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14.01.2026
07:28 Uhr

Westliche Sanktionspolitik: Millionen Tote und nun auch eigene BĂŒrger im Visier

Westliche Sanktionspolitik: Millionen Tote und nun auch eigene BĂŒrger im Visier

Was einst als diplomatisches Druckmittel gegen vermeintliche Schurkenstaaten begann, hat sich lĂ€ngst zu einem Instrument der systematischen Vernichtung entwickelt. Die EuropĂ€ische Union und die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionsregime in den vergangenen Jahrzehnten derart ausgeweitet, dass mittlerweile nicht nur fremde Nationen, sondern zunehmend auch die eigenen BĂŒrger ins Fadenkreuz geraten. Eine erschĂŒtternde Studie im renommierten Fachjournal The Lancet legt nun offen, was viele lĂ€ngst ahnten: Die westliche Sanktionspolitik fordert jĂ€hrlich Hunderttausende Menschenleben.

Die tödliche Bilanz: 38 Millionen Opfer seit 1970

Die Zahlen sind erschreckend und lassen jeden halbwegs vernĂŒnftigen Menschen fassungslos zurĂŒck. Seit 1970 stehen nach Berechnungen der Forscher um Professor Francisco RodrĂ­guez sage und schreibe 38 Millionen TodesfĂ€lle in direktem Zusammenhang mit einseitigen Sanktionen der USA und der EU. In manchen Jahren der 1990er Jahre wurden mehr als eine Million Menschen durch diese Politik in den Tod getrieben. Selbst im Jahr 2021, dem letzten Jahr mit verfĂŒgbaren Daten, verursachten Sanktionen mehr als 800.000 TodesfĂ€lle weltweit.

Besonders perfide: Die HĂ€lfte der Opfer sind Kinder und Ă€ltere Menschen – jene also, die am wenigsten fĂŒr die politischen Entscheidungen ihrer Regierungen verantwortlich gemacht werden können. Allein seit 2012 sind mehr als eine Million Kinder durch die Folgen westlicher Sanktionen ums Leben gekommen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Eine Million Kinder, gestorben an Hunger, mangelnder medizinischer Versorgung und Entbehrung – und das alles im Namen von „Demokratie" und „Menschenrechten".

Hunger als Waffe: Die zynische Strategie des Westens

Wer glaubt, diese verheerenden Folgen seien lediglich unbeabsichtigte Nebenwirkungen einer wohlmeinenden Politik, der irrt gewaltig. Interne Dokumente des US-Außenministeriums belegen, dass Hunger und Elend von Anfang an als strategische Waffen konzipiert wurden. In einem Memorandum vom April 1960 wurde der Zweck der Sanktionen gegen Kuba unmissverstĂ€ndlich formuliert: Man solle „alle möglichen Mittel unverzĂŒglich einsetzen, um das Wirtschaftsleben Kubas zu schwĂ€chen", indem man „Kuba Geld und Lieferungen verweigert, um die Geld- und Reallöhne zu senken, Hunger und Verzweiflung zu verursachen und die Regierung zu stĂŒrzen".

Noch deutlicher wurde Henry Kissinger 1974 in seinem berĂŒchtigten NSSM 200, dem „National Security Study Memorandum 200". Darin erklĂ€rte er unverblĂŒmt, dass Nahrungsmittelhilfe als „Instrument der nationalen Macht" betrachtet werden sollte. Die USA sollten Nahrungsmittelhilfe rationieren, um „Menschen zu helfen, die ihr Bevölkerungswachstum nicht kontrollieren können oder wollen". Eine zynischere Formulierung fĂŒr staatlich organisierten Massenmord lĂ€sst sich kaum finden.

Chile als Blaupause fĂŒr den Wirtschaftskrieg

Das Muster dieser mörderischen Politik zeigte sich bereits 1970 in Chile. Als der demokratisch gewĂ€hlte Sozialist Salvador Allende an die Macht kam, erklĂ€rte US-PrĂ€sident Richard Nixon bei einem Treffen im Weißen Haus, das Ziel sei es, „die Wirtschaft Chiles zum Schreien zu bringen". Die darauf folgenden Sanktionen schufen eine „unsichtbare Blockade", die das Land vom internationalen Finanzmarkt abschottete, soziale Unruhen auslöste und schließlich den Weg fĂŒr den von den USA unterstĂŒtzten Putsch ebnete. Das Ergebnis: Die brutale faschistische Diktatur von Augusto Pinochet.

