
Freiburg im Ausnahmezustand: Vermummte SchlÀgertrupps attackieren Polizei bei AfD-Veranstaltung
Was sich am Mittwochabend in Freiburg abspielte, liest sich wie ein Lagebericht aus einem BĂŒrgerkriegsgebiet â und nicht wie der Polizeibericht einer deutschen UniversitĂ€tsstadt. Rund 1.800 Demonstranten versammelten sich auf dem Europaplatz, um gegen eine Wahlkampfveranstaltung der AfD zu protestieren. Doch was als vermeintlich demokratischer Protest begann, eskalierte binnen kĂŒrzester Zeit zu einem Gewaltexzess, der in seiner BrutalitĂ€t und Systematik erschreckend ist.
100 Bewaffnete gegen die Polizei â und niemand redet von Terrorismus
Etwa 100 vermummte und mit Schlagwerkzeugen bewaffnete Personen versuchten, die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Einhundert Menschen, maskiert, bewaffnet, koordiniert. Die Polizei sah sich gezwungen, Pfefferspray einzusetzen, um die Angreifer zurĂŒckzudrĂ€ngen. Doch selbst danach versuchten Teile des Mobs weiterhin âmassiv", wie es im nĂŒchternen Polizeideutsch heiĂt, die Absperrungen zu ĂŒberwinden. ZusĂ€tzlich blockierten vermummte Personen mit Sitzblockaden die ZugĂ€nge.
WĂ€re eine solche Aktion von der politisch rechten Seite ausgegangen â man mag sich die mediale Empörungswelle gar nicht ausmalen. Sondersendungen, Brennpunkte, Krisensitzungen im Kanzleramt. Doch wenn der linke Mob zuschlĂ€gt? Betretenes Schweigen. Relativierung. Verharmlosung.
NĂ€gel unter Polizeifahrzeugen â perfide Sabotage
Als wĂ€re die offene Gewalt gegen Polizeibeamte nicht genug, entdeckten die EinsatzkrĂ€fte gegen 19:30 Uhr eine besonders heimtĂŒckische Ăberraschung: Unbekannte hatten NĂ€gel unter den Reifen der Streifenwagen platziert. Eine Methode, die nicht nur die Fahrzeuge beschĂ€digen, sondern im schlimmsten Fall auch Menschenleben gefĂ€hrden kann. Wenn ein Einsatzfahrzeug mit zerstochenen Reifen zu einem Notfall rasen muss, kann das tödlich enden. Doch solche Ăberlegungen scheinen die selbsternannten âDemokratieverteidiger" nicht zu interessieren.
ButtersĂ€ure-Anschlag auf das BĂŒrgerhaus
Im BĂŒrgerhaus ZĂ€hringen, wo die AfD-Wahlkampfveranstaltung stattfinden sollte, verteilten Unbekannte eine ĂŒbelriechende Substanz. Nach Informationen der dpa handelte es sich dabei um ButtersĂ€ure â eine Chemikalie, die weit mehr ist als nur ein ĂŒbler Geruch. Das Einatmen kann zu schweren Reizungen der Lunge fĂŒhren, zu Erbrechen, Kopfschmerzen und VerĂ€tzungen. Die Feuerwehr klassifiziert ButtersĂ€ure als âAtemgift der Gruppe 2". Noch bis zu 48 Stunden nach dem Kontakt könne ein toxisches Lungenödem auftreten. Man stelle sich vor, Ă€ltere Besucher oder Menschen mit Vorerkrankungen hĂ€tten diese Substanz eingeatmet. Hier wurde billigend in Kauf genommen, dass Menschen ernsthaft zu Schaden kommen.
Erst nach AbklĂ€rung und SĂ€uberung durch die Feuerwehr konnte die Veranstaltung mit ĂŒber einer Stunde VerspĂ€tung gegen 20:15 Uhr beginnen â statt wie geplant um 19 Uhr.
Die doppelten Standards der âwehrhaften Demokratie"
Freiburg gilt seit Langem als grĂŒne Hochburg, als Biotop einer linken Szene, die sich in ihrer ideologischen Blase fĂŒr die moralische Avantgarde der Republik hĂ€lt. Dass ausgerechnet dort bewaffnete SchlĂ€gertrupps aufmarschieren, um eine demokratisch zugelassene Partei an der AusĂŒbung ihres Versammlungsrechts zu hindern, entbehrt nicht einer gewissen bitteren Ironie. Wo waren die Wasserwerfer, die man bei den Corona-Demonstrationen so bereitwillig gegen friedliche BĂŒrger einsetzte? Wo bleibt der mediale Aufschrei, der bei vergleichbaren Aktionen von rechts das Land tagelang in Atem halten wĂŒrde?
Deutschland hat ein massives Problem mit Linksextremismus â und weite Teile der politischen Klasse weigern sich beharrlich, dieses Problem auch nur beim Namen zu nennen. Stattdessen wird der âKampf gegen Rechts" zum StaatsrĂ€son erklĂ€rt, wĂ€hrend vermummte GewalttĂ€ter mit Schlagwerkzeugen auf Polizisten losgehen und Chemikalien in VeranstaltungsrĂ€umen verteilen. Die Frage drĂ€ngt sich auf: Wie viele Festnahmen gab es? Wie viele der Randalierer sitzen in Untersuchungshaft? Die Antwort dĂŒrfte ernĂŒchternd ausfallen.
Ein Symptom des gesellschaftlichen Verfalls
Was in Freiburg geschah, ist kein Einzelfall. Es ist das Ergebnis einer jahrelangen politischen Kultur, in der Gewalt gegen Andersdenkende stillschweigend toleriert â wenn nicht gar befeuert â wird. Wenn höchste ReprĂ€sentanten des Staates zum âKampf gegen Rechts" aufrufen, ohne jemals zu definieren, wo legitime Kritik endet und wo der Extremismus beginnt, dann schaffen sie genau jenes Klima, in dem sich 100 bewaffnete Vermummte ermutigt fĂŒhlen, Polizeiabsperrungen zu stĂŒrmen.
Es ist höchste Zeit, dass der Rechtsstaat seine ZĂ€hne zeigt â und zwar unabhĂ€ngig davon, aus welcher politischen Ecke die Gewalt kommt. Wer mit Schlagwerkzeugen bewaffnet Polizisten angreift, NĂ€gel unter Einsatzfahrzeugen platziert und gesundheitsgefĂ€hrdende Chemikalien in geschlossenen RĂ€umen verteilt, ist kein Demokrat. Er ist ein Krimineller. Und er gehört vor Gericht â nicht auf die Titelseite als vermeintlicher FreiheitskĂ€mpfer.
Die BĂŒrger dieses Landes haben ein Recht darauf, dass ihre gewĂ€hlten Vertreter â gleich welcher Partei â Wahlkampfveranstaltungen abhalten können, ohne dass ein bewaffneter Mob dies zu verhindern sucht. Dass dies im Deutschland des Jahres 2026 ĂŒberhaupt gesagt werden muss, ist an sich schon ein Armutszeugnis.










