Kettner Edelmetalle
19.09.2025
06:50 Uhr

Nord Stream-Sabotage: Das ohrenbetÀubende Schweigen der Bundesregierung

Es ist ein Skandal, der seinesgleichen sucht: Mehr als zwei Jahre nach den verheerenden Explosionen an den Nord Stream-Pipelines in der Ostsee schweigt die Bundesregierung eisern zu den sich verdichtenden Beweisen ukrainischer TĂ€terschaft. WĂ€hrend internationale Spitzenmedien wie die New York Times, das Wall Street Journal und deutsche Leitmedien umfangreiche Indizien prĂ€sentieren, ĂŒbt sich Berlin in einer ZurĂŒckhaltung, die nur als feige Appeasement-Politik bezeichnet werden kann.

Ein Terrorakt gegen deutsche Infrastruktur

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Die Bundesanwaltschaft geht mittlerweile davon aus, dass ein ukrainischer Tauchtrupp fĂŒr die Sabotage im September 2022 verantwortlich sei. Sechs Haftbefehle wurden bereits erlassen, ein VerdĂ€chtiger – der Ukrainer Serhi K. – konnte in Italien festgenommen werden. Ihm wird "verfassungsfeindliche Sabotage" vorgeworfen. Nach Recherchen des Spiegel hĂ€tten einige der VerdĂ€chtigen ĂŒber echte ukrainische PĂ€sse mit falschen Namen verfĂŒgt, zudem gebe es Verbindungen zu US-Geheimdiensten.

Was wir hier erleben, ist nichts weniger als ein Angriff auf kritische deutsche Infrastruktur, der MilliardenschĂ€den fĂŒr westeuropĂ€ische Energiekonsumenten verursachte. Ein Prestigeprojekt zwischen Deutschland und Russland, von deutschen Unternehmen mit Milliarden finanziert, wurde mutwillig zerstört – und unsere Regierung schweigt dazu wie ein ertappter Schuljunge.

Die verlogene Doppelmoral der Ampel

Besonders perfide ist die Doppelmoral, die hier zum Vorschein kommt: Als anfangs Russland oder gar die USA im Verdacht standen, war die Empörung groß. Man stelle sich nur vor, welches mediale und politische Spektakel entstanden wĂ€re, hĂ€tte man einen dieser Staaten als TĂ€ter identifiziert! Sondersendungen, RegierungserklĂ€rungen, internationale Protestnoten – das volle Programm wĂ€re abgespult worden.

"Keine Regierung darf hinnehmen, dass ein befreundeter Staat strategische Infrastruktur zerstört"

So zitiert die NZZ sicherheitspolitische Kreise – und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Doch was macht unsere Bundesregierung? Sie duckt sich weg, versteckt sich hinter diplomatischen Floskeln und hofft offenbar, dass die Sache im Sande verlĂ€uft.

Der Preis der bedingungslosen Ukraine-UnterstĂŒtzung

Die GrĂŒnde fĂŒr dieses beschĂ€mende Schweigen liegen auf der Hand: Deutschland hat sich mit seiner bedingungslosen UnterstĂŒtzung der Ukraine in eine politische Sackgasse manövriert. Milliardenhilfen, schweres KriegsgerĂ€t, ĂŒber eine Million aufgenommene FlĂŒchtlinge – all das wĂŒrde in einem schiefen Licht erscheinen, mĂŒsste man eingestehen, dass der vermeintliche Partner einen Terrorakt gegen deutsche Infrastruktur verĂŒbt hat.

NatĂŒrlich ist die Ukraine Opfer russischer Aggression, das steht außer Frage. Aber rechtfertigt das einen Anschlag auf die Energieversorgung eines VerbĂŒndeten? Die Antwort kann nur ein klares Nein sein. Das Recht, ĂŒber die Zukunft der Pipeline zu entscheiden, lag bei Berlin – nicht bei einem ukrainischen Sabotagetrupp, der sich anmaßte, eigenmĂ€chtig zu handeln.

Ein gefÀhrlicher PrÀzedenzfall

Was hier geschieht, ist mehr als nur diplomatische Feigheit. Es ist ein gefĂ€hrlicher PrĂ€zedenzfall, der zeigt, wie weit unsere Regierung bereit ist zu gehen, um ihre ideologisch motivierte Außenpolitik aufrechtzuerhalten. Wenn wir Terrorakte gegen unsere eigene Infrastruktur stillschweigend hinnehmen, nur weil der TĂ€ter gerade politisch opportun ist, verraten wir nicht nur unsere nationalen Interessen, sondern auch unsere Prinzipien.

Die Bundesregierung muss endlich Klartext reden. Die deutschen BĂŒrger haben ein Recht darauf zu erfahren, wer fĂŒr diesen Milliardenschaden verantwortlich ist – und welche Konsequenzen daraus gezogen werden. Alles andere wĂ€re ein Verrat an den Interessen unseres Landes und wĂŒrde zeigen, dass diese Regierung nicht willens oder in der Lage ist, deutsche Interessen zu verteidigen.

Das Schweigen der Politik ist zur Botschaft geworden – einer Botschaft der SchwĂ€che, der Feigheit und der UnterwĂŒrfigkeit. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland wieder zu einer Außenpolitik findet, die eigene Interessen nicht auf dem Altar vermeintlicher SolidaritĂ€t opfert.

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