
Westliche Sanktionen fordern mehr Todesopfer als Kriege: 38 Millionen Tote seit 1970
Eine erschĂŒtternde Studie im renommierten Fachjournal The Lancet offenbart das wahre AusmaĂ westlicher Sanktionspolitik: Seit 1970 haben die von USA und EU verhĂ€ngten Wirtschaftssanktionen 38 Millionen Menschenleben gefordert. Diese Zahl ĂŒbersteigt die direkten Kriegsopfer um ein Vielfaches und wirft ein grelles Licht auf die tödlichen Konsequenzen einer Politik, die sich gerne als "humanitĂ€re Alternative" zu militĂ€rischen Interventionen prĂ€sentiert.
Die unsichtbare Waffe des Westens
WĂ€hrend die EU gerade ihr 19. Sanktionspaket gegen Russland vorbereitet und neue StrafmaĂnahmen gegen den Iran verhĂ€ngt, zeigt die Forschung von Professor Francisco RodrĂguez und seinem Team die verheerenden Folgen dieser Politik auf. Die Wissenschaftler analysierten Daten aus 152 LĂ€ndern ĂŒber einen Zeitraum von 50 Jahren und kamen zu einem niederschmetternden Ergebnis: Einseitige Sanktionen verursachen jĂ€hrlich ĂŒber 560.000 TodesfĂ€lle â eine Zahl, die der globalen Sterblichkeitsrate durch bewaffnete Konflikte entspricht.
Besonders perfide erscheint dabei die Systematik: In den 1970er Jahren standen durchschnittlich 15 LĂ€nder unter westlichen Sanktionen. Heute sind es ĂŒber 60 â ein Viertel aller Staaten weltweit. Die Opfer dieser Politik sind vor allem die SchwĂ€chsten: Mehr als die HĂ€lfte der Toten sind Kinder und Ă€ltere Menschen, die besonders anfĂ€llig fĂŒr UnterernĂ€hrung und mangelnde medizinische Versorgung sind.
Hunger als politische Waffe
Die Studie belegt, was Kritiker schon lange vermuten: Hunger und Entbehrung sind keine bedauerlichen Nebenwirkungen, sondern das eigentliche Ziel westlicher Sanktionspolitik. Ein vertrauliches Memo des US-AuĂenministeriums von 1960 ĂŒber Kuba bringt es unverblĂŒmt auf den Punkt: Man mĂŒsse "Hunger und Verzweiflung verursachen", um die Regierung zu stĂŒrzen. Henry Kissingers berĂŒchtigtes NSSM 200-Memorandum von 1974 ging noch weiter und empfahl, Nahrungsmittelhilfe als "Instrument der nationalen Macht" einzusetzen.
"Die Wirtschaft zum Schreien bringen" â so formulierte es US-PrĂ€sident Richard Nixon 1970 im Hinblick auf Chile. Die darauf folgenden Sanktionen ebneten den Weg fĂŒr den blutigen Putsch gegen Salvador Allende und die brutale Pinochet-Diktatur.
Die Heuchelei der "Wertegemeinschaft"
WĂ€hrend westliche Politiker gerne von Menschenrechten, Demokratie und humanitĂ€ren Werten sprechen, zeigt die RealitĂ€t ein anderes Bild. Die Sanktionen gegen den Irak in den 1990er Jahren fĂŒhrten zu weit verbreiteter UnterernĂ€hrung und Medikamentenknappheit. In Venezuela verursachten die US-Sanktionen allein zwischen 2017 und 2018 geschĂ€tzte 40.000 zusĂ€tzliche TodesfĂ€lle.
Die aktuelle Sanktionspolitik gegen Russland zeigt zudem, wie diese Waffe zum Bumerang werden kann. WĂ€hrend die deutsche Wirtschaft in die Rezession rutscht, die Energiepreise explodieren und die Deindustrialisierung voranschreitet, sitzt der eigentliche Verursacher jenseits des Atlantiks und profitiert von europĂ€ischen EnergieengpĂ€ssen und RĂŒstungsauftrĂ€gen.
Ein System der Kontrolle und Ausbeutung
Die Macht westlicher Sanktionen beruht auf der Kontrolle ĂŒber WeltreservewĂ€hrungen, internationale Zahlungssysteme wie SWIFT und dem Monopol auf SchlĂŒsseltechnologien. LĂ€nder, die sich dieser Hegemonie entziehen wollen, werden systematisch wirtschaftlich erdrosselt. Dass Russland trotz beispielloser Sanktionen wirtschaftlich stabil geblieben ist, zeigt jedoch, dass dieses System an seine Grenzen stöĂt.
Die Lancet-Studie dokumentiert eindrĂŒcklich: Seit 2012 sind ĂŒber eine Million Kinder durch Sanktionen ums Leben gekommen. Im Jahr 2021 allein starben mehr als 800.000 Menschen an den Folgen westlicher WirtschaftskriegsfĂŒhrung. Diese Zahlen sollten jeden aufrechten Demokraten zum Nachdenken bringen ĂŒber eine Politik, die sich als moralisch ĂŒberlegen prĂ€sentiert, wĂ€hrend sie Millionen in Tod und Elend stĂŒrzt.
Zeit fĂŒr einen Kurswechsel
Die erschĂŒtternden Erkenntnisse der Lancet-Studie mĂŒssten eigentlich zu einem radikalen Umdenken fĂŒhren. Stattdessen plant die EU bereits das nĂ€chste Sanktionspaket. Es ist höchste Zeit, dass die deutsche Politik diese mörderische Spirale durchbricht und zu einer Politik zurĂŒckkehrt, die tatsĂ€chlich dem Frieden und dem Wohlergehen der Menschen dient â nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.
Die Alternative liegt auf der Hand: Dialog statt Diktat, Handel statt Handelsblockaden, Zusammenarbeit statt ZwangsmaĂnahmen. Nur so lĂ€sst sich eine multipolare Weltordnung gestalten, in der nicht das Recht des StĂ€rkeren, sondern die StĂ€rke des Rechts gilt. Die 38 Millionen Toten mahnen uns: Es ist Zeit, die tödliche Logik der Sanktionspolitik zu durchbrechen.
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