
Das Stockholm-Syndrom der Staatsgläubigkeit: Warum der Westen seine Ketten liebt
Freiheit beginnt im Geist – eine Binsenweisheit, die in unserer durchregulierten Gegenwart brisanter denn je erscheint. Während sich die politische Elite Europas in Brüssel und Berlin gegenseitig auf die Schultern klopft, dämmert es immer mehr Bürgern, dass sie längst zu Geiseln eines Systems geworden sind, das sie selbst mit ihren Steuern finanzieren. Und das Perfide daran: Viele sind ihren Geiselnehmern auch noch dankbar.
Die kollektive Verblendung einer ganzen Gesellschaft
Das Stockholm-Syndrom, jenes psychologische Phänomen, bei dem Entführungsopfer Sympathie für ihre Peiniger entwickeln, ist längst kein Randphänomen mehr. Es hat sich wie ein Virus durch die westlichen Gesellschaften gefressen. Der Bürger von heute erkennt nicht, dass er ein Teilzeitsklave ist, der unter Androhung von Zwang und Gewalt einen erheblichen Teil seines hart erarbeiteten Einkommens an jene abtreten muss, die sich hochtrabend "Staat" nennen und diesen organisierten Raubzug verniedlichend als "Besteuerung" bezeichnen.
Statt aufzubegehren, zeigt sich der brave Untertan dankbar für die Almosen, die ihm nach dem fiskalischen Beutezug wieder zurückgegeben werden. Eine AHV-Rente hier, eine Subvention dort – und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Dass sein Leben von gut organisierten Sonderinteressengruppen diktiert wird, dass Regulierungs-, Verbots- und Befehlsfluten aus Berlin und Brüssel über ihn hereinbrechen, nimmt er achselzuckend hin. Wer sich widersetzt, wird gebüsst oder eingesperrt – so einfach funktioniert die moderne Demokratie.
Die Inflation als staatlich orchestrierter Diebstahl
Besonders perfide zeigt sich die Manipulation beim Thema Geldentwertung. Die breite Masse verschließt sich hartnäckig der Tatsache, dass Inflation kein Naturereignis ist, das halt einfach so passiert wie ein Gewitter im Sommer. Die Geldentwertung wird künstlich von politisch installierten Zentralbanken erzeugt – zur Rettung unproduktiver Großkonzerne und hoffnungslos überschuldeter Staaten. Doch anstatt die Zentralplaner des Geldes als Brandstifter anzuprangern, die für die schleichende Zerstörung der Ersparnisse verantwortlich sind, werden sie als Feuerlöscher gefeiert.
Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz plant derweil ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur – ein euphemistischer Begriff für Schulden, die Generationen von Deutschen durch Steuern und Abgaben werden finanzieren müssen. Und das, obwohl Merz im Wahlkampf versprochen hatte, keine neuen Schulden zu machen. Die Staatsgläubigen wird es nicht stören; sie werden auch diese Bürde als notwendiges Opfer für das Gemeinwohl akzeptieren.
Die Sekte der Staatsverehrer
Wie die berühmten drei Affen kapseln sich noch immer viel zu viele Menschen von der Realität ab. Schlimmer noch: Das Stockholm-Syndrom führt zu einer verwirrten Umkehrung von Gut und Böse. Der räuberische, rücksichtslose und tyrannische Staat, wie wir ihn heute kennen, wird plötzlich als sozialer Wohltäter und Retter in der Not verehrt, ja geradezu angehimmelt. Diese Verherrlichung der Staatsgewalt trägt eindeutig religiöse Züge.
Der Glaube an die Allmacht der Bürokraten, die Allwissenheit technokratischer Funktionäre und das grenzenlose Können politischer Zentralplaner könnte realitätsferner nicht sein. Und doch hängen beängstigend viele Menschen dieser Sekte an, die durch ihre systematische Unterwanderung von Schulen, Universitäten, Medien, Religionen, Verbänden und internationalen Organisationen weitaus gefährlicher ist als jede gewöhnliche Sekte.
Die Mechanismen der geistigen Gefangenschaft
Wer durch unreflektierten Konsum von Massenmedien, in denen echter Journalismus heute immer weniger eine Rolle spielt, und durch jahrelange Abstumpfung im Bildungssystem zu einem unkritischen Anhänger dieser Religion der Staatsgläubigkeit geworden ist, bei dem haben sich Wahrnehmungsscheuklappen festgesetzt. Diese filtern alles heraus, was nicht ins Weltbild der Sekte passt – insbesondere liberale Ideen und Skepsis gegenüber Machtzentralisierung.
Jemand setzt sich für die Freiheit der Menschen ein? Ein Egoist, der dies nur aus eigensinnigen Motiven tut! Jemand schaut bei Studien genauer hin und deckt Fehler auf? Ein Wissenschaftsleugner, den es durch Fake-News-Gesetze zu verfolgen gilt! Jemand stellt kritische Fragen zur Machtausübung der Herrschenden? Ein verwirrter Verschwörungstheoretiker, ein Spinner – denn jedem ist doch klar, dass es Verschwörungen in der Geschichte noch nie gegeben hat, und in der Politik schon gar nicht.
Der erste Schritt zur Befreiung
Dieses Verschließen, dieses Ignorieren findet statt, weil man sich im Unterbewusstsein vor den Konsequenzen eines unvoreingenommenen Blicks auf die Wahrheit fürchtet. Das eigene Weltbild würde in sich zusammensacken, und man müsste viel Zeit und Mühe investieren, sich ein neues aufzubauen. Wie viel bequemer ist es da doch, keinen Finger zu rühren und jene pauschal als Spinner abzutun, die einem die eigene Knechtschaft vor Augen führen.
Oder wie es Goethe einmal auf den Punkt brachte:
„Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein."
Letztlich ist genau dies der erste Schritt zur Freiheit: sich der Realität zu stellen. Nur eine realistische Einschätzung erlaubt es, hinderliche Illusionen zu überwinden, sich aus der Gefangenschaft der Sekte zu lösen und geeignete Mittel zu ergreifen, um sich zu befreien. In Zeiten, in denen der Staat immer tiefer in die Taschen seiner Bürger greift und die Inflation die Ersparnisse auffrisst, gewinnen physische Edelmetalle wie Gold und Silber als Instrument der Vermögenssicherung zunehmend an Bedeutung. Sie bieten einen Schutz vor der staatlich orchestrierten Geldentwertung und können als sinnvolle Ergänzung eines breit gestreuten Anlageportfolios dienen.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist selbst für seine Investitionsentscheidungen verantwortlich und sollte vor einer Anlageentscheidung eigene Recherchen durchführen oder einen qualifizierten Finanzberater konsultieren.










