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08.01.2026
07:41 Uhr

Blutiger Aufstand im Iran: Kinder sterben unter den Kugeln des Mullah-Regimes

Blutiger Aufstand im Iran: Kinder sterben unter den Kugeln des Mullah-Regimes

WĂ€hrend Europa sich in endlosen Debatten ĂŒber Gendersprache und Klimakleber verliert, sterben im Iran Menschen fĂŒr das, was wir hier lĂ€ngst als selbstverstĂ€ndlich erachten: Freiheit. Mindestens 27 Todesopfer, darunter fĂŒnf Kinder, hat das brutale Vorgehen der SicherheitskrĂ€fte gegen die Protestierenden bereits gefordert. Ein Blutbad, das die wahre Fratze des islamistischen Regimes offenbart.

Zehn Tage des Zorns

Die Unruhen, die Ende Dezember in Teheran ihren Anfang nahmen, haben sich mittlerweile wie ein FlĂ€chenbrand ĂŒber nahezu das gesamte Staatsgebiet ausgebreitet. Was als Protest von HĂ€ndlern und Ladenbesitzern gegen explodierende Lebensmittelpreise begann, hat sich zu einem regelrechten Volksaufstand entwickelt. Studenten schlossen sich an, Arbeiter, einfache BĂŒrger – sie alle haben genug von der wirtschaftlichen Misere, die das theokratische Regime ĂŒber das einst blĂŒhende Persien gebracht hat.

Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights Watch dokumentiert akribisch, was die staatlich kontrollierten Medien verschweigen wollen: SicherheitskrĂ€fte und SchlĂ€gertrupps schießen gezielt auf die Bevölkerung. In den sozialen Medien kursieren erschĂŒtternde Videos, die das Ausmaß der BrutalitĂ€t zeigen. Parolen gegen den 86-jĂ€hrigen RevolutionsfĂŒhrer Ali Chamenei hallen durch die Straßen. Besonders bemerkenswert: Die Demonstranten rufen nach der RĂŒckkehr von Reza Pahlavi, dem Sohn des 1979 gestĂŒrzten Schahs, der derzeit im amerikanischen Exil lebt.

Chamenei plant offenbar die Flucht nach Moskau

Wie die britische Times unter Berufung auf Geheimdienstkreise berichtet, soll der greise RevolutionsfĂŒhrer bereits einen Fluchtplan nach Moskau vorbereitet haben. Der kurzzeitige Krieg gegen Israel im Sommer 2025 habe ihn geschwĂ€cht, er agiere zunehmend nervös und paranoid. Die enge Zusammenarbeit zwischen Teheran und Moskau – man denke nur an die iranischen Drohnen, die Russland im Ukraine-Krieg einsetzt – macht die russische Hauptstadt zum logischen Fluchtort fĂŒr den in die Enge getriebenen Despoten.

Doch Chamenei ist offenbar nicht der Einzige, der das sinkende Schiff verlassen will. Auch andere hochrangige Vertreter des Mullah-Regimes sollen bereits ihre Flucht vorbereiten und Familienmitglieder außer Landes geschickt haben. Ein deutliches Zeichen dafĂŒr, dass selbst die Machthaber nicht mehr an die StabilitĂ€t ihres eigenen Systems glauben.

Die historische Dimension des Aufstands

Was wir derzeit im Iran erleben, ist mehr als nur ein Protest gegen hohe Brotpreise. Es ist der Aufschrei eines Kulturvolkes, das seit ĂŒber vier Jahrzehnten unter der Knute religiöser Fanatiker leidet. Die Islamische Revolution von 1979 hat ein Land, das unter dem Schah durchaus westliche Freiheiten kannte, in eine mittelalterliche Theokratie verwandelt. Frauen wurden ihrer Rechte beraubt, politische Opposition brutal unterdrĂŒckt, die Wirtschaft durch Misswirtschaft und internationale Sanktionen ruiniert.

Die Iraner haben mehrfach versucht, sich von diesem Joch zu befreien – 2009, 2019, 2022. Jedes Mal wurde der Aufstand blutig niedergeschlagen. Doch diesmal könnte es anders sein. Die SchwĂ€che des Regimes nach dem gescheiterten Krieg gegen Israel, die wirtschaftliche Katastrophe, die zunehmende Isolation – all das nĂ€hrt die Hoffnung, dass die Mullahs endlich am Ende ihrer Herrschaft angelangt sein könnten.

Was bedeutet das fĂŒr Deutschland?

WĂ€hrend im Iran Menschen fĂŒr ihre Freiheit sterben, sollten wir uns hierzulande fragen, wie wir mit diesem Regime umgegangen sind. Man erinnere sich nur an das peinliche Gratulationstelegramm unseres BundesprĂ€sidenten zum 40. JubilĂ€um der Islamischen Revolution. Diplomatische Floskeln, gewiss – aber auch ein Symbol fĂŒr die moralische Verkommenheit einer Politik, die GeschĂ€fte ĂŒber Menschenrechte stellt.

Die Ereignisse im Iran sollten uns auch daran erinnern, wohin religiöser Fanatismus fĂŒhrt, wenn er politische Macht erlangt. Ein LehrstĂŒck, das angesichts der zunehmenden Islamisierung in europĂ€ischen GroßstĂ€dten durchaus Relevanz besitzt. Die Iraner kĂ€mpfen gegen genau jene Ideologie, die wir in unserer grenzenlosen Toleranz allzu oft verharmlosen.

Ob der Aufstand diesmal erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob das persische Volk stark genug ist, seine UnterdrĂŒcker endgĂŒltig zu stĂŒrzen – oder ob die Mullahs ein weiteres Mal triumphieren werden. Eines jedoch steht fest: Die Bilder der sterbenden Kinder auf den Straßen Teherans werden das Regime fĂŒr immer brandmarken.

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