
Trumps Machtdemonstration: US-Militär entführt Venezuelas Präsidenten Maduro in spektakulärer Nachtaktion
Was sich in der Nacht zum 5. Januar 2026 in Caracas abspielte, gleicht einem Hollywood-Drehbuch – nur dass es bittere Realität ist. In einer minutiös geplanten Kommandoaktion haben US-Spezialeinheiten den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro aus seinem Wohnsitz geholt und auf einen amerikanischen Flugzeugträger verbracht. Donald Trump, der die Operation live aus seinem Anwesen Mar-a-Lago verfolgte, soll bei der Befehlsvergabe lediglich gesagt haben: „Good luck, and godspeed."
Eine Operation von beispielloser Dreistigkeit
Kurz nach zwei Uhr morgens Ortszeit gelang es den amerikanischen Elitesoldaten, Maduro festzusetzen, als dieser sich gerade in einen Panikraum flüchten wollte. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Cilia Flores wurde der venezolanische Staatschef per Helikopter auf die USS Iwo Jima gebracht. Ein auf Trumps Plattform Truth Social veröffentlichtes Foto zeigt Maduro gefesselt und mit Augenbinde an Bord des Kriegsschiffs – ein Bild, das um die Welt ging und die internationale Gemeinschaft in Aufruhr versetzte.
US-Generalstabschef Dan Caine bezeichnete den Zugriff als eine der „komplexesten Operationen der jüngeren Militärgeschichte". Monatelang war die Aktion vorbereitet worden. Bereits seit August befand sich ein CIA-Team in Venezuela, um Maduros Gewohnheiten akribisch auszuspähen. „Was er isst, wo er wohnt, wie er sich bewegt – sogar seine Haustiere waren bekannt", so Caine gegenüber der Financial Times.
Militärische Übermacht gegen einen schwachen Gegner
Der logistische Aufwand war gewaltig: Über 150 Flugzeuge waren am Einsatz beteiligt, darunter B1-Bomber, F-35-Kampfjets und CH-47 Chinook-Transporthubschrauber. Auch das Cyber Command und die Space Force der USA spielten eine entscheidende Rolle, indem sie die Kommunikation und Radarabwehr Venezuelas lahmlegten. Neben Maduros Residenz wurden militärische und logistische Einrichtungen angegriffen – die Luftwaffenbasis La Carlota, ein Kommunikationsturm bei Caracas und der Hafen von La Guaira.
Die venezolanische Flugabwehr leistete nach US-Angaben kaum Widerstand. Ein amerikanischer Hubschrauber wurde beschädigt, zwei Soldaten erlitten Verletzungen – Tote gab es auf amerikanischer Seite keine. Man fragt sich unweigerlich: War dieser massive Aufwand gegen die doch eher schwachen venezolanischen Streitkräfte wirklich notwendig, oder ging es hier primär um eine Machtdemonstration?
Völkerrecht? Eine Fußnote der Geschichte
Was die westlichen Medien als „Festnahme" bezeichnen, ist in Wahrheit nichts anderes als eine Entführung eines amtierenden Staatsoberhauptes aus seinem eigenen Land. Man stelle sich nur für einen Moment vor, Russland oder China hätten eine vergleichbare Aktion durchgeführt – der internationale Aufschrei wäre ohrenbetäubend gewesen. Doch wenn die Vereinigten Staaten handeln, schweigen die üblichen Mahner und Moralapostel auffällig still.
Diese Doppelmoral ist bezeichnend für den Zustand der internationalen Ordnung. Die USA agieren einmal mehr als selbsternannter Weltpolizist, der sich über geltendes Völkerrecht hinwegsetzt, wann immer es den eigenen Interessen dient. Dass Venezuela über die weltweit größten Ölreserven verfügt, dürfte bei dieser „humanitären Intervention" sicherlich keine Rolle gespielt haben – oder etwa doch?
Kritische Stimmen werden lauter
Nicht wenige Beobachter hegen erhebliche Zweifel am offiziellen Narrativ. Der ehemalige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter etwa vermutet, dass Bestechungsgelder geflossen seien und Maduro praktisch auf seine Abholung gewartet habe. Ob diese Theorie zutrifft, lässt sich derzeit nicht verifizieren. Fest steht jedoch: Die Operation wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet.
„Sie haben ihn nicht festgenommen, sie haben ihn wie billige kriminelle Ganoven entführt. Das ist Kanonenpolitik wie zu Zeiten des Kolonialismus."
So kommentierte ein kritischer Beobachter das Geschehen – und trifft damit einen wunden Punkt. Die Rückkehr zur Kanonenbootdiplomatie des 19. Jahrhunderts scheint unter Trump vollzogen. Ob dies langfristig den Interessen der westlichen Welt dient, darf bezweifelt werden.
Ein gefährlicher Präzedenzfall
Was heute Venezuela widerfährt, könnte morgen jedem anderen Land drohen, das sich den amerikanischen Interessen widersetzt. Die Botschaft ist unmissverständlich: Wer sich mit Washington anlegt, muss mit allem rechnen – bis hin zur nächtlichen Entführung aus dem eigenen Schlafzimmer. Für die internationale Rechtsordnung ist dies ein verheerendes Signal.
Während sich Trump als starker Mann inszeniert und seine Anhänger jubeln, bleibt ein schaler Nachgeschmack. Denn wahre Stärke zeigt sich nicht im Einsatz von 150 Flugzeugen gegen einen weitgehend wehrlosen Gegner, sondern in der Fähigkeit, Konflikte auf diplomatischem Wege zu lösen. Diese Kunst scheint in Washington endgültig in Vergessenheit geraten zu sein.










