
Blutiger Aufstand im Iran: Kinder sterben unter den Kugeln des Mullah-Regimes

Während Europa sich in endlosen Debatten über Gendersprache und Klimakleber verliert, sterben im Iran Menschen für das, was wir hier längst als selbstverständlich erachten: Freiheit. Mindestens 27 Todesopfer, darunter fünf Kinder, hat das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Protestierenden bereits gefordert. Ein Blutbad, das die wahre Fratze des islamistischen Regimes offenbart.
Zehn Tage des Zorns
Die Unruhen, die Ende Dezember in Teheran ihren Anfang nahmen, haben sich mittlerweile wie ein Flächenbrand über nahezu das gesamte Staatsgebiet ausgebreitet. Was als Protest von Händlern und Ladenbesitzern gegen explodierende Lebensmittelpreise begann, hat sich zu einem regelrechten Volksaufstand entwickelt. Studenten schlossen sich an, Arbeiter, einfache Bürger – sie alle haben genug von der wirtschaftlichen Misere, die das theokratische Regime über das einst blühende Persien gebracht hat.
Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights Watch dokumentiert akribisch, was die staatlich kontrollierten Medien verschweigen wollen: Sicherheitskräfte und Schlägertrupps schießen gezielt auf die Bevölkerung. In den sozialen Medien kursieren erschütternde Videos, die das Ausmaß der Brutalität zeigen. Parolen gegen den 86-jährigen Revolutionsführer Ali Chamenei hallen durch die Straßen. Besonders bemerkenswert: Die Demonstranten rufen nach der Rückkehr von Reza Pahlavi, dem Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der derzeit im amerikanischen Exil lebt.
Chamenei plant offenbar die Flucht nach Moskau
Wie die britische Times unter Berufung auf Geheimdienstkreise berichtet, soll der greise Revolutionsführer bereits einen Fluchtplan nach Moskau vorbereitet haben. Der kurzzeitige Krieg gegen Israel im Sommer 2025 habe ihn geschwächt, er agiere zunehmend nervös und paranoid. Die enge Zusammenarbeit zwischen Teheran und Moskau – man denke nur an die iranischen Drohnen, die Russland im Ukraine-Krieg einsetzt – macht die russische Hauptstadt zum logischen Fluchtort für den in die Enge getriebenen Despoten.
Doch Chamenei ist offenbar nicht der Einzige, der das sinkende Schiff verlassen will. Auch andere hochrangige Vertreter des Mullah-Regimes sollen bereits ihre Flucht vorbereiten und Familienmitglieder außer Landes geschickt haben. Ein deutliches Zeichen dafür, dass selbst die Machthaber nicht mehr an die Stabilität ihres eigenen Systems glauben.
Die historische Dimension des Aufstands
Was wir derzeit im Iran erleben, ist mehr als nur ein Protest gegen hohe Brotpreise. Es ist der Aufschrei eines Kulturvolkes, das seit über vier Jahrzehnten unter der Knute religiöser Fanatiker leidet. Die Islamische Revolution von 1979 hat ein Land, das unter dem Schah durchaus westliche Freiheiten kannte, in eine mittelalterliche Theokratie verwandelt. Frauen wurden ihrer Rechte beraubt, politische Opposition brutal unterdrückt, die Wirtschaft durch Misswirtschaft und internationale Sanktionen ruiniert.
Die Iraner haben mehrfach versucht, sich von diesem Joch zu befreien – 2009, 2019, 2022. Jedes Mal wurde der Aufstand blutig niedergeschlagen. Doch diesmal könnte es anders sein. Die Schwäche des Regimes nach dem gescheiterten Krieg gegen Israel, die wirtschaftliche Katastrophe, die zunehmende Isolation – all das nährt die Hoffnung, dass die Mullahs endlich am Ende ihrer Herrschaft angelangt sein könnten.
Was bedeutet das für Deutschland?
Während im Iran Menschen für ihre Freiheit sterben, sollten wir uns hierzulande fragen, wie wir mit diesem Regime umgegangen sind. Man erinnere sich nur an das peinliche Gratulationstelegramm unseres Bundespräsidenten zum 40. Jubiläum der Islamischen Revolution. Diplomatische Floskeln, gewiss – aber auch ein Symbol für die moralische Verkommenheit einer Politik, die Geschäfte über Menschenrechte stellt.
Die Ereignisse im Iran sollten uns auch daran erinnern, wohin religiöser Fanatismus führt, wenn er politische Macht erlangt. Ein Lehrstück, das angesichts der zunehmenden Islamisierung in europäischen Großstädten durchaus Relevanz besitzt. Die Iraner kämpfen gegen genau jene Ideologie, die wir in unserer grenzenlosen Toleranz allzu oft verharmlosen.
Ob der Aufstand diesmal erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob das persische Volk stark genug ist, seine Unterdrücker endgültig zu stürzen – oder ob die Mullahs ein weiteres Mal triumphieren werden. Eines jedoch steht fest: Die Bilder der sterbenden Kinder auf den Straßen Teherans werden das Regime für immer brandmarken.










