
Brüssels Energie-Desaster: Jahrelang Milliarden an Putin überwiesen – jetzt wird das Gas knapp

Die Europäische Union hat sich einmal mehr als Meisterin der politischen Doppelmoral entlarvt. Während Ursula von der Leyen und ihre Brüsseler Bürokraten mit markigen Worten von Sanktionen und Unabhängigkeit sprachen, flossen im Hintergrund weiterhin Milliarden Euro nach Moskau. Nun, da die EU endlich ernst macht und den Gashahn aus Russland tatsächlich zudreht, offenbart sich das ganze Ausmaß des Versagens: Die Speicher sind erschreckend leer, der Winter beißt, und Europa steht vor einem hausgemachten Stresstest.
Die erschreckende Bilanz: 120 Milliarden Euro für Putin
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache. Von Anfang 2022 bis Juni 2025 haben EU-Länder schätzungsweise rund 120 Milliarden Euro für russisches Pipelinegas und Flüssiggas überwiesen. Während in Brüssel feierlich Sanktionspakete geschnürt wurden, blieb beim Gas eine klaffende Lücke offen – und diese wurde schamlos ausgenutzt.
Besonders pikant: Im Jahr 2023 gingen mehr als 50 Prozent der russischen LNG-Exporte in EU-Länder – mehr als vor dem Krieg! In den ersten sieben Monaten desselben Jahres kaufte die EU sogar rund 40 Prozent mehr russisches Flüssiggas als im Vergleichszeitraum 2021. Von wegen Sanktionen, von wegen Solidarität mit der Ukraine.
Die Sünder: Wer kaufte fleißig weiter?
Spanien und Belgien entwickelten sich 2023 zu den größten Abnehmern russischen Flüssiggases weltweit. Doch der Spitzenreiter wechselte: In der ersten Jahreshälfte 2025 avancierte ausgerechnet Frankreich zum größten europäischen Abnehmer – mit satten 41 Prozent der russischen LNG-Mengen. Belgien folgte mit 28 Prozent, Spanien mit 20 Prozent.
Die Terminals in Zeebrugge sowie die französischen Anlagen in Dunkerque und Montoir wurden zu regelrechten Drehkreuzen für russisches Gas. Auch Großkonzerne wie TotalEnergies, das an russischen LNG-Projekten beteiligt ist, kauften munter weiter. Shell tauchte als Zwischenhändler auf. Das Regelwerk ließ es zu – und es wurde genutzt.
Der absurde LNG-Trick
Besonders grotesk gestaltete sich die Situation beim Flüssiggas. Die EU verbot zwar 2024, russisches LNG über europäische Häfen an Drittländer weiterzuleiten. Doch Lieferungen für den eigenen Verbrauch blieben erlaubt – insbesondere bei bestehenden Langzeitverträgen. Das Ergebnis war ein Lehrstück in politischer Selbstsabotage: Weil der Weitertransport erschwert wurde, blieben mehr russische Ladungen in Europa hängen. Man stoppte den Weiterverkauf und sorgte damit dafür, dass mehr russisches Gas in der EU verbraucht wurde. Brillant!
Jetzt die Kehrtwende – zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt
Mit dem 19. Sanktionspaket Ende 2025 zieht Brüssel nun tatsächlich die Schrauben an. Seit dem 1. Januar 2026 sind neue oder geänderte Gaslieferverträge mit Russland verboten. Altverträge dürfen noch befristet laufen, spätestens am 1. Januar 2028 soll endgültig Schluss sein. Beim LNG ist ein stufenweises Aus vorgesehen.
Das Problem: Diese Kehrtwende kommt genau in dem Moment, in dem die Speicher bereits bedrohlich schrumpfen. EU-weit lagen die Gasspeicher zu Jahresbeginn nur noch bei rund 61,6 Prozent – vor einem Jahr waren es noch etwa 73 Prozent. Dieser Unterschied mag harmlos klingen, kann im Spätwinter aber über Preise und Versorgungssicherheit entscheiden.
Deutschland und die Niederlande: Besonders prekäre Lage
In den großen Volkswirtschaften, die den Markt prägen, sind die Füllstände alarmierend niedrig. Deutschland lag Anfang Januar bei rund 56 Prozent – vor einem Jahr waren es noch etwa 67 Prozent. Frankreich kam auf knapp 59 Prozent, die Niederlande sogar nur auf erschreckende 48 Prozent.
Dabei hatte Brüssel die Speicher bis November 2025 eigentlich auf 90 Prozent bringen wollen. Erreicht wurden EU-weit lediglich rund 83 Prozent. Wer mit weniger Reserve in den Winter startet, spürt jede Kältewelle sofort im Füllstand. Genau das zeigt sich jetzt.
Warum wird es eng?
Der Gasverbrauch steigt nicht aus einem einzigen Grund, sondern aus mehreren gleichzeitig – und genau das macht die Lage so brisant. Nach mehreren milden Wintern ist die Heizsaison wieder „normaler", und schon das reicht, um die Reserven schneller anzuknabbern. Wenn Wind und Sonne schwächeln, müssen Gaskraftwerke einspringen – sie sind flexibel und schnell hochfahrbar, aber eben auch gasintensiv. Dazu kommt die Industrie: Viele Betriebe sind nach dem Schockjahr 2022 wieder aktiver, in Deutschland zog der industrielle Gasverbrauch seit 2024 spürbar an.
Österreich: Vom Russland-Junkie zum Wintertest
Österreich war jahrelang einer der EU-Staaten mit der höchsten Russland-Abhängigkeit beim Gas. Der Bruch kam erst unter Zwang: Im November 2024 drehte Gazprom der OMV den Hahn zu. Seitdem kommt Gas verstärkt aus westlicher Richtung über Deutschland und Italien.
Doch auch in der Alpenrepublik zeigt sich der Rückgang: Ende Dezember 2025 lagen die Speicher bei rund 77 Prozent, ein Jahr zuvor waren es noch knapp 90 Prozent. Österreich ist nicht schutzlos, aber auch nicht immun. Wenn der Winter lang wird, schrumpft der Spielraum – und dann zeigt sich, wie belastbar die neue Versorgung ohne russisches Gas wirklich ist.
Das Fazit: Politisches Versagen mit Ansage
Europa wollte jahrelang hart reden, aber sich gleichzeitig alle Optionen offenhalten. Große Worte, große Rechnungen – und am Ende steht der Bürger mit höheren Energiepreisen da. Die EU kann Verordnungen erlassen, Ziele ausrufen und Fahrpläne beschließen. Der Gasmarkt reagiert jedoch auf drei Dinge: Wetter, Nachfrage, Angebot. Und wenn zwei davon gegen einen laufen, hilft das beste Papier wenig.
In Zeiten wie diesen zeigt sich einmal mehr, dass physische Werte wie Gold und Silber als Vermögenssicherung ihre Berechtigung haben. Während politische Fehlentscheidungen Energiepreise in die Höhe treiben und die Inflation befeuern, bieten Edelmetalle einen bewährten Schutz gegen die Folgen solcher Misswirtschaft.










