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09.01.2026
17:23 Uhr

Schwedische Migrationsbehörde: Whistleblower enthüllt erschreckende Zustände im Amt

Schwedische Migrationsbehörde: Whistleblower enthüllt erschreckende Zustände im Amt

Was sich derzeit in Schweden abspielt, könnte als Blaupause für das Scheitern einer naiven Einwanderungspolitik dienen. Ein langjähriger Mitarbeiter der schwedischen Migrationsbehörde hat nun den Vorhang gelüftet und offenbart, was viele längst ahnten: Die Behörde, die eigentlich über Aufenthaltsrechte und Integration entscheiden soll, ist selbst zum Paradebeispiel gescheiterter Integration geworden.

Parallelgesellschaften mitten in der Behörde

Die Enthüllungen, die das schwedische Nachrichtenportal Samnytt veröffentlichte, sind brisant. Ein Mitarbeiter, der seit mehreren Jahrzehnten bei der Behörde beschäftigt ist, berichtet von Zuständen, die man sich kaum vorstellen kann. Die Mehrheit der rund 6.000 Angestellten habe mittlerweile einen Migrationshintergrund. Viele besäßen nicht einmal die schwedische Staatsbürgerschaft – und das ausgerechnet in jener Institution, die über Einbürgerungen entscheidet.

In den Großraumbüros der Behörde hat sich eine bemerkenswerte Sitzordnung etabliert: Kurden sitzen bei Kurden, Somalier bei Somaliern, Syrer bei Syrern. Man spricht untereinander in der jeweiligen Muttersprache, sodass schwedische Kollegen schlichtweg nicht verstehen, was besprochen wird. Frühere Versuche, Schwedisch als verbindliche Arbeitssprache durchzusetzen, seien längst aufgegeben worden.

Clan-Strukturen und Vetternwirtschaft

Besonders alarmierend sind die Vorwürfe bezüglich der sogenannten Clan-Mentalität, die sich innerhalb der Behörde ausgebreitet haben soll. Der Whistleblower beschreibt, wie verschiedene Gruppen innerhalb der Behörde aktiv daran arbeiten würden, Verwandte und Clan-Mitglieder aus ihren Herkunftsländern nach Schweden zu holen. Die nahöstliche Clan-Mentalität sei regelrecht in die Behörde importiert worden.

„Schließen Sie die gesamte Behörde. Sie kann nicht reformiert werden. Wenn Sie den Namen ändern oder die Verantwortung auf andere Behörden übertragen, werden dieselben Leute folgen."

Die Migrationskrise 2015 als Wendepunkt

Der Wandel der Behörde habe sich während der Migrationskrise 2015 dramatisch beschleunigt, als Schweden mehr Asylsuchende aufnahm, als das System verkraften konnte. Die Behörde wandelte sich von einem neutralen Verwalter des Gesetzes zu einem zunehmend politisierten Akteur.

Nach dem Hamas-Terrorangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 sei eine weitere Veränderung spürbar geworden. Etwa 35 Prozent der Mitarbeiter seien Muslime, und nach diesem Datum hätten immer mehr muslimische Frauen begonnen, den Hijab zu tragen. Aus dem Pausenraum der Migrationsbehörde seien sogar Lieder mit dem Slogan „From the river to the sea" zu hören gewesen.

Kritiker werden mundtot gemacht

Wer intern Bedenken äußert, wird offenbar systematisch ausgegrenzt. Schwedische Mitarbeiter, die Missstände ansprechen wollen, müssten dies hinter verschlossenen Türen tun. Wer offen Kritik übt, werde von seiner Position entfernt und verliere jede Karrierechance innerhalb der Behörde.

Die Vorwürfe reihen sich in eine Serie von Skandalen ein. Im Februar 2024 wurde ein 30-jähriger irakischer Mitarbeiter wegen des Verdachts auf Datenmissbrauch, Amtsmissbrauch und Bestechlichkeit angezeigt. Er soll Millionen Kronen durch den Verkauf von Aufenthaltsgenehmigungen verdient haben.

Ein Warnsignal für ganz Europa

Was in Schweden geschieht, sollte als eindringliche Warnung für Deutschland und andere europäische Länder dienen. Wenn selbst die Behörden, die über Integration entscheiden sollen, von Parallelgesellschaften durchsetzt werden, ist das gesamte System gescheitert. Die schwedischen Zustände zeigen, wohin eine Politik der offenen Grenzen ohne konsequente Integrationsanforderungen führt – und warum ein grundlegender Kurswechsel in der Migrationspolitik überfällig ist.

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