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15.01.2026
05:47 Uhr

Das Märchen vom Flüchtlings-Jobwunder: Wenn Steuergelder zu „Wirtschaftswachstum" umgedeutet werden

Das Märchen vom Flüchtlings-Jobwunder: Wenn Steuergelder zu „Wirtschaftswachstum" umgedeutet werden

Das ifo-Institut hat wieder einmal zugeschlagen – mit einer Studie, die den massenhaften Zuzug von Flüchtlingen als wirtschaftlichen Segen verkaufen möchte. Die Botschaft klingt verlockend: Mehr Gründungen, mehr Arbeitsplätze, mehr Wohlstand durch Migration. Doch wer genauer hinschaut, erkennt schnell die Schönfärberei hinter den Zahlen.

Die vermeintlichen Erfolgszahlen im Überblick

Laut der Untersuchung des Münchner Wirtschaftsinstituts soll ein Anstieg von 100 Geflüchteten pro 10.000 Einwohnern im Durchschnitt zu sieben zusätzlichen Gewerbeanmeldungen mit 27 neuen Arbeitsplätzen führen. Das entspräche 7,9 Prozent mehr Gewerbeanmeldungen als im Durchschnitt der Landkreise. Bei bestehenden Unternehmen würden demnach sogar 109 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen.

ifo-Forscher Sebastian Schirner verkündet in der Pressemitteilung geradezu euphorisch:

„Durch den Zuzug von Geflüchteten entsteht vielerorts Bedarf für neue Geschäftsmodelle, zum Beispiel im Bereich Gesundheit oder Finanzdienstleistungen."

Klingt das nicht wunderbar? Endlich der wissenschaftliche Beweis, dass die unkontrollierte Massenmigration der vergangenen Jahre ein Geschenk für die deutsche Wirtschaft war? Mitnichten.

Der entscheidende Haken: Steuerfinanzierte Scheinblüte

Was das Institut in seiner Pressemitteilung nur am Rande erwähnt, ist der eigentliche Kern des Problems: Die gemessenen Effekte beruhen maßgeblich auf steuerfinanzierten Ausgaben. Das ifo-Institut räumt selbst ein, dass der gestiegene Bedarf an Arbeitskräften „eine Folge steuerfinanzierter Transfers" sein könnte. Könnte? Man möchte laut auflachen.

Natürlich entstehen Arbeitsplätze, wenn der Staat Milliarden in die Unterbringung, Versorgung und Integration von Migranten pumpt. Natürlich werden Gewerbeanmeldungen getätigt, wenn ein ganzer Wirtschaftszweig rund um die Flüchtlingsindustrie entsteht. Doch ist das wirklich ein Zeichen wirtschaftlicher Stärke – oder nicht vielmehr ein Symptom einer völlig aus dem Ruder gelaufenen Migrationspolitik?

Die wahren Kosten bleiben im Dunkeln

Was die Studie geflissentlich verschweigt: Die fiskalische Belastung für die Unterbringung ist massiv. Deutschkurse, Sozialleistungen, Integrationsmaßnahmen, Gesundheitsversorgung – all das verschlingt Jahr für Jahr zweistellige Milliardenbeträge. Wenn man diese Kosten gegen die angeblich geschaffenen Arbeitsplätze aufrechnet, dürfte die Bilanz verheerend ausfallen.

Und welche Art von Unternehmen werden da eigentlich gegründet? Die Realität in deutschen Städten spricht eine deutliche Sprache: Barbershops, Shisha-Bars, Handyläden und Imbissbuden prägen zunehmend das Straßenbild. Wertschöpfende Industrie sieht anders aus.

Die Methodik: Zahlenspiele ohne Substanz

Die Studie basiert auf Daten einer Sonderauswertung der Gewerbeanzeigenstatistik auf Kreisebene zwischen 2007 und 2021. Die Forscher nutzten das Ausländerzentralregister und offizielle Zuteilungsquoten. Was dabei jedoch völlig außer Acht gelassen wird: Wie viele dieser Gewerbeanmeldungen führen tatsächlich zu nachhaltigen, profitablen Unternehmen? Wie viele davon sind nach wenigen Monaten wieder Geschichte? Und wie viele der angeblich geschaffenen Arbeitsplätze werden von Aufstockern besetzt, die weiterhin staatliche Transferleistungen beziehen?

Diese Studie reiht sich nahtlos ein in eine lange Tradition von Gefälligkeitsgutachten, die der deutschen Bevölkerung die Massenmigration als wirtschaftlichen Gewinn verkaufen sollen. Ähnlich wie bei manchen Bertelsmann-Studien oder den regelmäßigen Einlassungen des DIW-Präsidenten Marcel Fratzscher wird hier mit Zahlen jongliert, um eine politisch gewünschte Botschaft zu transportieren.

Ein Fazit, das nachdenklich stimmt

Die grundsätzlichen wirtschaftlichen Auswirkungen des massiven Flüchtlingszuzugs sind augenscheinlich negativ – das kann keine noch so kreative Statistik verschleiern. Deutschland braucht keine steuerfinanzierten Scheinarbeitsplätze, sondern echte Wertschöpfung, qualifizierte Fachkräfte und eine Migrationspolitik, die sich an den Interessen des Landes orientiert.

Solange Studien wie diese als wissenschaftliche Grundlage für politische Entscheidungen herangezogen werden, wird sich an der desaströsen Lage wenig ändern. Der deutsche Steuerzahler darf weiter für ein „Wirtschaftswunder" bezahlen, das keines ist.

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