Die explosive Ausweitung des Sanktionsregimes

Was in den 1970er Jahren mit durchschnittlich 15 sanktionierten LĂ€ndern pro Jahr begann, hat sich zu einem globalen UnterdrĂŒckungsinstrument entwickelt. In den 1990er und 2000er Jahren standen bereits durchschnittlich 30 LĂ€nder unter einseitigen westlichen Sanktionen. Heute, in den 2020er Jahren, sind es mehr als 60 – ein erschreckend hoher Anteil der LĂ€nder des Globalen SĂŒdens. Nach Berechnungen auf Grundlage der Global Sanctions Database waren im Zeitraum 2010 bis 2022 bereits 25 Prozent aller LĂ€nder von Sanktionen der USA, der EU oder der UNO betroffen, gegenĂŒber lediglich 8 Prozent in den 1960er Jahren.

Die Lancet-Studie kommt zu einem vernichtenden Urteil: „Sanktionen haben erhebliche negative Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, mit einer Ă€hnlichen Zahl von TodesfĂ€llen wie Kriege." Die stĂ€rksten Auswirkungen fanden die Forscher bei einseitigen, wirtschaftlichen und US-amerikanischen Sanktionen, wĂ€hrend UN-Sanktionen keine statistisch signifikanten Auswirkungen zeigten. Die geschĂ€tzten jĂ€hrlichen TodesfĂ€lle durch einseitige Sanktionen belaufen sich auf 564.258 – eine Zahl, die der globalen Sterblichkeitsbelastung durch bewaffnete Konflikte entspricht.

Nun auch eigene BĂŒrger im Fadenkreuz

Was viele politisch interessierte BĂŒrger mit wachsender Sorge beobachten, hat nun eine neue Dimension erreicht. Die EU hat mit einstimmiger UnterstĂŒtzung aller Mitgliedstaaten mehreren Dutzend europĂ€ischen BĂŒrgern ihre Grundrechte entzogen – einzig und allein, weil sie die Ukraine-Politik der Union kritisieren. Mit dabei waren auch Ungarn und Tschechien, deren Regierungen zur Fraktion der „Patrioten" gehören, die Slowakei und selbstverstĂ€ndlich auch die österreichische Regierung.

Durch Völkerrecht oder nationales Recht ist nichts davon gedeckt. Die WillkĂŒr, mit der hier gegen kritische Stimmen vorgegangen wird, erinnert an dunkelste Kapitel europĂ€ischer Geschichte. In den Niederlanden hat der FVD-Abgeordnete Gideon van Meijeren bereits Fragen an den Außenminister gestellt. Doch wie viele Politiker werden den Mut aufbringen, sich gegen diesen Wahnsinn zu stellen?

Die Macht des Dollars als Waffe

Die Macht der westlichen Sanktionen beruht auf drei SĂ€ulen: der Kontrolle ĂŒber die WeltreservewĂ€hrungen Dollar und Euro, der Kontrolle ĂŒber internationale Zahlungssysteme wie SWIFT und dem Monopol auf wichtige Technologien wie Satelliten, Cloud Computing und Software. Wer sich diesem System nicht beugt, wird wirtschaftlich erdrosselt.

Doch die jĂŒngsten Erfahrungen Russlands zeigen, dass ein Ausweg möglich ist. Wenn die LĂ€nder des Globalen SĂŒdens einen unabhĂ€ngigeren Weg in Richtung einer multipolaren Welt einschlagen wollen, mĂŒssen sie Maßnahmen ergreifen, um ihre AbhĂ€ngigkeit in diesen Bereichen zu begrenzen. Die BRICS-Staaten arbeiten bereits an alternativen Zahlungssystemen, und Gold gewinnt als ReservewĂ€hrung wieder an Bedeutung.

Ein System, das sich selbst zerstört

Die westliche Sanktionspolitik ist nicht nur moralisch verwerflich, sie ist auch strategisch kurzsichtig. WÀhrend die EU mit ihren mittlerweile 19 Sanktionspaketen gegen Russland die eigene Wirtschaft in die Rezession treibt und die Energiekosten explodieren lÀsst, wÀchst die russische Wirtschaft weiter. Die Sanktionen haben nicht etwa Russland in die Knie gezwungen, sondern den wirtschaftlichen Selbstmord der EU eingeleitet.

FĂŒr den deutschen BĂŒrger bedeutet dies: höhere Energiepreise, steigende Inflation und eine schleichende Deindustrialisierung. Und wĂ€hrend unsere Politiker von „Werten" und „regelbasierter Ordnung" schwadronieren, sterben weltweit Hunderttausende Menschen an den Folgen dieser Politik. Es ist höchste Zeit, dass wir uns fragen, ob dies wirklich die Werte sind, fĂŒr die wir stehen wollen.

In Zeiten solcher wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit erweist sich einmal mehr die Weisheit, einen Teil des eigenen Vermögens in physischen Edelmetallen wie Gold und Silber zu halten. Diese zeitlosen Wertaufbewahrungsmittel sind immun gegen Sanktionen, Kontosperrungen und die WillkĂŒr von Regierungen – eine Erkenntnis, die angesichts der jĂŒngsten Entwicklungen aktueller denn je erscheint.

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