
Britische Ărzte stellen COVID-19-Impfung bei Kindern infrage
In einer Zeit, in der die U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC) weiterhin empfehlen, dass alle Kinder ab einem Alter von sechs Monaten eine Auffrischungsimpfung gegen COVID-19 erhalten sollten, gibt es in anderen Industrienationen erhebliche Unterschiede in den Impfempfehlungen. Prominente britische Ărzte haben nun den Einsatz von COVID-19-Impfstoffen bei Kindern ernsthaft infrage gestellt.
Unterschiedliche AnsÀtze weltweit
WĂ€hrend in den USA eine generelle Impfempfehlung fĂŒr alle Kinder ab sechs Monaten besteht, verfolgen andere LĂ€nder, insbesondere in Europa, differenzierte AnsĂ€tze. In den meisten LĂ€ndern wird die COVID-19-Impfung bei Kindern nicht generell empfohlen, da das Risiko einer schweren Erkrankung durch COVID-19 bei Kindern als gering eingeschĂ€tzt wird. Daher sollten selbst geringe Impfstoffrisiken sorgfĂ€ltig abgewogen werden.
Studie aus GroĂbritannien
Eine Forschergruppe der NIHR Southampton Clinical Research Facility and Biomedical Research Centre am University Hospital Southampton NHS Foundation Trust hat diese Thematik eingehend untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass die Empfehlungen zur COVID-19-Impfung fĂŒr Kinder weltweit stark variieren. Die britischen Forscher betonen, dass die Risiken einer Impfung, wie beispielsweise das Auftreten von Myokarditis nach der zweiten Dosis des mRNA-Impfstoffs bei Jugendlichen, nicht zu unterschĂ€tzen seien.
RĂŒckgang der Risiken durch Omicron
Die Studienautoren weisen darauf hin, dass die Risiken schwerer Erkrankungen durch COVID-19 mit dem Auftreten der Omicron-Variante und ihrer Untervarianten sowie aufgrund der weitverbreiteten natĂŒrlichen ImmunitĂ€t in der Bevölkerung deutlich zurĂŒckgegangen sind. Dies stellt die Notwendigkeit einer generellen Impfempfehlung fĂŒr Kinder weiter infrage.
Unzureichende Evidenz
Die britischen Forscher kommen zu dem Schluss, dass die Sicherheit und Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe bei Kindern unter 12 Jahren nicht ausreichend nachgewiesen sei. Dies wirft Fragen zur Kosten-Nutzen-Analyse der Impfung bei Kindern auf, insbesondere angesichts der Tatsache, dass der gröĂte Teil des ursprĂŒnglichen Nutzens in Bezug auf den Schutz vor schweren Erkrankungen durch die weitverbreitete ImmunitĂ€t verloren gegangen ist.
Schlussfolgerungen der Forscher
Die britischen Ărzte betonen, dass die COVID-19-Impfung nur eine vorĂŒbergehende Reduktion der Ăbertragung bewirke. Angesichts der unzureichenden Risikobelege sei es fraglich, ob die Impfung bei Kindern gerechtfertigt sei. Die Forscher fordern daher eine grĂŒndliche ĂberprĂŒfung der aktuellen Impfempfehlungen, insbesondere in Bezug auf Kinder.
Diese kritischen Stimmen aus GroĂbritannien sollten auch in Deutschland und anderen europĂ€ischen LĂ€ndern Gehör finden. Es ist an der Zeit, dass politische EntscheidungstrĂ€ger und Gesundheitsbehörden die Evidenzlage sorgfĂ€ltig prĂŒfen und gegebenenfalls ihre Impfstrategien anpassen, um das Wohl der Kinder in den Vordergrund zu stellen.
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