Kettner Edelmetalle
10.12.2025
06:36 Uhr

Bremer Migrationschaos: SPD-Senator flĂŒchtet sich in billige Ausreden

Wenn ein scheidender Innensenator nach jahrelangem Versagen plötzlich von „UnterschĂ€tzung" der Migrationsprobleme spricht, dann riecht das nach faulen Ausreden. Bremens SPD-Innensenator Ulrich MĂ€urer versucht sich kurz vor seinem Abgang in genau dieser Masche – und erntet dafĂŒr zu Recht harsche Kritik.

Jan Timke, Fraktionsvorsitzender des BĂŒndnis Deutschland in der Bremischen BĂŒrgerschaft, bringt es auf den Punkt: Die SPD habe die Probleme nicht etwa unterschĂ€tzt, sondern „bewußt negiert". Ein feiner, aber entscheidender Unterschied. WĂ€hrend „unterschĂ€tzen" nach einem bedauerlichen Irrtum klingt, bedeutet „negieren" vorsĂ€tzliches Wegschauen – und genau das wirft Timke der Bremer SPD vor.

Importierte KriminalitÀt als hausgemachtes Problem

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 73 Prozent der TatverdĂ€chtigen bei Straßenraub in Bremen sind AuslĂ€nder. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Politik, die jahrelang mehr unbegleitete minderjĂ€hrige AuslĂ€nder aufnahm, als nach dem Königsteiner SchlĂŒssel vorgeschrieben war. Bremen wollte offenbar besonders weltoffen sein – und zahlt nun den Preis dafĂŒr.

Selbst MĂ€urer rĂ€umt mittlerweile ein, dass diese Politik zu „horrenden Kosten" von fast einer halben Milliarde Euro gefĂŒhrt habe. Geld, das fĂŒr einen zweiten Streifenwagen fehle, wie er sĂŒffisant anmerkt. Doch diese spĂ€te Einsicht wirkt wie der verzweifelte Versuch, sich aus der Verantwortung zu stehlen.

Merkels Grenzöffnung als SĂŒndenbock

Besonders dreist wird es, wenn MĂ€urer nun nachtrĂ€glich Angela Merkels Grenzöffnung von 2015 kritisiert. Die AfD gĂ€be es heute nicht, hĂ€tte man ihr nicht „den SteigbĂŒgel gehalten", philosophiert der SPD-Mann. Eine bemerkenswerte Aussage von jemandem, dessen Partei diese Politik nicht nur mitgetragen, sondern in Bremen sogar noch ĂŒbererfĂŒllt hat.

Die RealitĂ€t auf Bremens Straßen spricht BĂ€nde: 389 Messerangriffe im Jahr 2024 bedeuten einen neuen Höchststand. In 132 FĂ€llen wurde das Messer als Drohmittel eingesetzt. TĂ€ter seien vor allem junge MĂ€nner aus Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Syrien, gibt selbst MĂ€urer zu. Bei einem AuslĂ€nderanteil von 23 Prozent in der Bevölkerung, aber 73 Prozent bei den TatverdĂ€chtigen des Straßenraubs, kann von einer gelungenen Integration keine Rede sein.

Bremen als mahnendes Beispiel gescheiterter Politik

Dass Bremen seit Ende des Zweiten Weltkrieges durchgehend von Sozialdemokraten regiert wird, erklĂ€rt vieles. Die Stadt ist zum Synonym fĂŒr verfehlte Migrationspolitik, explodierende KriminalitĂ€t und wirtschaftlichen Niedergang geworden. Wer jahrzehntelang dieselbe Politik betreibt und sich dann ĂŒber die Ergebnisse wundert, der hat entweder nichts verstanden oder will es nicht verstehen.

Die Nachfolgerin MĂ€urers steht bereits fest: Eva Högl, die frĂŒhere Wehrbeauftragte des Bundestages, soll es richten. Doch solange die grundsĂ€tzliche Haltung der SPD zur Migration sich nicht Ă€ndert, wird auch sie nur Symptome bekĂ€mpfen können. Die eigentliche Ursache – eine Politik, die Probleme erst leugnet und dann verharmlost – bleibt bestehen.

Es ist höchste Zeit, dass die BĂŒrger dieser verfehlten Politik ein Ende setzen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat versprochen, in der Migrationspolitik umzusteuern. Ob sie dieses Versprechen hĂ€lt oder ob es bei Lippenbekenntnissen bleibt, wird sich zeigen. Bremen jedenfalls zeigt eindrĂŒcklich, wohin der Weg fĂŒhrt, wenn man Probleme jahrelang ignoriert und die RealitĂ€t schönredet.

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