut daran, DoÄans VorschlĂ€ge ernst zu nehmen. Doch die bisherigen Signale stimmen wenig optimistisch. Statt konsequenter Reformen erleben wir weiterhin Symbolpolitik und halbherzige MaĂnahmen. Die 500 Milliarden Euro Sondervermögen fĂŒr Infrastruktur mögen gut klingen â doch ohne eine grundlegende Wende in der Migrationspolitik verpuffen sie wirkungslos.
Deutschland steht am Scheideweg. Entweder wir hören auf Praktiker wie Ali DoÄan und ziehen endlich die notwendigen Konsequenzen. Oder wir setzen den bisherigen Kurs fort â mit all seinen verheerenden Folgen fĂŒr den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die innere Sicherheit. Die Wahl liegt bei uns. Noch.
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