
Kreml triumphiert: Merz und von der Leyen erleiden diplomatische Schlappe beim Ukraine-Kredit
Was fĂŒr eine Blamage fĂŒr die europĂ€ische FĂŒhrungsriege! WĂ€hrend Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen vollmundig verkĂŒndeten, es gebe keine Alternative zur Konfiszierung russischer Zentralbankvermögen, belehrte sie die RealitĂ€t eines Besseren. Der Kreml reibt sich derweil genĂŒsslich die HĂ€nde â und spart nicht mit beiĂendem Spott.
Putins UnterhÀndler verhöhnt deutsche und europÀische Spitzenpolitiker
Kirill Dmitriew, Sondergesandter des russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin, konnte sich einen triumphalen Kommentar nicht verkneifen. Auf der Plattform X verkĂŒndete er mit kaum verhohlener Schadenfreude, dass âGesetz und gesunder Menschenverstand vorerst gesiegt" hĂ€tten. Der BrĂŒsseler Beschluss sei ein schwerer Schlag fĂŒr die âKriegstreiber" â zu denen er explizit von der Leyen und Merz zĂ€hlt.
âSie haben ihr politisches Kapital fĂŒr illegale MaĂnahmen gegen Russlands Reserven eingesetzt â und sind gescheitert."
Besonders pikant: Der Kreml-Vertraute fordert beide Politiker unverhohlen zum RĂŒcktritt auf. Sie hĂ€tten einen âspektakulĂ€ren Fehlschlag" geliefert und ihr gesamtes politisches Kapital aufgebraucht. Eine DemĂŒtigung, die in ihrer Deutlichkeit kaum zu ĂŒberbieten ist.
EU nimmt stattdessen 90 Milliarden Euro neue Schulden auf
Die Fakten sprechen eine ernĂŒchternde Sprache: Statt die eingefrorenen 210 Milliarden Euro an russischen Zentralbank-Reserven anzutasten, einigten sich die EU-Staats- und Regierungschefs am frĂŒhen Freitagmorgen auf einen Kompromiss, der den europĂ€ischen Steuerzahler teuer zu stehen kommen wird. Die Ukraine erhĂ€lt in den kommenden zwei Jahren 90 Milliarden Euro â finanziert durch gemeinsame europĂ€ische Schulden.
Belgien, Italien und Frankreich hatten den ursprĂŒnglichen Plan torpediert. Sicherheitsexperte Gustav Gressel bringt es auf den Punkt: âMan hat gesehen, wie stark sich viele Staaten von russischen EinschĂŒchterungen beeindrucken lassen." Eine Aussage, die tief blicken lĂ€sst und die Zerrissenheit der europĂ€ischen Gemeinschaft offenbart.
Russlands Drohkulisse zeigt Wirkung
Moskau hatte stets einen möglichen âDiebstahl" seines Staatsvermögens beklagt und unverhohlen gedroht, im Gegenzug westliches Geld â insbesondere von Privatinvestoren und Unternehmen â fĂŒr eigene Zwecke zu verwenden. Diese Drohkulisse hat offensichtlich gewirkt. Erst am Mittwoch hatte Putin die europĂ€ischen Staats- und Regierungschefs als âkleine Schweine" beschimpft â eine Beleidigung, die nun durch den Ausgang des Gipfels eine besonders bittere Note erhĂ€lt.
Ein schwarzer Tag fĂŒr die deutsche AuĂenpolitik
FĂŒr Friedrich Merz, der erst seit wenigen Monaten im Amt ist, stellt diese Niederlage einen erheblichen RĂŒckschlag dar. Der Kanzler hatte sich weit aus dem Fenster gelehnt und die Konfiszierung der russischen Vermögen als alternativlos dargestellt. Nun steht er mit leeren HĂ€nden da â und muss sich vom Kreml verhöhnen lassen.
Die Entscheidung wirft grundsĂ€tzliche Fragen auf: Wie handlungsfĂ€hig ist die EuropĂ€ische Union tatsĂ€chlich, wenn einzelne Mitgliedstaaten zentrale Vorhaben blockieren können? Und wie glaubwĂŒrdig ist eine FĂŒhrung, die groĂe AnkĂŒndigungen macht, diese aber nicht durchsetzen kann? Die russische Seite hat ihre Antwort bereits gegeben â und sie fĂ€llt vernichtend aus.








