
Ukraine sabotiert Europas Energieversorgung: Druschba-Pipeline erneut unter Beschuss
Die Ukraine hat am Wochenende erneut die fĂŒr Ungarn und die Slowakei lebenswichtige Druschba-Pipeline angegriffen. Der Kommandeur der ukrainischen DrohnenstreitkrĂ€fte, Robert Browdi, bestĂ€tigte auf Telegram stolz, dass die Pipeline in der russischen Region Brjansk in Brand geraten und erheblich beschĂ€digt worden sei. Ein Akt, der nicht nur die Energiesicherheit zweier EU-Mitgliedsstaaten gefĂ€hrdet, sondern auch die Frage aufwirft: Wie weit darf die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland eigentlich gehen?
Energieerpressung als Kriegsmittel
Was hier geschieht, ist nichts anderes als eine perfide Form der Nötigung. Die Ukraine, die selbst massiv von ungarischen Stromlieferungen abhĂ€ngig ist â immerhin deckte Ungarn im Vorjahr etwa 40 Prozent des ukrainischen Strombedarfs â, beiĂt buchstĂ€blich die Hand, die sie fĂŒttert. Allein im Jahr 2024 lieferte Ungarn 2,14 Terawattstunden Strom an die Ukraine. Beim Gas steuerte Budapest in diesem Jahr bereits 1,65 Milliarden Kubikmeter bei, etwa die HĂ€lfte der ukrainischen Importe.
Die Ironie könnte kaum bitterer sein: WĂ€hrend Ungarn und die Slowakei die Ukraine mit lebenswichtiger Energie versorgen, bombardiert Kiew die Pipelines, die diese EU-LĂ€nder am Leben halten. Der ungarische Premierminister Viktor OrbĂĄn brachte es treffend auf den Punkt, als er diese Angriffe als âsehr unfreundliche Geste" bezeichnete. Eine diplomatische Untertreibung angesichts der Tragweite dieser Sabotageakte.
Die RealitÀt der EnergieabhÀngigkeit
Die AuĂenminister beider betroffener LĂ€nder, Peter SzijjĂĄrtĂł und Juraj BlanĂĄr, haben die bittere Wahrheit ausgesprochen: âDie physische und geografische RealitĂ€t ist, dass ohne diese Pipeline eine sichere Versorgung unserer LĂ€nder schlicht nicht möglich ist." Diese Pipeline ist keine beliebige Infrastruktur â sie ist seit den 1960er Jahren die Lebensader der mitteleuropĂ€ischen Energieversorgung.
âSie ist nicht mehr die EuropĂ€ische Kommission, sondern die Kommission fĂŒr die Ukraine", kritisierte SzijjĂĄrtĂł das bisherige Schweigen BrĂŒssels zu den ukrainischen Angriffen.
Trumps zwiespÀltige Haltung offenbart das Dilemma
Besonders pikant wird die Situation durch die widersprĂŒchliche Position des US-PrĂ€sidenten Donald Trump. Einerseits zeigte er sich in einer handschriftlichen Nachricht an OrbĂĄn âsehr wĂŒtend" ĂŒber die ukrainischen Angriffe. Andererseits forderte er nur wenige Tage spĂ€ter die EuropĂ€er auf, kein russisches Ăl mehr zu kaufen. Diese Schizophrenie der amerikanischen Politik zeigt das grundlegende Problem: Man kann nicht gleichzeitig die Energieversorgung Europas kappen und erwarten, dass der Kontinent wirtschaftlich ĂŒberlebt.
Trump behauptete, Russland habe in einem Jahr 1,1 Milliarden Euro aus dem Verkauf von Brennstoffen an die EU eingenommen. Doch was ist die Alternative? Teures amerikanisches FlĂŒssiggas, das die europĂ€ische Industrie in den Ruin treibt? Die RealitĂ€t ist: Europa braucht bezahlbare Energie, und die kommt nun einmal aus Russland â ob es Washington passt oder nicht.
Die Heuchelei der âEnergiewende"
Selenskyj verkĂŒndete groĂspurig, dass ârussisches Ăl keine Zukunft" in Europa habe und forderte eine europĂ€ische Energiewende. Gleichzeitig ist sein Land vollstĂ€ndig abhĂ€ngig von europĂ€ischen, insbesondere ungarischen Energielieferungen. Diese Doppelmoral ist kaum zu ĂŒberbieten. Die Ukraine predigt Wasser und trinkt selbst Wein â oder besser gesagt: Sie predigt EnergieunabhĂ€ngigkeit und saugt gleichzeitig an der europĂ€ischen Stromleitung.
Die Folgen fĂŒr Europa sind verheerend
Eine BeschĂ€digung der Pipeline bedeutet fĂŒr Ungarn und die Slowakei eine Unterbrechung der Versorgung von bis zu fĂŒnf Tagen. In einer Zeit, in der die Energiepreise ohnehin explodieren und die Inflation die BĂŒrger erdrĂŒckt, sind solche AusfĂ€lle nicht nur Ă€rgerlich â sie sind existenzbedrohend. Die ukrainischen Angriffe treffen nicht Putin, sie treffen die einfachen Menschen in Mitteleuropa, die ihre Wohnungen heizen und ihre Industrie am Laufen halten mĂŒssen.
Die slowakische Regierung unter Robert Fico zeigt sich trotz allem erstaunlich nachsichtig. Nach einem Treffen mit Selenskyj in Uschhorod betonte Fico diplomatisch: âWir haben uns geeinigt, dass wir uns nicht in allem einig sind." Eine bemerkenswerte ZurĂŒckhaltung angesichts der Tatsache, dass die Ukraine aktiv die Energieversorgung seines Landes sabotiert.
Zeit fĂŒr klare Konsequenzen
Es ist höchste Zeit, dass Europa aufwacht und erkennt: Die bedingungslose UnterstĂŒtzung der Ukraine hat Grenzen â spĂ€testens dann, wenn sie die eigene Energiesicherheit gefĂ€hrdet. Ungarn und die Slowakei haben jedes Recht, ihre Energieversorgung zu schĂŒtzen und notfalls mit GegenmaĂnahmen zu reagieren. Wenn die Ukraine meint, sie könne ungestraft die Infrastruktur ihrer UnterstĂŒtzer angreifen, muss sie mit den Konsequenzen leben.
Die EU-Kommission, die sich in dieser Frage bisher in Schweigen hĂŒllt, macht sich mitschuldig an dieser Erpressung. Statt die berechtigten Interessen ihrer Mitgliedsstaaten zu verteidigen, agiert sie tatsĂ€chlich wie eine âKommission fĂŒr die Ukraine", wie SzijjĂĄrtĂł treffend bemerkte. Es wird Zeit, dass BrĂŒssel seine PrioritĂ€ten ĂŒberdenkt und sich daran erinnert, wem sie eigentlich verpflichtet ist: den europĂ€ischen BĂŒrgern, nicht der ukrainischen Regierung.
Die Druschba-Pipeline ist mehr als nur eine Röhre im Boden â sie ist ein Symbol fĂŒr die RealitĂ€ten der europĂ€ischen Energieversorgung. Wer sie zerstört, zerstört nicht nur Infrastruktur, sondern auch das Vertrauen zwischen VerbĂŒndeten. Die Ukraine tĂ€te gut daran, dies zu bedenken, bevor sie den nĂ€chsten Angriff plant.
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