Kettner Edelmetalle
13.01.2026
19:05 Uhr

Erbschaftsteuer-Offensive der SPD: Droht dem deutschen Mittelstand die kalte Enteignung?

Erbschaftsteuer-Offensive der SPD: Droht dem deutschen Mittelstand die kalte Enteignung?

Während die deutsche Wirtschaft bereits unter massivem Druck steht, scheint die SPD entschlossen, dem ohnehin angeschlagenen Mittelstand den finalen Todesstoß zu versetzen. Mit einer sogenannten "Reform" der Erbschaftsteuer präsentieren die Sozialdemokraten einmal mehr ihre bewährte Strategie: Umverteilung als Gerechtigkeit verkaufen, während in Wahrheit eine schleichende Enteignung droht.

Der Mittelstand am Tropf – und die SPD will den Schlauch abklemmen

Es ist ein Bild, das treffender nicht sein könnte: Der deutsche Mittelstand, jener Motor, der die Bundesrepublik über Jahrzehnte verlässlich am Laufen gehalten hat, ist mittlerweile stark eingerostet. Familienunternehmen kämpfen mit explodierenden Energiekosten, erdrückender Bürokratie und einem Fachkräftemangel, der seinesgleichen sucht. Und was fällt der SPD-Spitze um Lars Klingbeil, Bärbel Bas und Matthias Miersch in dieser Situation ein? Genau – noch mehr Belastungen für jene, die das Land am Laufen halten.

Die geplante Verschärfung der Erbschaftsteuer zielt direkt auf das Herzstück der deutschen Wirtschaft. Familienunternehmen, die über Generationen aufgebaut wurden, sollen künftig noch stärker zur Kasse gebeten werden. Was die Genossen als "Gerechtigkeit" verkaufen, ist in Wahrheit nichts anderes als eine Enteignung durch die Hintertür.

Ideologie statt wirtschaftlicher Vernunft

Man muss sich die Dreistigkeit auf der Zunge zergehen lassen: In einer Zeit, in der Deutschland im internationalen Standortwettbewerb ohnehin zurückfällt, in der Unternehmen reihenweise ins Ausland abwandern und die Deindustrialisierung bedrohliche Ausmaße annimmt, setzt die SPD auf noch mehr staatlichen Zugriff auf privates Vermögen. Es ist, als würde man einem Ertrinkenden einen Stein um den Hals binden – und das auch noch als Rettungsmaßnahme verkaufen.

Die Frage drängt sich auf: Hat die SPD tatsächlich genug von der deutschen Wirtschaft? Oder versteht sie schlicht nicht, dass man eine Kuh nicht gleichzeitig melken und schlachten kann?

Die wahren Leidtragenden

Die Leidtragenden dieser ideologiegetriebenen Politik wären nicht etwa die viel beschworenen "Superreichen", die ohnehin längst Wege gefunden haben, ihr Vermögen zu schützen. Nein, es trifft den klassischen Mittelständler, den Handwerksbetrieb in dritter Generation, das Familienunternehmen, das seit Jahrzehnten Arbeitsplätze in der Region sichert. Diese Betriebe haben keine Armada von Steuerberatern und keine Möglichkeit, ihr Vermögen ins Ausland zu verlagern.

Es ist bezeichnend für den Zustand der deutschen Politik, dass ausgerechnet jene Partei, die sich als Vertreterin der "kleinen Leute" inszeniert, Maßnahmen vorantreibt, die genau diese am härtesten treffen werden. Denn wenn Familienunternehmen zerschlagen werden müssen, um die Erbschaftsteuer zu bezahlen, verlieren nicht die Eigentümer am meisten – es sind die Arbeitnehmer, die ihre Jobs verlieren.

Ein Angriff auf das Fundament des Wohlstands

Der deutsche Mittelstand ist kein abstraktes Konstrukt, sondern das Rückgrat unserer Volkswirtschaft. Er steht für Innovation, für regionale Verwurzelung, für langfristiges Denken statt kurzfristiger Gewinnmaximierung. Wer dieses Fundament angreift, gefährdet den Wohlstand aller. Doch solche Zusammenhänge scheinen in den Köpfen mancher Sozialdemokraten keinen Platz zu finden – dort regiert offenbar nur noch die reine Umverteilungsideologie.

Die Bürger dieses Landes sollten sich genau ansehen, welche Politik hier vorangetrieben wird. Es geht längst nicht mehr um Gerechtigkeit oder soziale Ausgewogenheit. Es geht um einen fundamentalen Angriff auf das Eigentum und die wirtschaftliche Freiheit – verpackt in wohlklingende Phrasen, aber mit verheerenden Konsequenzen für uns alle.

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